Vertragsstreit beendet
Älter als 7 Tage  

Boeing und Spirit AeroSystems einigen sich

B787 FAL
Boeing 787 FAL, © The Boeing Company

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SEATTLE - Boeing und der Zulieferer Spirit AeroSystems haben langjährige Meinungsverschiedenheiten über die Programme 787 und 737 ausgeräumt. Dabei war unter anderem strittig, welche Mengenrabatte Boeing bei seinem Zulieferer erhält, wenn in einem Programm zusätzliche Flugzeuge gebaut werden.

Boeing bestätigte allgemein die am 2. August erfolgte Absichtserklärung für eine Einigung. Spirit, ein ausgelagertes, früheres Boeing-Werk in Wichita, hängt mehrheitlich von Boeing-Aufträgen ab.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg meldete, Boeing habe die erwartete Produktionsmenge des Dreamliners von 1.003 auf 1.300 Flugzeuge angehoben und fasse planerisch bereits den Bau von insgesamt 1.405 Flugzeugen ins Auge.

Im Gegenzug bilde Spirit beim Dreamliner-Programm weitere Rückstellungen über 353 Millionen Dollar. Boeing muss Verluste aus der Anfangszeit der 787 in zweistelliger Milliardenhöhe abbauen. Auch für die 737 MAX soll eine Einigung erzielt worden sein.

Der Spirit-Kurs reagierte an der New Yorker Börse mit einem deutlichen Anstieg. Der Zulieferer setzte außerdem seinen vorhergesagten Jahresgewinn herauf.
© FLUG REVUE - Sebastian Steinke | Abb.: Spirit Aerosystems | 07.08.2017 08:18


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