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"Die russische Wirtschaft befindet sich in einem absolut stabilen Zustand", sagte Putin in Wladiwostok beim Östlichen Wirtschaftsforum vor internationalen Gästen. Er räumte zwar einmal mehr Schwierigkeiten ein, betonte allerdings mit Blick auf Sorgen der Menschen in Russland, dass die Lage unter Kontrolle sei.
Bei dem Forum bezeichnete der Kremlchef die von dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj angedrohte Blockade des russischen Luftraums als "staatlichen Terrorismus". Putin kritisierte, dass es im Westen bisher keine Reaktionen auf Selenskyjs Drohungen gegeben habe. Die westlichen Verbündeten "werden auf diese Weise zu Mitteilnehmenden am internationalen Terrorismus", sagte Putin.
Zudem würden dadurch mögliche Verhandlungen über ein Ende des Krieges erschwert. Solche Gespräche bezeichnete Putin grundsätzlich weiter als möglich. Sie sollten aber vor allem zwischen Moskau und Kiew laufen, meinte er. Russland sei allen Ländern dankbar, die versuchten, einen Beitrag dazu zu leisten. Dabei nannte er etwa die USA und China. Putin sagte auch, dass die Geheimdienste Russlands und der Ukraine weiter in Kontakt seien.
Der Präsident kritisierte einmal mehr auch die Angriffe der Ukraine auf russische Fracht- und Handelsschiffe sowie die Beschlagnahme von Schiffen durch westliche Staaten auf den Weltmeeren. Die EU hat Öltanker der so bezeichneten Schattenflotte mit Sanktionen belegt und geht gegen diese vor. Russland nennt das Piraterie und hat angekündigt, seine Schiffe unter Einsatz der Kriegsmarine zu schützen.
Nach Medieninformationen musste Russland im August größere Mengen Kerosin aus Südkorea und Ägypten zukaufen, weil die eigene Produktionskapazität durch die Angriffe eingeschränkt war.
Ukrainische Drohnenschwärme im russischen Luftraum
Putin selbst führt seit mehr als viereinhalb Jahren einen zerstörerischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. In dem Nachbarland ist der Luftraum bereits seit Beginn der Kämpfe gesperrt. Selenskyj hat diese Woche internationale Fluggesellschaften aufgerufen, nicht mehr nach Russland zu fliegen, weil der Luftraum wegen der Drohnen nicht sicher sei. Davor hatte er auch angekündigt, pro Tag 1.000 statt bisher 300 Drohnen für Attacken auf Russland einzusetzen.
Dagegen betonen russische Behörden, dass wegen der Drohnenattacken Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Der Drohnenalarm führt immer wieder zur Schließung von Flughäfen. Auch die Airports der russischen Hauptstadt müssen fast täglich Starts und Landungen zeitweise einstellen.
Putin sagte, dass die Flugabwehr weiter verstärkt werden müsse in Russland. Zugleich forderte er Unternehmen auf, für den Schutz von ziviler Infrastruktur zu sorgen. Er hatte unlängst verfügt, dass Firmen unter staatliche Verwaltung genommen werden könnten, wenn sie überfordert seien. Dabei wies er nun Sorgen als unbegründet zurück, dass damit eine Verstaatlichung drohe.
© dpa-AFX, aero.de | 03.09.2026 17:10







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