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Airbus soll EIS von A220-500 gegen 2032 anstreben

Airbus A220-300
Airbus A220-300, © Airbus

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MIRABEL - Über eine A220-500 spricht Airbus schon länger, jetzt wird das Vorhaben konkret: Airbus bereitet laut Konzernkennern den offiziellen Start eines neuen A220-Topmodells noch für 2026 vor - und zwar als "einfachen Stretch". Bis zu ersten Auslieferungen wird es trotzdem noch einige Jahre dauern.

Airbus schwebt eine möglichst kosteneffiziente Erweiterung des Einstiegsprogramms A220 vor. Das meldete die Nachrichtenagentur "Bloomberg" schon Rande der Paris Air Show im Juni 2025.

Airbus will eine A220-500 über einen "einfachen Stretch" erreichen, bekräftigte Airbus-Canada-Chef Guillaume Chevasson bei einem Medientermin in Mirabel den Ansatz laut "Leeham News" im Juni 2026.

Auf der Luftfahrtmesse in Farnborough könnte Airbus ersten Kunden noch diesen Monat den bevorstehenden Marktstart signalisieren - und eine A220-500 dann bis Jahresende offiziell machen, heißt es in Airbus-Kreisen.

Tatsächlich soll das Konzept hinter der A220-500 stehen. Triebwerke und Tragflächen fasst Airbus nicht an. Zwei neue Rumpfsegemente - vor und hinter den Tragflächen - strecken die Kabine auf eine Maximalkapazität von 185 Sitzen, meldet "Leeham News". Der gut vernetzte Dienst schreibt der A220-500 - je nach Bestuhlungsdichte - bis zu 2.900 Meilen Reichweite zu.

Das zusätzliche Gewicht begrenzt den Einsatzradius, eine A220-300 kommt bis zu 700 Meilen weiter. Die zwischenzeitlich verfolgte Idee einer reichweitenstarken "A221" mit modellspezifischen Triebwerken und Tragflächen soll Airbus schon 2025 aus Kosten-Nutzen-Gründen wieder verworfen haben.

Eine A220-500 hat unter aktuellen und künftigen A220-Betreibern auch so einen Fankreis. Air France gilt als möglicher Erstkunde. Air Asia, die mit 150 A220 plant, sieht eine A220-500 als potenziellen A320-Nachfolger für die eigenen Flotte. Laut "Leeham News" könnte die A220-500 ab 2032 an erste Kunden ausgeliefert werden. 

Airbus will das A220-Programm auch mit höheren Stückzahlen aus der Verlustzone hieven - und zeitgleich das über Jahre ausverkaufte A320neo-Programm entlasten. In seiner Bestellerserie will Airbus Produktionskapazitäten vor allem mit den margenstarken Topmodellen A321neo, A321LR und A321XLR auslasten.

Airbus hatte das bis dato glücklose CSeries-Programm 2018 von Bombardier übernommen und in A220 umbenannt.
© aero.de | Abb.: Airbus | 08.07.2026 11:59


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