SAS steht unmittelbar vor einer Folgebestellung bei Airbus. Wie "Bloomberg" unter Berufung auf Kreise schreibt, will die Airline "15 bis 20 Flugzeuge" der Serien A330neo und A350 bestellen.
SAS-Chef Anko van der Werff hatte gegenüber der Nachrichtenagentur schon im Februar einen Auftrag für Interkontgerät "in einer interessanten Größenordnung" angekündigt, da aber noch die Tür für Boeing 777X und 787 offengehalten.
SAS hatte 2013 acht A350-900 bestellt. Derzeit sind bei der Airline sechs A350-900 im Einsatz. SAS verfügt zudem über acht A330ceo.
Mit ihren A350-900 will SAS den Flugtakt auf wichtigen Langstrecken in die USA und nach Asien verdichten. Für den Winterflugplan 2026/2027 hat SAS auf der Linie Kopenhagen-Boston 70 Prozent mehr Sitzangebot hinterlegt. Auf den Strecken nach Seoul und Tokio-Haneda plant SAS 50 beziehungsweise 40 Prozent mehr Kapazität ein.
SAS, einst Gründungsmitglieder der Star Alliance, ist seit Ende 2023 eng mit Air France-KLM verbandelt. Air France-KLM will 2026 die Kontrolle bei SAS übernehmen und dazu einen bereits bestehenden Anteil durch die Auszahlung von Mitgesellschaftern von 19,9 Prozent auf 60,5 Prozent aufstocken.
Van der Werff treibt die Modernisierung der SAS-Flotte nach einem Sanierungsverfahren auf allen Ebenen voran - 2025 hatte SAS bereits 55 Embraer E195-E2 mit Lieferterminen ab 2027 bestellt.
© aero.de | Abb.: Airbus | 08.06.2026 14:07







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