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Nach Angaben von Airbus wird die umgebaute Produktionslinie sechs Fertigungsanlagen für Flügel, eine Ausrüstungsstraße und eine Lackiererei beherbergen. Die Anlagen sind darauf ausgelegt, die Produktion der A320-Familie zu unterstützen, teilte Airbus mit.
Der Konzern will zugleich die Produktionskapazitäten an seinem britischen Standort ausbauen. Insgesamt sollen in Broughton 2026 rund 480 neue Arbeitsplätze entstehen, davon 250 in der modernisierten Fabrik.
Airbus bezeichnete die Investition als "wichtigen Schritt für die britische Luftfahrtindustrie". Es gehe nicht nur um die Ausweitung der Produktion, sondern auch um den Aufbau der dafür notwendigen Infrastruktur. Die Investition sei wichtig den weltweiten Produktionshochlauf des Konzerns auf eine Zielrate von 75 Flugzeugen im A320neo-Programm pro Monat.
Mit der Fertigung des ersten Flügelsets wurde nach Angaben von Airbus bereits begonnen. Bis zum Jahresende sollen alle sechs Fertigungsanlagen betriebsbereit sein.
Die Investition in Broughton folgt auf eine kürzlich angekündigte Investition in Millionenhöhe am Airbus-Standort Belfast. Dort will der Konzern seine Kapazitäten für die Flügelproduktion und fortgeschrittene Verbundwerkstofftechnologien ausbauen, um den Hochlauf des A220 zu unterstützen.
Die A380/A321-Rochade vollzieht Airbus an anderen Standorten: Airbus hat im früheren A380-Produktionshangar in Toulouse unlängst eine zweite Endmontagelinie für das Bestseller-Programm in Betrieb genommen.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: Airbus | 21.09.2026 14:58







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