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Lufthansa erwartet keine Kerosinengpässe im Sommer. "An allen sechs europäischen Drehkreuzen der Lufthansa Group sowie an anderen Flughäfen im Ausland gibt es von unseren Lieferanten keine Anzeichen dafür, dass die Treibstoffversorgung im Sommer gefährdet ist", bekräftigte Lufthansa-Konzernvorstand Dieter Vranckx am Mittwoch.
Wegen des Iran-Kriegs fallen rund ein Viertel der Kerosinlieferungen nach Europa aus - aber es gibt andere Bezugsquellen. So stützen Importe aus den Vereinigten Staaten inzwischen die Versorgung.
"Zudem haben europäische Raffinerien ihre Kerosinproduktion auf das maximale Level hochgefahren", sagte Vranckx. Mit dem sogenannten "Max-Jet-Modus" priorisieren die Ölkonzerne die Produktion von Flugtreibstoff in den Anlagen.
Fluggäste zögern Buchungen hinaus
Nach einer Umfrage des Abrechnungsdienstes SAP Concur buchen derzeit vor allem Selbstzahler Flüge später. Zuletzt hatte auch Easyjet Last-Minute-Buchungen beklagt. Bei Geschäftsreisenden, einem wichtigen Kundensegment für Lufthansa, ist weniger Verunsicherung spürbar.
Neben Lufthansa planen auch Partnerairlines des Konzerns "mit nahezu vollem Flugprogramm", sagte Vranckx. "Sollte es wider Erwarten zu Treibstoffengpässen kommen und deshalb Flüge ausfallen, kann der Kunde wählen - entweder wird er umgebucht oder er bekommt den vollen Ticketpreis erstattet."
© aero.de | Abb.: Lufthansa | 27.05.2026 12:22







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