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Für Spirit Airlines wird die Luft dünn - die im Zuge des Iran-Kriegs gestiegenen Kerosinpreise gefährden einen Sanierungsplan, die Airline sucht einen Ausweg über Staatshilfen.
Im Raum steht eine Summe von 500 Millionen US-Dollar, die Spirit Airlines mit bis zu 90 Prozent Aktienanteil besichern soll.
Nach Informationen der Nachrichtenagentur "Bloomberg" stecken die Verhandlungen mit der US-Regierung in einer Sackgasse. Große Spirit-Airlines-Gläubiger, darunter der Fonds Citadel, sollen skeptisch sein - ihre Forderungen würden nachrangig bedient und hätten ein erhöhtes Ausfallrisiko.
Auf ein Gegenangebot der Gläubiger liege derzeit noch keine Reaktion seitens der Regierung vor.
Der ursprüngliche Sanierungsplan sah eine auf rund 80 Flugzeuge reduzierte Airbus-Flotte und ein stark ausgedünntes Netzwerk vor, basiert allerdings auf Kerosinpreisen um 2,00 US-Dollar pro Gallone. Seit Ausbruch des Iran-Kriegs ist Flugtreibstoff auch in den Vereinigten Staaten mehr als doppelt so teuer.
Neben Spirit Airlines, die seit August 2025 ein erneutes Insolvenzverfahren durchläuft, sind inzwischen nach Medieninformationen deswegen auch andere US-Günstigairlines an die US-Regierung mit dem Wunsch nach Finanzhilfen herangetreten.
© aero.de | Abb.: Airbus | 29.04.2026 08:15







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