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Ausgenommen von der Regelung sind Kerosinmengen, die schon am Zoll sind oder auf Basis von bilateralen Regierungsvereinbarungen verschifft werden. Zudem soll auch das Betanken ausländischer Flugzeuge auf russischen Flughäfen weiter möglich sein.
Die Beschränkungen für Kerosin sind erstmals in Kraft. Bereits zuvor hat die russische Regierung den Verkauf von Benzin und Diesel ins Ausland eingeschränkt.
Hintergrund sind anhaltende Drohnenangriffe des ukrainischen Militärs auf die russische Ölindustrie. Kiew wehrt sich damit gegen die von Kremlchef Wladimir Putin vor mehr als vier Jahren befohlene Invasion. Allein im Mai wurden 16 russische Raffinerien beschädigt, davon 8 der 10 größten.
Die Verarbeitung von Rohöl in Russland ist damit auf dem niedrigsten Stand seit mehr als zehn Jahren. Auf der von Russland besetzten Halbinsel Krim können Autofahrer seit dem Wochenende nur noch gegen die Vorlage von Bezugsscheinen oder in geringen Mengen tanken.
Auf die Weltmarktlage hat das Exportverbot von Kerosin kaum Auswirkungen. Russland hat einen Marktanteil von etwa zwei Prozent. Hauptabnehmer war bislang die Türkei.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: Air BP | 01.06.2026 14:09







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