Verwandte Themen
Nach dem von US-Präsident Donald Trump angekündigten Stopp der gegenseitigen Angriffe zwischen Israel und der Hisbollah herrscht im Libanon Ungewissheit und Skepsis.
Im Süden des Landes kommt es nach libanesischen Angaben weiter zu israelischen Angriffen. Israel geht nach eigenen Angaben gegen Stellungen und Quartiere der Hisbollah vor, die libanesische Armee ist nicht beteiligt.
Der Konflikt schwelt schon länger, auch in der Hauptstadt Beirut und in Flughafennähe schlugen seit 2024 wiederholt israelische Raketen ein.
Die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA rät Airlines wegen der militärischen Konflikte von Flügen durch libanesischen Luftraum aktuell "in jeder Flughöhe" ab.
Im Land hält Middle East Airlines ihren Flugbetrieb weiter aufrecht - nimmt dabei laut Piloten der libanesischen Fluggesellschaften aber hohe Risiken inkauf. Das geht aus einer Beschwerde an die libanesische Luftfahrtaufsicht LCAA hervor. Über den Vorgang berichtet "Reuters".
Piloten mussten demnach Routen entlang Konfliktgebieten fliegen - und wurden für Meldungen sicherheitsrelevanter Vorfälle sanktioniert.
Nach MEA-Angaben fand zwischen 18. Mai und 1. Juni ein Audit der LCAA statt, die Behörde habe dabei keine Sicherheitsvertöße festgestellt.
Beschwerde zirkuliert in SkyTeam-Gremien
Der Brandbrief der MEA-Piloten zirkuliert allerdings auch in SkyTeam-Kreisen, MEA gehört dem Bündnis an. Die SkyTeam Pilots Association hat die Sicherheitsbedenken der MEA-Crews laut "Reuters" in Gremien mehrerer Allianzmitglieder auf die Tagesordnung gesetzt.
© aero.de, dpa | Abb.: Airbus | 03.06.2026 08:34







Kommentare (0) Zur Startseite
Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie sich bei aero.de registrieren oder einloggen.