Gewinnplus im Quartal
Älter als 7 Tage

Honeywell trotz Dreamliner-Brand etwas optimistischer

Aktuelles aus dem Ressort Flugzeugbau

MORRIS TOWNSHIP - Der US-amerikanische Mischkonzern Honeywell ist nach einem Gewinnanstieg im zweiten Quartal etwas zuversichtlicher für das Gesamtjahr.

Der US-Konzern, der in Zusammenhang mit dem Brand in einem Boeing "Dreamliner" in die Schlagzeilen geraten war, hob die untere Spanne seiner Gewinn- und Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr leicht an.

Unternehmenschef Dave Cote stellte am Freitag für 2013 einen Umsatz von 38,9 Milliarden bis 39,3 Milliarden Dollar in Aussicht. Zuvor lag die Bandbreite bei 38,8 Milliarden bis 39,3 Milliarden Dollar. Beim Ergebnis je Aktie vor Sonderposten werden nun 4,85 bis 4,95 nach 4,80 bis 4,95 Dollar angepeilt.

Im zweiten Quartal steigerte der Konzern den Gewinn um 13 Prozent auf 1,02 Milliarden Dollar oder 1,28 Dollar je Aktie. Damit übertraf der US-Konzern die Analysten-Erwartungen deutlich. Der Erlös stieg um drei Prozent auf 9,7 Milliarden Dollar. Während die Sparte Aerospace beim Umsatz leicht nachgab, legte das Geschäft mit Kontrollsystemen um drei Prozent zu.

Honeywell liefert unter anderem für die Flugzeugindustrie Peilsender, die dazu dienen, dass das Flugzeug im Falle eines Unglücks gefunden werden kann. Nach dem Brand in einem unbesetzten Boeing-"Dreamliner" auf dem Flughafen London-Heathrow hatte die britische Flugunfall-Untersuchungsbeh örde AAIB am Donnerstag vorgeschlagen, die in dem Flugzeugtyp verbauten Notfallsender von Honeywell vorübergehend zu deaktiviert, bis eine eingehende Flugtauglichkeitsprüfung stattgefunden hat.
© dpa-AFX | 19.07.2013 14:47


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