"Großprojekt"
Älter als 7 Tage

Boeing muss an 30 bereits gebaute 777-9 nochmal ran

Boeing 777-9
Boeing 777-9, © A. Mohl

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SEATTLE - Boeing arbeitet finale Checklisten für die Zulassung der 777-9 ab, 2027 will der Konzern die Auslieferungen aufnehmen - sieben Jahre später als geplant. Das hat Folgen für bereits gebaute Kundenflugzeuge: Boeing muss an "rund 30" 777-9 nochmal ran. Das Modifikationsprogramm wird sich über mehrere Jahre erstrecken.

TIA 4a war kurz, aber wichtig. Boeing hat in der gerade abgeschlossenen Phase der FAA-Zulassung für die 777-9 Enteisungstests in Alaska abgehakt. "So mussten wir später nicht nach Wetter suchen", sagte Boeing-Chef Kelly Ortberg vergangene Woche vor Investoren.

Parallel hat GE ein Haltbarkeitsproblem im GE9X korrigiert. Das Programm halte damit weiter Kurs "auf einen Lieferstart 2027", sagte Ortberg.

Die 777-9 tritt ihr Airlineleben mit rund sieben Jahren Verspätung an. Boeing hatte die 777X zunächst als Weiterentwicklung der 777-300ER für ein verkürztes Zulassungsverfahren deklariert, die US-Luftfahrtaufsicht FAA spielte nicht mit. Pannen im Programm, die Covid-19-Phase und 737-MAX-Krisen beaufschlagten die 777X mit weiteren Verzögerungen.

Boeing hatte deswegen die bereits angelaufene Produktion von Serienflugzeugen wieder gestoppt. Einige 777-9 stehen sich bereits seit sechs Jahren die Fahrwerke in den Bauch - und sind längst nicht mehr auf der Höhe der Programmentwicklung.

Nachrüstungen werden mehrere Jahre dauern

Im Konzern sei inzwischen ein Team mit der sogenannten "Change Incorporation", den technischen Modifikationen dieser Flugzeuge, befasst, sagte Ortberg. Konkret seien "rund 30 Flugzeuge" betroffen, "die den Change-Incorporation-Prozess über mehrere Jahre durchlaufen werden".

Vor der Auslieferung werden an bereits gebauten 777-9 alle Modifikationen eingepflegt, die sich im Zuge des Zulassungsverfahrens und aus zwischenzeitlichen Produkt- und Prozessentwicklungen ergeben haben. "Das ist ein Großprojekt", sagte Ortberg.
© aero.de | Abb.: Boeing, A. Mohl | 28.04.2026 09:46

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Beitrag vom 29.04.2026 - 22:45 Uhr
Schade, ich hatte auf eine intensive Diskussion darüber, ob LHG diese "frühen" Maschinen abnimmt, gehofft. Stattdessen wird nun über B777X- und A350-Bestllungen diskutiert und welche Maschinen damit wahrscheinlich abgelöst werden. :-(
Beitrag vom 28.04.2026 - 16:57 Uhr
In der Erstbestellung von 2013 sollten die damals 34 bestellten 779 14X744 und 17X346 ersetzen, plus etwas Wachstum.
Man hatte auch 14x380, die 10x351 ersetzen im etwa die Anzahl der Sitze der abgegebenen 6x380.

es sind 15 A35K

20x779 in FRA, jeweils 10 mit und ohne First, sind aber erst mal eine realistische Planungsgrösse.

779 wird keine FCL haben. Gibt zwei Configs mit kleiner und großer Business

Wer was ersetzt ist etwas müßig, in Summe steht da schon Wachstum für die LH Langstrecke
Beitrag vom 28.04.2026 - 14:28 Uhr
In der Erstbestellung von 2013 sollten die damals 34 bestellten 779 14X744 und 17X346 ersetzen, plus etwas Wachstum.
Man hatte auch 14x380, die 10x351 ersetzen im etwa die Anzahl der Sitze der abgegebenen 6x380.

20x779 in FRA, jeweils 10 mit und ohne First, sind aber erst mal eine realistische Planungsgrösse.


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