Paris Air Show 2009
Älter als 7 Tage

Malév will 30 Suchoi Superjet 100 kaufen

PARIS/LE BOURGET (dpa) - Die ungarische Fluggesellschaft Malév will 30 der neuen russischen Regionaljets kaufen. Im Rahmen der Luftfahrtmesse in Paris-Le Bourget unterzeichneten die Ungarn eine Absichtserklärung über den Erwerb von 30 Superjet-100-Flugzeugen (SSJ100). Die Vereinbarung habe einen "möglichen Wert von bis zu einer Milliarde US-Dollar", berichteten die beteiligten Unternehmen am Montag.




Das neue Flugzeug wurde vom russischen Militärjet- Spezialisten Suchoj in Zusammenarbeit mit Boeing und europäischen Herstellern entwickelt. Auf der Messe flog die Maschine erstmals vor internationalem Publikum. Die Erstauslieferung des georderten Flugzeugs mit 98 Sitzplätzen ist für 2011 geplant, dann sollen jährlich sechs weitere Flugzeuge folgen.

Die Malév, faktisch in russischem Besitz, war wegen der globalen Finanzkrise und interner Schwächen ins Trudeln geraten. Erst im März war für die Fluggesellschaft eine Finanzspritze der russischen Eigentümer über umgerechnet 10 Millionen Euro angekündigt worden, die vorerst die Liquidität des Unternehmens sicherstellen sollte.

Die Absichtserklärung über den Kauf der Regionaljets unterzeichnete Malév mit SuperJet International SpA, einem Joint Venture von Alenia Aeronautica (51 Prozent) und Sukhoi Holding (49 Prozent) mit Sitz in Venedig. Der SSJ100 wird vom Hersteller als das modernste und umweltfreundlichste Regionaljet der neuen Generation bezeichnet. Malév fliegt nach eigenen Angaben 66 Ziele in 34 Ländern Europas und des Nahen Ostens an und befördert jährlich mehr als 3 Millionen Passagiere im Linienflugverkehr.
© dpa | Abb.: Suchoi | 15.06.2009 19:34


Kommentare (0) Zur Startseite
#0
Beitrag vom 28.03.2018 - 17:06 Uhr
Sorry, jetzt driften Sie etwas stark ab.
Daher geht man konsequent den Weg, alle Akteure zu sensibilisieren und da gehört der Crewbusfahrer genauso dazu wie auch der CPT.
Aber genau der CPT hat es nicht getan, warum auch immer. Er ist aber derjenige in der ersten Reihe und keine andere Person.
Solch eine Teilung wie sie sie hier fordern, ...
Welche Teilung denn? Ich schreibe von Ergänzung, zusätzlich also.
weil sie eine "Nicht mein Problem" Mentalität fördert
daher die klare Aufgabe an die Kontrolle vor jedem Flug, und nochmal: zusätzlich. Stichproben an Bord, im Transit, ebenfalls. Das Risiko erwischt zu werden ist das Mittel der Wahl.
Für die gesamte Flugsicherheit ist es essentiell, dass jeder die Augen offenhält und lieber einmal zuviel als einmal zuwenig etwas Auffälliges meldet.
Wunderbar, also gleich morgen die Kontrollstelle, zusätzlich zu den offenen Augen eines jeden. Wegen der Dunkelziffer und der damit eingehenden Gefährdung.
Von daher ist der Cargoloader genauso in der Lage einen angetrunkenen Piloten zu melden wie es auch der andere Pilot ist.
Schlimm aber wenn man sich auf den Cargoloader verlassen muss weil der CPT nichts bemerkt hat (oder nicht wollte).
vielleicht errinnern Sie sich an die Absturzserie der DC10 ganz zu Anfang ihrer Dienstzeit, das Problem der sich verbiegenden Betätigungshebel wurde von vielen Cargoloadern erkannt, aber niemand hörte auf sie und dann kam es zu dem wiederholenden Versagen der Frachttüren. (Gepaart mit einer gewissen Ignoranz von Seiten des Herstellers). Und nach ihrer Logik, wäre der Cargoloader auch nicht dafür befugt, diese Aufälligekit zu melden, denn die einwandfrei Funktion der Türen und Tore ist eigentlich Sache der Wartung.
Sie sagen doch selber wo das Problem war. Es wurde gemeldet, aber ignoriert. Was werfen Sie dem Loader also vor? An wen hatte er es gemeldet? Normalerweise bedient der Loader das Frachttor selbstständig und eigenverantwortlich, ohne dass die Wartung am Flugzeug ist. Kann man jeden Tag live beobachten an vielen deutschen Flughäfen. Wie ging denn die Geschichte am Ende aus? Wer hatte schuld? Aber wir weichen mal wieder etwas ab ...
Beitrag vom 24.11.2016 - 18:55 Uhr
Werden die trotzdem normal bezahlt (inkl. aller Zulagen) oder etwa, durch das selbstverständlich alternativlose Streiken ihrer Cockpitkollegen, finanziell geschädigt, weil sie unbezahlten Urlaub nehmen müssen?

Das wäre nur dann der Fall wenn die Lufthansa zum Mittel der Aussperrung greifen würde. Das ist aber seit 1990 in DE nicht mehr vorgekommen und wurde dann auch den restlichen Betrieb lahmlegen.

Beitrag vom 24.11.2016 - 18:34 Uhr
Die Kabine wird ganz normal weiter bezahlt.

Stellenmarkt

Schlagzeilen

PaxEx.de Passenger Experience

Meistgelesene Artikel

Community

Fachdiskussionen zu aktuellen Ereignissen und Entwicklungen in der Luftfahrtbranche

26.06. 05:18
Boeing: B777 ...

FLUGREVUE 07/2019

Shop

Es gibt neue
Nachrichten bei aero.de

Startseite neu laden