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Emirates zieht Airbus A320 und Boeing 737 in Betracht

Emirates Airbus A380
Emirates Airbus A380, © Ingo Lang

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DUBAI - Emirates steht für Airbus A380 und Boeing 777. Da kommt die Nachricht einigermaßen überraschend, dass sich die Airline plötzlich für die Kleinkaliber Airbus A320 und Boeing 737 interessiert.

Emirates werde in den nächsten 18 Monaten ihre Einkaufspolitik neu bewerten, sagte Emirates-Chef Tim Clark "CNN" und stellte drei Szenarien in den Raum:
  • eine Ergänzung der Flotte um Airbus A320 oder Boeing 737
  • eine Ergänzung der Flotte um Airbus A320 oder Boeing 737 in Kombination mit mittelgroßen Widebody-Flugzeugen
  • eine Fortsetzung der Strategie, ausschließlich mit ganz großen Fliegern zu arbeiten

Ihr letztes Flugzeug mit einem Gang, eine Boeing 727-200, sortierte Emirates schon 1995 aus. Die Airline betreibt aktuell 92 Airbus A380 und erwartet noch 50 weitere Superjumbos. Emirates verlegte kürzlich Liefertermine für ausstehende A380 mit Rolls-Royce-Triebwerken von 2017 auf 2018 und von 2018 auf 2019.

Das aktuelle Emirates-Flottenspektrum beginnt mit 266 Sitzen an Bord der 777-200LR und endet bei 615 Sitzen in einer mit zwei Klassen bestuhlten A380.

Grundsätzlich, das stellte Clark erst im Dezember klar, sieht Emirates in ihrem System Bedarf für Großraumjets unterhalb der Airbus A380 und der ebenfalls bestellten Boeing 777X. Laut Clark will Emirates "frühestens 2021" möglicherweise einige A350-900 oder 787-10 in Dienst stellen, hat es mit einer Entscheidung aber "nicht eilig".

Einen früheren Auftrag über 50 A350-900 und 20 A350-1000 zog Emirates im Juni 2014 zurück. Vom Konkurrenzmodell 777X bestellte die Airline 2013 150 Flugzeuge, aufgeteilt in 115 777-9X und 35 777-8X.

Preisverfall setzt Emirates zu

Vor allem in Richtung Asien beschleunigte sich zuletzt der Verfall der Flugpreise auf Dumping-Level. Der "weiter unsichere Ausblick für die Weltwirtschaft" wirke sich negativ auf die Ergebnisse von Emirates aus, bekannte Clark gegenüber "CNN". "Da draußen geht es zunehmend volatil zu."

© aero.de | 13.02.2017 21:31

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Beitrag vom 14.02.2017 - 20:12 Uhr
Die Luftfahrt ist gerade einfach mal wieder schwer in Bewegung.
Aus meiner Sicht beginnt gerade der große Wandel im Thema "Hub to Hub" oder "Point to Point".

Steigender Kerosinpreis (einer endlichen Öl-Reserve abhängig) und den anderen Einflüssen aus den starken Veränderungen der Weltpolitik und dem Angebot der Hersteller hinsichtlich den großen A380-NEO oder B77X. Dazu die stetig steigende Reisebereitschaft der Weltbevölkerung.

Die eine Airline kriegt die "großen" nicht voll und die andere Airline wachsen die Betriebskosten der vielen "kleinen" langsam über den Kopf.
Beitrag vom 14.02.2017 - 11:31 Uhr
@Honigdachs,
Woher haben Sie Ihre Informationen, aus Wikipedia, Aero.de oder Airliners.de?
Wenn man hier die Situation bei Emirates kritisch sieht, gehört man gleich zu besserwisserischen Stammtischschwätzern.
Ich wiederhole jetzt mal, was ich vor einigen Monaten hier geschrieben habe:
Bei Emirates "brennt momentan der Baum", auch wenn Euch das hier nicht gefällt. Dort wird gerade jeder Stein umgedreht, um den Gewinnrückgang des letzten Jahres, besonders des 3. Quartales zu stoppen!

Als unregelmäßiger Besucher dieser Seite kommt der Eindruck schon auf. Sobald es um eine "böse" Airline geht, sei es auch nur pure Spekulationen ohne jegliche Fakten, kommen sofort die Schlaumeierkommentare wie: die Strategie fliegt ihnen um die Ohren, zu rasantes Wachstum geht nie gut, sie werden von der Realität eingeholt, die Sandkastenairlines versinken wieder usw. usw. Und natürlich das beliebte Totschlagargument 'ich habs ja schon immer gewusst'.

Wie es intern bei EK aussieht, werde ich mir nicht anmaßen zu beurteilen. Ob der Baum brennt, darf aber auch angezweifelt werden. Schließlich macht man immer noch deutliche Gewinne. Man ist ja keine Pleiteairline, die die Gewinnzone nur vom Hörensagen kennt wie z.B. AB. Außerdem besteht der ganze Laden ähnlich wie bei LH ja auch aus vielem Drumherum abseits der eigentlichen Airline. Kein Unternehmen macht jedes Jahr neue Rekordgewinne.
Beitrag vom 14.02.2017 - 10:32 Uhr
Zumindestens gibt es 2 zentrale Probleme für die Einführung eines solchen Fliegers:
1. Sollen die zusätzlich zu den schon georderten Grossraumfliegern eingesetzt werden? Dann muss man sich fragen wo die Slots für DXB herkommen sollen. Schon jetzt gibt es massenhaft Verspätungen und Holdings im Anflug auf DXB. Oder werden die Slots der FlyDubai übernommen, die dann komplett nach DWC umziehen wird.
2. Das Personalproblem ist bei Emirates schon jetzt riesengross, ob man dann für eine solche Operation genügend Crews finden wird, ist zumindest fraglich!
@Honigdachs,
Woher haben Sie Ihre Informationen, aus Wikipedia, Aero.de oder Airliners.de?
Wenn man hier die Situation bei Emirates kritisch sieht, gehört man gleich zu besserwisserischen Stammtischschwätzern.
Ich wiederhole jetzt mal, was ich vor einigen Monaten hier geschrieben habe:
Bei Emirates "brennt momentan der Baum", auch wenn Euch das hier nicht gefällt. Dort wird gerade jeder Stein umgedreht, um den Gewinnrückgang des letzten Jahres, besonders des 3. Quartales zu stoppen!



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