Boeing 747 für Avatar Airlines
Älter als 7 Tage

Stopft die Queen voll und beklebt sie mit Werbung!

BOCA RATON - Das US-amerikanische Airline-Startup Avatar Aviation plant Kasse mit Masse: es will sein Geld unter anderem damit verdienen, Boeing 747 bis zum Anschlag mit Passagieren zu füllen und das Flugzeug als fliegenden Werbeträger feilzubieten.

539 Economy- und 42 Business Class-Sitze sollen die Boeing 747-400 fassen, von denen Avatar Airlines einmal vierzehn Stück betreiben will. Zwischen 19 und 99 US-Dollar sollen die Tickets kosten, zwei Gepäckstücke inklusive.

Graphik der Avatar Airlines
Graphik der Avatar Airlines, © Avatar Airlines

Die Passagiere zahlen dafür mit einer hohen Toleranz gegenüber Reizüberflutung. Denn Avatar Airlines Chefdenker Barry Michaels will die günstigen Preise unter anderem dadurch ermöglichen, dass er jeden freien Winkel des Flugzeugs zur Werbefläche macht.

Unternehmen können die Gepäckfächer für die Kommunikation ihrer Botschaft buchen (Kostenpunkt für die gesamte Economy Class: 144.000 US-Dollar/vier Monate), die Tische (Kostenpunkt in der Economy Class: rund 42.000 US-Dollar/vier Monate) und, Premium!: die Außenfläche des Flugzeugs. Drei Millionen US-Dollar kostet das für ein Jahr.

Dazu kommen Catering und In-Flight-Entertainment, auch der Frachttransport und ein eigener Ferienveranstalter, "Avatar Vacation", sollen ein Sümmchen beitragen. Das Avatar Airlines-Management gibt sich zuversichtlich, seine Jumbos voll zu kriegen.

Die Airline plant, damit große Städtepaare wie New York und Las Vegas oder San Francisco und Miami zu verbinden. Das Geschäftsmodell könnte funktionieren.

Die Routen sind hochfrequentiert und die Zusatzeinnahmen könnten nach Rechnung der Manager die von Betreibern immer wieder beklagten hohen Betriebskosten der 747 ausgleichen.

Auf Kosten der Mitarbeiter soll das Billig-Credo laut Management nicht gehen, hier lehnt es sich an die Philosophie des Southwest-Gründers Herb Kelleher an: "Avatar glaubt fest daran, dass deine Mitarbeiter sich gut um deine Kunden kümmern werden, wenn du dich gut um deine Mitarbeiter kümmerst", heißt es auf der Homepage.

Denn die steht schon, ebenso wie der Facebook-Auftritt. Allein, es fehlen  Startkapital und Betriebsgenehmigung. 300 Millionen US-Dollar wollen die Initiatoren einsammeln, auf einem Infotag im Januar können potenzielle Investoren sich über die Möglichkeiten informieren.

Den Zulassungsantrag hat das Management dem US-Verkehrsministerium am 19. November übermittelt. Es ist der vierte. 2008, 2014 und 2017 scheiterte es an den Beamten: sie fühlten sich nicht ausreichend über das Geschäftsmodell der Airline informiert.

Avatar Airlines ist ein Nachfolgerin der Family Airlines, die 1993 ihre Betriebsgenehmigung verloren hat.
© aero.de (boa) | Abb.: Avatar Airlines | 30.11.2019 15:07

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Beitrag vom 02.12.2019 - 04:27 Uhr
In wenigen Jahren wird man mit der 747 entfernte Galaxien erforschen. Dafür wird man ab Dortmund in Kürze Erpropungsflüge zum Mond unternehmen. Damit wird sich die 747 schon wieder komplett neu erfinden. Die Welt wird noch oft stauen und schon bald auch Aliens.

Bis in DTM 747 landen, oder Flieger ähnlicher Kategorie, was Größe betrifft, vergehen sicherlich noch 15-20 Jahre. Hauptziel ist die Verlegung der Landeschwellen, wo es auch gut aussieht und diese dann die Landung von großen und neuen Mittelstreckenjets wie der Max10 oder des A321 Neo zulassen. Später visiert man dann eine Bahnverlängerung gen Westen vor, auf 2300 Meter, die dann Großraumgerät zulässt. Allerdings ist in DTM schon eine 767 mal gelandet. Die war aber quasi fast leer, was Passagiere und Fracht betrifft. Mit den 2000 Metern und der geographischen Schwerkraftdelle, ist es alle mal ein Drahtseilakt in DTM zu landen und aus sicherheitstechnischen Gründen muss man da schon, was die Bahnlänge betrifft, reagieren. Das landen in DTM ist sehr hart, trotz automatischer Landeanflugsysteme in beide Richtungen. Der Airport gilt allgemein als sehr modern. Sehr hartes aufsetzen ist da Normalität allerdings. In YT-Videos ist es sogar speziell erwähnt, wenn man Tripreports anschaut. Als Anwohner der da oft gelandet und gestartet ist, kann man es bestätigen. Jedes mal ein Wunder das die Fahrwerke nicht zerbrechen. Da wird einem bewusst wie stabil Flieger doch sind. Beim Start werden die Triebwerke nicht selten aufgedreht aber die Bremsen noch festgehalten. Man katapultiert sich dann aus dem Stand und ist ungewöhnlich schnell oben. Take Off in Dortmund hat etwas von einem Start von einem Flugzeugträger!
Ist doch schön, dass Sie auch mal mit Ironie antworten können, aber bitte das auch als solche kennzeichnen!
Könnte sonst jemand glauben, Sie würden das wirklich ernst meinen.
Geographische Schwerkraftdelle, automatische Landeanflugsysteme usw, toller Airport ist das, ich bin beeindruckt! Da wird ja die B777 mit ihrer eingebauten künstlichen Intelligenz dann auch landen können!

Dieser Beitrag wurde am 02.12.2019 04:28 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 02.12.2019 - 01:24 Uhr
In wenigen Jahren wird man mit der 747 entfernte Galaxien erforschen. Dafür wird man ab Dortmund in Kürze Erpropungsflüge zum Mond unternehmen. Damit wird sich die 747 schon wieder komplett neu erfinden. Die Welt wird noch oft stauen und schon bald auch Aliens.

Bis in DTM 747 landen, oder Flieger ähnlicher Kategorie, was Größe betrifft, vergehen sicherlich noch 15-20 Jahre. Hauptziel ist die Verlegung der Landeschwellen, wo es auch gut aussieht und diese dann die Landung von großen und neuen Mittelstreckenjets wie der Max10 oder des A321 Neo zulassen. Später visiert man dann eine Bahnverlängerung gen Westen vor, auf 2300 Meter, die dann Großraumgerät zulässt. Allerdings ist in DTM schon eine 767 mal gelandet. Die war aber quasi fast leer, was Passagiere und Fracht betrifft. Mit den 2000 Metern und der geographischen Schwerkraftdelle, ist es alle mal ein Drahtseilakt in DTM zu landen und aus sicherheitstechnischen Gründen muss man da schon, was die Bahnlänge betrifft, reagieren. Das landen in DTM ist sehr hart, trotz automatischer Landeanflugsysteme in beide Richtungen. Der Airport gilt allgemein als sehr modern. Sehr hartes aufsetzen ist da Normalität allerdings. In YT-Videos ist es sogar speziell erwähnt, wenn man Tripreports anschaut. Als Anwohner der da oft gelandet und gestartet ist, kann man es bestätigen. Jedes mal ein Wunder das die Fahrwerke nicht zerbrechen. Da wird einem bewusst wie stabil Flieger doch sind. Beim Start werden die Triebwerke nicht selten aufgedreht aber die Bremsen noch festgehalten. Man katapultiert sich dann aus dem Stand und ist ungewöhnlich schnell oben. Take Off in Dortmund hat etwas von einem Start von einem Flugzeugträger!
Jetzt wissen wir endlich Bescheid. Ich geh noch rasch den (Lach-) Träneneimer ausleeren ;-) und dann bis die Tage ...
Beitrag vom 02.12.2019 - 00:18 Uhr
In wenigen Jahren wird man mit der 747 entfernte Galaxien erforschen. Dafür wird man ab Dortmund in Kürze Erpropungsflüge zum Mond unternehmen. Damit wird sich die 747 schon wieder komplett neu erfinden. Die Welt wird noch oft stauen und schon bald auch Aliens.

Bis in DTM 747 landen, oder Flieger ähnlicher Kategorie, was Größe betrifft, vergehen sicherlich noch 15-20 Jahre. Hauptziel ist die Verlegung der Landeschwellen, wo es auch gut aussieht und diese dann die Landung von großen und neuen Mittelstreckenjets wie der Max10 oder des A321 Neo zulassen. Später visiert man dann eine Bahnverlängerung gen Westen vor, auf 2300 Meter, die dann Großraumgerät zulässt. Allerdings ist in DTM schon eine 767 mal gelandet. Die war aber quasi fast leer, was Passagiere und Fracht betrifft. Mit den 2000 Metern und der geographischen Schwerkraftdelle, ist es alle mal ein Drahtseilakt in DTM zu landen und aus sicherheitstechnischen Gründen muss man da schon, was die Bahnlänge betrifft, reagieren. Das landen in DTM ist sehr hart, trotz automatischer Landeanflugsysteme in beide Richtungen. Der Airport gilt allgemein als sehr modern. Sehr hartes aufsetzen ist da Normalität allerdings. In YT-Videos ist es sogar speziell erwähnt, wenn man Tripreports anschaut. Als Anwohner der da oft gelandet und gestartet ist, kann man es bestätigen. Jedes mal ein Wunder das die Fahrwerke nicht zerbrechen. Da wird einem bewusst wie stabil Flieger doch sind. Beim Start werden die Triebwerke nicht selten aufgedreht aber die Bremsen noch festgehalten. Man katapultiert sich dann aus dem Stand und ist ungewöhnlich schnell oben. Take Off in Dortmund hat etwas von einem Start von einem Flugzeugträger!

Dieser Beitrag wurde am 02.12.2019 00:23 Uhr bearbeitet.


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