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Air Asia schwingt sich mit einem Auftrag über 150 A220-300 aus dem Stand zum größten Einzelkunden im Programm auf. Airbus liegen für das Einstiegsmodell jetzt mehr als 1.000 Festaufträge vor, 501 A220 sind davon bereits ausgeliefert.
Air Asia und Airbus hatten über mehrere Monate intensiv verhandelt. "Die A220 ist für uns der Schlüssel zu neuen Märkten und Strecken", sagte Tony Fernandes, CEO des Air-Asia-Eigners Capital A. "Wir haben Air Asia mit mutigen Entscheidungen zum richtigen, aber nicht immer einfachsten Zeitpunkt aufgebaut."
Als erster Betreiber reizt Air Asia die Maximalbestuhlung der A220-300 mit 160 Sitzen aus. Die Flugzeuge erhalten dafür zwei zusätzliche Notausgänge - einen über jeder Tragfläche.
Der Auftrag im Wert von 19 Milliarden US-Dollar könnte für Air Asia nur der Einstieg in eine weitaus größer gedachte A220-Strategie sein. Air Asia ist laut Fernandes "sehr" an einer Ausbaustufe mit 185 Sitzen interessiert, von der Air Asia - als Ersatz für A320ceo - "noch weitere 150 Flugzeuge" bestellen würde, sagte der Manager.
Airbus testet Nachfrage für mögliches Topmodell
Airbus kreist seit einiger Zeit um eine "A220-500". Nach Medieninformationen hat der Hersteller im Januar 2026 einen informellen Vorverkauf gestartet. Vorverträge mit Airlines und Leasinggesellschaften könnten das Projekt auf einen offiziellen Start zur Farnborough Airshow im Juli vorbreiten.
Airbus soll inzwischen den Ansatz einer "einfachen Streckung" der A220-300 vorziehen. Von der Idee einer reichweitenstarken aber komplexen "A221" mit eigenen Triebwerken und Tragflächen ist Airbus laut Kreisen abgerückt.
Eine A220-500 als A320ceo-Ersatz und A320neo-Alternative hat auch für Airbus einen Reiz - im Kernprogramm verschiebt sich die Nachfrage zur A321neo, Airbus will den Produktionsanteil des margenstarken Topmodells mit den Langstreckenderivaten A321LR und A321XLR erhöhen.
© aero.de | Abb.: Airbus | 07.05.2026 06:46







Kommentare (9) Zur Startseite
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Modhinweis: 5 Beiträge gelöscht, die rein gar nichts zum Thema, aber sehr viel zur Streiterei beitrugen.
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Das hat Bombadier damals genauso vorgesehen. Die CS100 (heute A220-100) ist ein Shrink der Basisversion CS300 (heute A220-300). Somit wäre die CS500 oder dann A220-500 der erste Stretch des Programms und über den hat Bombardier damals schon immer mal wieder gesprochen, ohne jedoch direkte Pläne verfolgt zu haben (vgl Absatzprobleme), man hat sich zumindest aber schon mal den Namen sichern lassen.
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Modhinweis: Beitrag bearbeitet
Weideblitz, Moderator
Dieser Beitrag wurde am 11.05.2026 21:31 Uhr bearbeitet.
Was ist das denn für ein arrogantes Geblubber? Bisher wurde nur berichtet, dass Air Asia sich das wünscht, aber ob das von BOMBARDIER im Ursprungskonzept auch so geplant war, ist nicht beschrieben.
Die Antwort von conaly ist da schon etwas hilfreicher, allerdings schreibt auch er „angeblich“.
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