Europäische Satellitenallianz
15:28 Uhr

EU-Kommission will "Project Bromo" durchwinken

Satellitenproduktion bei Airbus
Satellitenproduktion bei Airbus, © Airbus

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BRÜSSEL - Airbus, Leonardo und Thales legen ihre Satellitensparten zusammen: "Project Bromo" soll Europa zu einem schlagkräftigen Hersteller für Weltraum-Infrastruktur verhelfen - und eine Alternative zum Starlink-Netzwerk von SpaceX hervorbringen. Die EU-Kommission wird das Vorhaben durchwinken.

"Project Bromo": Airbus, Leonardo und Thales formen ein Gemeinschaftsunternehmen für das Satellitengeschäft. Als europäisches Trio wollen sich die Konzerne besser im Wettbewerb mit Konkurrenten aus den USA und China behaupten.

Nach Informationen der Nachrichtenagentur "Bloomberg" wird das Vorhaben nicht von einer langwierigen Kartellprüfung ausgebremst - die EU-Kommission werde "Bromo" nach einer zeitnah erwarteten Anmeldung schnell eine wettbewerbsrechtliche Freigabe erteilen.

Konkret gehen in "Bromo" Airbus Space Systems und Airbus Intelligence, Thales Alenia Space und das Raumfahrtgeschäft von Leonardo auf. Nach Medienberichten soll Airbus 35 Prozent an dem entstehenden Unternehmen halten, Leonardo und Thales je 32,5 Prozent.

Während der US-Konkurrent SpaceX Raketenstarts, Satellitenproduktion und Starlink-Netz aus einer Hand betreibt, entsteht im Verbund aus Airbus, Thales und Leonardo zunächst ein Satelliten-Spezialist mit rund 6,5 Milliarden Euro Jahresumsatz. Der neue Konzern soll Europa mittelfristig aber unabhängiger von US-Diensten wie Starlink machen.
© aero.de | Abb.: Airbus | 19.10.2026 15:28


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