LONDON - Der Rivale Apollo grätscht dem US-Finanzinvestor Castlelake bei der sicher geglaubten Übernahme von Easyjet dazwischen: Laut den Briten soll im Übernahmepoker nun Apollo mit einem höheren Gebot zum Zuge kommen. Die Offerte von Castlelake unterstützt Easyjet laut einer Mitteilung vom Freitag nun nicht mehr.
Apollo will Easyjet zufolge 7,15 britische Pfund je Aktie bieten, damit liegen insgesamt 5,7 Milliarden Pfund (6,7 Mrd Euro) auf dem Tisch. Wahlweise können Aktionäre Anteile an dem Apollo-Fonds erhalten, in dem Easyjet gehalten werden soll.
Castlelake hatte zuletzt 6,90 Pfund je Papier geboten und das Easyjet-Management damit nach langem Ringen zunächst überzeugt. Die Gremien werteten das in Aussicht gestellte Apollo-Gebot aber nun als überlegen und würden es voraussichtlich auch offiziell empfehlen, hieß es von Easyjet in London.
Nach britischem Übernahmerecht muss Apollo nun bis zu 7. August ein verbindliches Angebot vorlegen. Laut Easyjet besteht keine Garantie, dass es tatsächlich dazu kommt. Im Übernahmepoker hat die Easyjet-Aktie seit Mitte Mai rund 70 Prozent auf zuletzt 588 Pence zugelegt.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: Easyjet, Airbus | 10.07.2026 08:54
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Beitrag vom 10.07.2026 - 16:13 Uhr
Am Ende ist es aber auch nur ein Finanzinvestor. Die wollen in der Regel am Ende eine Rendite sehen. Wenn der Preis stimmt, gibt es immer Investoren. Aber langfristig ist die Frage, kann Easy das alleine schaffen? Neben Ryan und Wizz und den anderen in einer Gruppe? Aber strategische Investoren sind aktuell rar gesät, wie wir gerade sehen. .
Beitrag vom 10.07.2026 - 10:59 Uhr
Immerhin nimmt Apollo sich vor, die Marke zu erhalten, den Kurs fortzusetzen und das Angebot auszubauen.
Das ist eine gute Nachricht für die Airline Landschaft Europas.
Kommentare (2) Zur Startseite
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