HANOI - Vietnam verfügt nach dem Tailstrike einer Boeing 787-9 der staatlichen Vietnam Airlines am Münchner Flughafen eine umfassende Überprüfung der Flugsicherheit. Parallel dazu soll die Zusammenarbeit mit den deutschen Behörden bei der Untersuchung des Zwischenfalls intensiviert werden.
Flughafen München, 15. August 2026: Vietnam Airlines 34 beschleunigt auf 26L zum Start. Die Boeing 787-9 kommt nicht vom Boden - am üblichen Rotationspunkt ist die Maschine viel zu langsam. Am Pistenende zwingen die Piloten den Dreamliner in die Luft.
"Während der Rotationsphase berührte das Heck den Boden", schreibt die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in einer Erstinfo. Man habe auch Reifenspuren am Ende der Piste identifiziert, die "dem Flugzeug zugeordnet" werden könnten.
Um 15.58 Uhr sei der Dreamliner schließlich auf der Piste 26R am Münchner Airport gelandet, Crew und Passagiere wohlauf. Am Fluggerät und an der Pistenbefeuerung ist Sachschaden entstanden.
Per Regierungsanweisung hat Vietnam jetzt eine umfassende Überprüfung des Flugbetriebs, der Wartung und technischen Kontrollen der zivilen Luftfahrt im Land und der Ausbildung des Cockpit- und Kabinenpersonals angeordnet. Ziel sei es, mögliche Ursachen und Sicherheitsrisiken zu ermitteln, hieß es.
Vietnam will zudem eng mit den deutschen Ermittlungsbehörden bei der Aufklärung des Zwischenfalls zusammenarbeiten.
© aero.de | Abb.: BFU | 25.08.2026 07:07
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Beitrag vom 28.08.2026 - 12:56 Uhr
Danke, das ist mir alles bekannt. Das gab es schon vor meinem Ausscheiden aus dem Berufsleben.
Aber nur weil man ein SMS hat ist man nicht sicher oder es können sich keine Fehler mehr einschleichen. Dafür gibt es ja nun hunderte bis tausende Beispiele (auch in der deutschen Luftfahrt)
Somit ist es für mich nur eine typisches Meckern/Kritisieren vom Dingen/Vorgängen die man nicht vollständig kennt.
Aber wahrscheinlich würde hier auch gemeckert, wenn Vietnam jetzt nix machen würde und erst mit Erscheinen des Berichts tätig würde.
Jetzt überprüfen sie ihr Prozesse, Vorschriften und Verfahren und sind damit halt fertig bevor der Bericht kommt. Vielleicht finden sie etwas, was eine Wiederholung (gleicher oder ähnlicher Natur) ausschließt.
Beitrag vom 28.08.2026 - 12:04 Uhr
Und wissen Sie dass dort nix für ein.ausserordentliches Audit spezifiziert würde? Wenn ja, woher?
Wissen Sie wie das ablaufen soll? Welche Fachgebiet sind betroffen?
Stimmt, wir wissen nix außer das man die Sicherheit und die Prozesse auf die Probe stellen möchte..
Und das ist gut.
Selbstgefälligkeit ala "es gibt ja schon SMS ist nie gut".
Erstmal generell zu schauen und dann in 1 bis 2 Jahren, wenn der Untersuchungsbericht vorliegt heutige und dessen Ergebnis zu überprüfen ist sicher alles aber nicht falsch.
Das hier ist leider nicht der richtige Ort um zu erklären, wie ein Safety Management System (= SMS) in der Luftfahrt funktioniert. Deshalb nur soviel dazu: Es geht dabei um die systematische und strukturierte Implementierung sowie kontinuierliche, permanente Evaluierung der Safety Standards. Das schließt das Risikomanagement (Safety Risk Management) sowie die Sicherheitsgewährleistung (Safety Assurance) ein und hat nichts mit Selbstgefälligkeit zu tun sondern ist im Gegenteil proaktiv.
Was meinen Eindruck des Aktivismus anbelangt, so bin ich dabei von dem im Artikel Berichteten und dessen Bezug zu dem Vorfall in München ausgegangen - und ja, diesen Eindruck habe ich nach wie vor.
Dieser Beitrag wurde am 28.08.2026 12:14 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 28.08.2026 - 10:22 Uhr
Und wissen Sie dass dort nix für ein.ausserordentliches Audit spezifiziert würde? Wenn ja, woher?
Wissen Sie wie das ablaufen soll? Welche Fachgebiet sind betroffen?
Stimmt, wir wissen nix außer das man die Sicherheit und die Prozesse auf die Probe stellen möchte..
Und das ist gut.
Selbstgefälligkeit ala "es gibt ja schon SMS ist nie gut".
Erstmal generell zu schauen und dann in 1 bis 2 Jahren, wenn der Untersuchungsbericht vorliegt heutige und dessen Ergebnis zu überprüfen ist sicher alles aber nicht falsch.
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Aber nur weil man ein SMS hat ist man nicht sicher oder es können sich keine Fehler mehr einschleichen. Dafür gibt es ja nun hunderte bis tausende Beispiele (auch in der deutschen Luftfahrt)
Somit ist es für mich nur eine typisches Meckern/Kritisieren vom Dingen/Vorgängen die man nicht vollständig kennt.
Aber wahrscheinlich würde hier auch gemeckert, wenn Vietnam jetzt nix machen würde und erst mit Erscheinen des Berichts tätig würde.
Jetzt überprüfen sie ihr Prozesse, Vorschriften und Verfahren und sind damit halt fertig bevor der Bericht kommt. Vielleicht finden sie etwas, was eine Wiederholung (gleicher oder ähnlicher Natur) ausschließt.
Wissen Sie wie das ablaufen soll? Welche Fachgebiet sind betroffen?
Stimmt, wir wissen nix außer das man die Sicherheit und die Prozesse auf die Probe stellen möchte..
Und das ist gut.
Selbstgefälligkeit ala "es gibt ja schon SMS ist nie gut".
Erstmal generell zu schauen und dann in 1 bis 2 Jahren, wenn der Untersuchungsbericht vorliegt heutige und dessen Ergebnis zu überprüfen ist sicher alles aber nicht falsch.
Das hier ist leider nicht der richtige Ort um zu erklären, wie ein Safety Management System (= SMS) in der Luftfahrt funktioniert. Deshalb nur soviel dazu: Es geht dabei um die systematische und strukturierte Implementierung sowie kontinuierliche, permanente Evaluierung der Safety Standards. Das schließt das Risikomanagement (Safety Risk Management) sowie die Sicherheitsgewährleistung (Safety Assurance) ein und hat nichts mit Selbstgefälligkeit zu tun sondern ist im Gegenteil proaktiv.
Was meinen Eindruck des Aktivismus anbelangt, so bin ich dabei von dem im Artikel Berichteten und dessen Bezug zu dem Vorfall in München ausgegangen - und ja, diesen Eindruck habe ich nach wie vor.
Dieser Beitrag wurde am 28.08.2026 12:14 Uhr bearbeitet.
Wissen Sie wie das ablaufen soll? Welche Fachgebiet sind betroffen?
Stimmt, wir wissen nix außer das man die Sicherheit und die Prozesse auf die Probe stellen möchte..
Und das ist gut.
Selbstgefälligkeit ala "es gibt ja schon SMS ist nie gut".
Erstmal generell zu schauen und dann in 1 bis 2 Jahren, wenn der Untersuchungsbericht vorliegt heutige und dessen Ergebnis zu überprüfen ist sicher alles aber nicht falsch.