Tarifkonflikt
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Kabinenpersonal von British Airways droht mit weiteren Streiks

London City Airport
British Airways am London City Airport, © British Airways

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LONDON - Der Streit um Gehälter zwischen der Fluggesellschaft British Airways und Teilen des Kabinenpersonals will nicht enden.

Nachdem Mitarbeiter bereits zum zweiten Mal in dieser Woche die Arbeit niedergelegt hatten, drohte die Gewerkschaft Unite Union am Freitag mit weiteren Streiks für kommende Woche, sollte sich British Airways nicht auf eine Schlichtung einlassen. Teile des Kabinenpersonals würden demnach vom 17. bis einschließlich 20. Februar in den Ausstand treten.

Bislang war es der Fluggesellschaft nach eigenen Angaben gelungen, Passagiere jeweils auf andere Flüge umzubuchen. "Wir haben alle Kunden an ihre Zielorte gebracht während früherer Streiks und werden sicherstellen, dass das weiterhin passiert", sagte ein BA-Sprecher.

Bei dem Streit geht es um die Gehälter von rund 4500 Angestellten, die seit 2010 für das Unternehmen arbeiten. Sie sollen zu schlechteren Bedingungen beschäftigt sein als ihre Kollegen. Die Gewerkschaft wirft British Airways vor, "Hungerlöhne" zu zahlen. Viele Mitarbeiter müssten Nebenjobs annehmen, um über die Runden zu kommen. Die Airline argumentiert, die Bezahlung entspreche dem Niveau in der Branche.
© dpa-AFX | 10.02.2017 19:24


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