ERFURT - "Konsequente Neuausrichtung der Luftverkehrspolitik": Deutsche Flughäfen sollen nach Ansicht der Fraktionschefs von CDU und CSU für günstige Airlines wieder attraktiver werden. Mit welchen Ideen sie dieses Ziel erreichen wollen.
Die Fraktionsvorsitzenden von CDU und CSU sprechen sich perspektivisch für eine vollständige Abschaffung der Luftverkehrsteuer aus.
In einem Papier der Fraktionsvorsitzendenkonferenz der Union fordern sie "eine konsequente Neuausrichtung der Luftverkehrspolitik mit dem Ziel, Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit und internationale Konnektivität nachhaltig zu sichern". Das Papier liegt der Deutschen Presse-Agentur vor.
Fairer Wettbewerb in der EUDie Fraktionschefs setzen sich darin für eine europäische Harmonisierung luftverkehrsbezogener Steuern, Gebühren und Sicherheitsstandards ein. Ziel sei eine Vermeidung von Wettbewerbsverzerrungen innerhalb der EU. "Hierzu gehört insbesondere die weitere Absenkung und perspektivisch vollständige Abschaffung der Luftverkehrsteuer", heißt es in dem Papier.
Mehr Abgaben für Flüge ab Dresden als ab PragAndreas Bühl, Vize der Fraktionsvorsitzendenkonferenz von CDU und CSU, rechnete vor, dass ein Flug von Dresden nach Barcelona eine Fluggesellschaft rund 4.500 Euro an Abgaben und Steuern koste. Ein Flug von Prag nach Barcelona schlage dagegen mit nur rund 500 Euro zu Buche. "Das erklärt faktisch, warum wir für viele Fluggesellschaften, gerade für Low-Cost Carrier, uninteressant geworden sind", sagte Bühl. Besonders für kleinere Flughäfen sei das entscheidend.
Bekenntnis zu regionalen FlughäfenIn dem Papier regen die Union-Fraktionschefs an, dass der Bund bauliche Sicherheitsinvestitionen übernimmt, die durch neue Regularien bei Flughäfen mit bestehender Betriebserlaubnis nötig werden. Außerdem geben sie ein Bekenntnis zu kleineren Flughäfen ab: "Internationale Drehkreuze und regionale Flughäfen bilden dabei ein zusammenhängendes System", schreiben sie in dem Papier.
Die regionalen Standorte sicherten als Zubringer die Auslastung und internationale Anbindung der Drehkreuze, während die Drehkreuze den Regionen den Zugang zu den globalen Verkehrs- und Handelsnetzen eröffneten, hieß es. "Eine Stärkung des Luftverkehrsstandorts Deutschland gelingt daher nur, wenn beide Ebenen als Einheit betrachtet und gemeinsam wettbewerbsfähig gehalten werden."
© dpa | Abb.: FBB, Günter Wicker | 21.07.2026 06:37
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Beitrag vom 23.07.2026 - 10:04 Uhr
Aber ja, die Umfraage wurde unter den üblichen Verdächtigen abgehalten - oder auch nicht...
Naja, für so einen richtigen Hardcore-Leugner des Klimawandels ist _alles_ außerhalb der eigenen Blase, also auch das WEF, nur eine Ansammlung "linksgrün versiffter Spinner, die Deutschland de-industrialisieren wollen" ...
Beitrag vom 23.07.2026 - 09:22 Uhr
Ich habe noch eine Meinungsumfrage gefunden, beim 10 Jahres Horizont sind gleich drei klimaabhängige Risiken ganz oben. Aber ja, die Umfraage wurde unter den üblichen Verdächtigen abgehalten - oder auch nicht...
https://www.weforum.org/stories/global-risks/global-risks-2026-top-10-two-and-ten-year-horizon/
Auch intersessant: bei 2 Jahren die Position 2nd und bei 10 Jahren die Position 4 th
Beitrag vom 22.07.2026 - 17:29 Uhr
Wird Zeit das die deutsche Politik aus ihrem fanatischen Traum erwacht und endlich erkennt, dass sie das Land ideologisch getrieben komplett vor die Wand fährt. Niemand auf der Welt folgt dem deutschen Klima-Wahn, wir sind in jedem Bereich abschreckendes Beispiel dafür, wie man ein wunderschönes, starkes und funktionierendes Land mit Ideologie zerstören kann. Natürlich gehört dieser deutsche Sonderweg sofort abgeschafft. Genauso alle Steuern auf Luft (CO2).
Ach ja, der berühmte deutsche "Klima-Wahn". Praktisch, wenn man sich komplexe Zusammenhänge mit einem einzigen Kampfbegriff vom Hals schaffen kann.
"Niemand auf der Welt" folgt also diesem Weg? Interessant. Dann müssen Länder, die Milliarden in erneuerbare Energien, Elektromobilität oder CO?-Bepreisung investieren, wohl alle heimlich zu Deutschland gehören. Faszinierende Theorie.
Und die "Steuern auf Luft"? Das ist ungefähr so treffend, wie eine Tabaksteuer als "Steuer auf Sauerstoff" zu bezeichnen. Besteuert wird nicht die Luft, sondern der Ausstoß eines Treibhausgases, dessen Auswirkungen seit Jahrzehnten wissenschaftlich untersucht werden. Man kann über die Ausgestaltung streiten – aber vielleicht sollte die Kritik wenigstens an der Realität anknüpfen.
Besonders beeindruckend ist auch die Nostalgie vom "wunderschönen, starken und funktionierenden Land", das angeblich ausschließlich durch Klimapolitik ruiniert wurde. Offenbar gab es vorher weder demografischen Wandel, noch Digitalisierungslücken, Bürokratie, Fachkräftemangel, marode Infrastruktur oder geopolitische Krisen. Schön einfach, wenn man für alles einen einzigen Sündenbock hat.
Aber klar: Einfach alle Maßnahmen abschaffen, CO? kostenlos in die Atmosphäre blasen und darauf hoffen, dass sich Physik von empörten Forenbeiträgen beeindrucken lässt. Das ist natürlich der Inbegriff nüchterner, ideologiefreier Politik.
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Naja, für so einen richtigen Hardcore-Leugner des Klimawandels ist _alles_ außerhalb der eigenen Blase, also auch das WEF, nur eine Ansammlung "linksgrün versiffter Spinner, die Deutschland de-industrialisieren wollen" ...
Auch intersessant: bei 2 Jahren die Position 2nd und bei 10 Jahren die Position 4 th
Ach ja, der berühmte deutsche "Klima-Wahn". Praktisch, wenn man sich komplexe Zusammenhänge mit einem einzigen Kampfbegriff vom Hals schaffen kann.
"Niemand auf der Welt" folgt also diesem Weg? Interessant. Dann müssen Länder, die Milliarden in erneuerbare Energien, Elektromobilität oder CO?-Bepreisung investieren, wohl alle heimlich zu Deutschland gehören. Faszinierende Theorie.
Und die "Steuern auf Luft"? Das ist ungefähr so treffend, wie eine Tabaksteuer als "Steuer auf Sauerstoff" zu bezeichnen. Besteuert wird nicht die Luft, sondern der Ausstoß eines Treibhausgases, dessen Auswirkungen seit Jahrzehnten wissenschaftlich untersucht werden. Man kann über die Ausgestaltung streiten – aber vielleicht sollte die Kritik wenigstens an der Realität anknüpfen.
Besonders beeindruckend ist auch die Nostalgie vom "wunderschönen, starken und funktionierenden Land", das angeblich ausschließlich durch Klimapolitik ruiniert wurde. Offenbar gab es vorher weder demografischen Wandel, noch Digitalisierungslücken, Bürokratie, Fachkräftemangel, marode Infrastruktur oder geopolitische Krisen. Schön einfach, wenn man für alles einen einzigen Sündenbock hat.
Aber klar: Einfach alle Maßnahmen abschaffen, CO? kostenlos in die Atmosphäre blasen und darauf hoffen, dass sich Physik von empörten Forenbeiträgen beeindrucken lässt. Das ist natürlich der Inbegriff nüchterner, ideologiefreier Politik.