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Beitrag vom 06.03.2023 - 12:00 Uhr
UsercosmoB
User (237 Beiträge)
Wer sagt denn etwas von einem dritten Hub, zu Beginn 4 bis 5 Langstreckenjets in Berlin zu stationieren macht es ja noch zu keinem Hub. Die LH braucht in MUC und in FRA im Schnitt 100 Feederflüge um einen Grossraumjet vollzukriegen. Das klappt mit ein paar mehr Flügen nach Skandinavien und nach Polen/Osteuropa auch in Berlin. Dass Berliner Businessflieger zunehmend nicht mit der LH über FRA/MUC fliegen müsste ja auch die LH langsam merken. Aber wer nicht will der hat schon.


Tja man könnte auch Kapazitäten in Berlin aufbauen. Ich fliege im Schnitt zweimal im Monat ab dem BER und musste bei der Sicherheitskontrolle noch nie länger als 10 min warten. Gepäck (selbst bei Langstrecke mit Qatar) war immer innerhalb von 20 Minuten auf dem Band und verloren habe ich in den letzten 2 Jahren auch keinen Koffer mehr (ich vermeide es allerdings auch über Frankfurt oder München zu fliegen, wo bei jeder zweiten Reise das Gepäck zuvor hängen blieb). Also kein Mitleid mit der LH. Ein minderwertiges Produkt zu Premiumpreisen braucht leider kein Mensch.

Um Gottes willen! n
Nur hier nichts Positives über Berlin bzw. den BER schreiben. Das geht gar nicht 😉😅!
(Achtung das war Ironie).

Aber ja: über den Tellerrand blicken und mal andere Problemlösungs-möglichkeiten (anderer Airport🤔, funktioniert besser🤫, hat vielleicht Kapazitäten🫡?) nur in Erwägung ziehen!? So könnte man, nur mit dem (öffentlichen) darüber 'nachdenken', vielleicht bereits 'Druck' auf FRA/MUC erzeugen ... .
Genau das hat man doch mit München so gemacht. Aber jetzt einen dritten Hub in Deutschland aufzubauen .... ob das eine wirtschaftlich sinnvolle Lösung ist ... das kann ich mir nicht vorstellen.
Beitrag vom 06.03.2023 - 12:15 Uhr
UserEricM
User (5599 Beiträge)
@cosmoB
Leider schimpfen Sie hier auf den falschen.
Die Lufthansa ist nicht für die Verladung des Gepäcks zuständig.
Diese Dienstleistung, wie auch alle anderen Bodendienste werden von Fraport eingekauft.
Deshalb ist Fraport der richtige Ansprechpartner. Lufthansa muss aufgrund dieser Tatsache Flüge streichen, ist also der Leittragende.

Fraport ist bereits seit Jahren Ansprechpartner der Lufthansa. Auch öffentlich spricht die LH ja oft und gerne über Fraport. Häufiges Thema sind die aus Sicht der LH zu hohen Kosten Fraports [a].

Was macht also der Flughafen? Er kreiert über regelmäßigen Arbeitsplatzabbau älterer Mitarbeiter nicht nur in der Corona-Krise und allerlei Auslagerungen von Tätigkeiten an Sub-Unternehmer eine möglichst billige Personaldecke um die Kosten zu kontrollieren.
Das schlägt natürlich jetzt zurück.

Viele dieser Jobs ließen sich im aktuellen Arbeitsmarkt nur unter deutlich höheren Personalkosten schnell neu besetzen, wenn überhaupt - was aber zu höheren Kosten für die Flughafen-Kunden führen würde.
Womit wir wieder bei [a] wären ...
Die LH ist also gerade in Frankfurt nicht nur der Leidtragende, sondern hat das Problem zu vieler zu schlecht bezahlter Jobs am Flughafen - die jetzt fehlen - mit verursacht.
Das ist doch mal eine steile These. LH und viele andere beschweren sich über den teuersten Flughafen in Westeuropa und weil FRAport nur Lohnkosten einfallen um zu steuern, sind diese Beschwerer schuld an der Misere?

Wo in meinem Post steht was von "Schuld"? Ich schrieb was von Ursache und Wirkung.
Wollten Sie andere oder weitere Mechanismen als die von mir beschriebene Kostenoptimierung vorschlagen, die ursächlich zum aktuellen Personalmangel beigetragen haben?
Oder andersrum: Glauben Sie der Personalmangel könnte in der aktuellen Arbeitsmarktlage kurz- bis mittelfristig behoben werden, ohne dass es für die Airlines (noch) teurer wird?

Dieser Beitrag wurde am 06.03.2023 12:30 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 06.03.2023 - 12:46 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (2460 Beiträge)
Tja man könnte auch Kapazitäten in Berlin aufbauen. Ich fliege im Schnitt zweimal im Monat ab dem BER und musste bei der Sicherheitskontrolle noch nie länger als 10 min warten. Gepäck (selbst bei Langstrecke mit Qatar) war immer innerhalb von 20 Minuten auf dem Band und verloren habe ich in den letzten 2 Jahren auch keinen Koffer mehr (ich vermeide es allerdings auch über Frankfurt oder München zu fliegen, wo bei jeder zweiten Reise das Gepäck zuvor hängen blieb). Also kein Mitleid mit der LH. Ein minderwertiges Produkt zu Premiumpreisen braucht leider kein Mensch.

Um Gottes willen! n
Nur hier nichts Positives über Berlin bzw. den BER schreiben. Das geht gar nicht 😉😅!
(Achtung das war Ironie).

Aber ja: über den Tellerrand blicken und mal andere Problemlösungs-möglichkeiten (anderer Airport🤔, funktioniert besser🤫, hat vielleicht Kapazitäten🫡?) nur in Erwägung ziehen!? So könnte man, nur mit dem (öffentlichen) darüber 'nachdenken', vielleicht bereits 'Druck' auf FRA/MUC erzeugen ... .
Genau das hat man doch mit München so gemacht. Aber jetzt einen dritten Hub in Deutschland aufzubauen .... ob das eine wirtschaftlich sinnvolle Lösung ist ... das kann ich mir nicht vorstellen.

Von 'einem (dritten) Hub' in Deutschland habe ich auch nichts geschrieben!

"So könnte man, nur mit dem (öffentlichen) darüber 'nachdenken', vielleicht bereits 'Druck' auf FRA/MUC erzeugen ... ."

FRA und MUC sind aber auch nicht blöd. Wenn man "Druck" ausüben will, muss man schon ein schlüssiges, umsetzbares Szenario (Businessplan) haben.
Haben Sie eine Idee, wie ein solches Szenario bei der Hubairline Lufthansa aussehen könnte?

Ja habe ich, hat defacto @cosmoB bereits skizziert.

Da ja LH regelmäßig täglich mehrmals von BER nach FRA und MUC shuttled (u.a. um die Langstrecke zu fühlen) ginge das ja also auch ohne Aufwand in die andere Richtung. Dazu noch die EW Flüge aus anderen (deutschen) Städten nach BER.

So könnte man sicher den einen oder anderen Longhaul vom BER fliegen lassen um FRA und MUC zu entlasten (sogar quasi doppelt, da kein Gepäckumladen dort mehr nötig), ohne da gleich einen Hub draus zu machen.

Man könnte vorher sogar schauen auf welcher Strecke gibt es besonders viele PAXe aus Berlin.

Win / Win für alle.
Beitrag vom 06.03.2023 - 13:17 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (1692 Beiträge)
Ja habe ich, hat defacto @cosmoB bereits skizziert.

Da ja LH regelmäßig täglich mehrmals von BER nach FRA und MUC shuttled (u.a. um die Langstrecke zu fühlen) ginge das ja also auch ohne Aufwand in die andere Richtung. Dazu noch die EW Flüge aus anderen (deutschen) Städten nach BER.

So könnte man sicher den einen oder anderen Longhaul vom BER fliegen lassen um FRA und MUC zu entlasten (sogar quasi doppelt, da kein Gepäckumladen dort mehr nötig), ohne da gleich einen Hub draus zu machen.

Man könnte vorher sogar schauen auf welcher Strecke gibt es besonders viele PAXe aus Berlin.

Win / Win für alle.

Man startet neue Feeder, die einige wenige Langstreckenverbindungen ab dem BER füllen sollen, weil die alleine aus der Originärnachfrage nicht gefüllt werden können.

Ist das nicht genau die Definition eines Hubs? Oder definieren Sie einen Hub anders als ich?
Beitrag vom 06.03.2023 - 13:41 Uhr
UserChristian159
User (903 Beiträge)
> Tja man könnte auch Kapazitäten in Berlin aufbauen. Ich fliege im Schnitt zweimal im Monat ab dem BER und musste bei der Sicherheitskontrolle noch nie länger als 10 min warten. Gepäck (selbst bei Langstrecke mit Qatar) war immer innerhalb von 20 Minuten auf dem Band und verloren habe ich in den letzten 2 Jahren auch keinen Koffer mehr (ich vermeide es allerdings auch über Frankfurt oder München zu fliegen, wo bei jeder zweiten Reise das Gepäck zuvor hängen blieb). Also kein Mitleid mit der LH. Ein minderwertiges Produkt zu Premiumpreisen braucht leider kein Mensch.

Um Gottes willen! n
Nur hier nichts Positives über Berlin bzw. den BER schreiben. Das geht gar nicht 😉😅!
(Achtung das war Ironie).

Aber ja: über den Tellerrand blicken und mal andere Problemlösungs-möglichkeiten (anderer Airport🤔, funktioniert besser🤫, hat vielleicht Kapazitäten🫡?) nur in Erwägung ziehen!? So könnte man, nur mit dem (öffentlichen) darüber 'nachdenken', vielleicht bereits 'Druck' auf FRA/MUC erzeugen ... .
Genau das hat man doch mit München so gemacht. Aber jetzt einen dritten Hub in Deutschland aufzubauen .... ob das eine wirtschaftlich sinnvolle Lösung ist ... das kann ich mir nicht vorstellen.

Von 'einem (dritten) Hub' in Deutschland habe ich auch nichts geschrieben!

"So könnte man, nur mit dem (öffentlichen) darüber 'nachdenken', vielleicht bereits 'Druck' auf FRA/MUC erzeugen ... ."

FRA und MUC sind aber auch nicht blöd. Wenn man "Druck" ausüben will, muss man schon ein schlüssiges, umsetzbares Szenario (Businessplan) haben.
Haben Sie eine Idee, wie ein solches Szenario bei der Hubairline Lufthansa aussehen könnte?

Ja habe ich, hat defacto @cosmoB bereits skizziert.

Da ja LH regelmäßig täglich mehrmals von BER nach FRA und MUC shuttled (u.a. um die Langstrecke zu fühlen) ginge das ja also auch ohne Aufwand in die andere Richtung.

Das geht im Prinzip ohne zusätzlichen Aufwand, die Flüge fliegen ja sowieso.

Dazu noch die EW Flüge aus anderen (deutschen) Städten nach BER.

S.o.

So könnte man sicher den einen oder anderen Longhaul vom BER fliegen lassen um FRA und MUC zu entlasten (sogar quasi doppelt, da kein Gepäckumladen dort mehr nötig), ohne da gleich einen Hub draus zu machen.

Naja, das was Sie beschreiben, nennt man nun mal Hub (Siehe Luftfahrt-Drehkreuz bei Wikipedia) mit all seinen produktionsseitigen Ineffizienzen. Und mehr als heute wird die LHG wohl kaum nach BER fliegen, schließlich ist man ja heute schon größter Anbieter.

Die Idee, ein paar Langstrecken aus BER zu fliegen, würde vor allem die Verbindungsqualität von FRA und MUC schwächen und gleichzeitig (vielleicht) in FRA/MUC um 5 Starts pro Tag (wenn es überhaupt so viele relevante Märkte ex BER gäbe (das Thema hatten wir ja schon mal) verringern. Von heute - ich weiß nicht genau - vielleicht 300! Das ist doch noch nicht mal einen Tropfen auf den heißen Stein.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie so "Druck" auf die Flughafenbetreiber gemacht werden sollte.

Man könnte vorher sogar schauen auf welcher Strecke gibt es besonders viele PAXe aus Berlin.

Win / Win für alle.

Siehe oben!

Die Lösung ist doch ganz einfach: Die Arbeitnehmer müssen marktgängige Arbeitsbedingungen erhalten. Der (Arbeits-)Markt entscheidet über die Arbeitsplätze und dann wird man sehen, ob der Kunde (Airline und Paxe) die notwendigen Preiserhöhungen akzeptiert.

Schon klar, 'Markt' ist ein böses Wort (zumindest war es jahrelang hier im Forum so), aber so funktioniert nun mal die Wirtschaft.

Dieser Beitrag wurde am 06.03.2023 13:42 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 06.03.2023 - 16:16 Uhr
Usercontrail55
User (4724 Beiträge)
Die LH ist also gerade in Frankfurt nicht nur der Leidtragende, sondern hat das Problem zu vieler zu schlecht bezahlter Jobs am Flughafen - die jetzt fehlen - mit verursacht.
Das ist doch mal eine steile These. LH und viele andere beschweren sich über den teuersten Flughafen in Westeuropa und weil FRAport nur Lohnkosten einfallen um zu steuern, sind diese Beschwerer schuld an der Misere?

Wo in meinem Post steht was von "Schuld"? Ich schrieb was von Ursache und Wirkung.
Ich dachte diese Rentnerspielchen hätten wir hinter uns. In meinem Verständnis hat man, wenn man etwas verursacht Schuld an dessen Wirkung. Soviel zu Schuld.
Seid Jahren ist FRA, trotz niedriger Löhne, immer noch einer der teuersten Airports, wo sehen Sie da jetzt eine Verursachung der Kunden (Airlines) für die niedrigen Löhne? Bisher hat sich FRA nicht um diese Vorwürfe geschert, sondern gerade erst die Gebühren erhöht.
Wollten Sie andere oder weitere Mechanismen als die von mir beschriebene Kostenoptimierung vorschlagen, die ursächlich zum aktuellen Personalmangel beigetragen haben?
Kann ich nicht, ich weiß nicht wo die Kosten herkommen.
Oder andersrum: Glauben Sie der Personalmangel könnte in der aktuellen Arbeitsmarktlage kurz- bis mittelfristig behoben werden, ohne dass es für die Airlines (noch) teurer wird?
Grundsätzlich ja. Wenn FRAport keine vernünftigen Löhne zahlt/Bedingungen bietet werden sie nicht genug Arbeitskräfte finden. Ohne genug Arbeitskräfte werden sich die Airlines weiter von FRA abwenden. Daher werden sie eine Lösung finden müssen, ein vernünftiges Produkt zu einem wettbewerbsfähigen Preis anbieten zu können. MUC schafft das auch. FRA hat ein neues Terminal leerstehen, die werden sich was einfallen lassen müssen.
Beitrag vom 06.03.2023 - 16:31 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (2460 Beiträge)
> > Tja man könnte auch Kapazitäten in Berlin aufbauen. Ich fliege im Schnitt zweimal im Monat ab dem BER und musste bei der Sicherheitskontrolle noch nie länger als 10 min warten. Gepäck (selbst bei Langstrecke mit Qatar) war immer innerhalb von 20 Minuten auf dem Band und verloren habe ich in den letzten 2 Jahren auch keinen Koffer mehr (ich vermeide es allerdings auch über Frankfurt oder München zu fliegen, wo bei jeder zweiten Reise das Gepäck zuvor hängen blieb). Also kein Mitleid mit der LH. Ein minderwertiges Produkt zu Premiumpreisen braucht leider kein Mensch.
>
> Um Gottes willen! n
> Nur hier nichts Positives über Berlin bzw. den BER schreiben. Das geht gar nicht 😉😅!
> (Achtung das war Ironie).
>
> Aber ja: über den Tellerrand blicken und mal andere Problemlösungs-möglichkeiten (anderer Airport🤔, funktioniert besser🤫, hat vielleicht Kapazitäten🫡?) nur in Erwägung ziehen!? So könnte man, nur mit dem (öffentlichen) darüber 'nachdenken', vielleicht bereits 'Druck' auf FRA/MUC erzeugen ... .
Genau das hat man doch mit München so gemacht. Aber jetzt einen dritten Hub in Deutschland aufzubauen .... ob das eine wirtschaftlich sinnvolle Lösung ist ... das kann ich mir nicht vorstellen.

Von 'einem (dritten) Hub' in Deutschland habe ich auch nichts geschrieben!

"So könnte man, nur mit dem (öffentlichen) darüber 'nachdenken', vielleicht bereits 'Druck' auf FRA/MUC erzeugen ... ."

FRA und MUC sind aber auch nicht blöd. Wenn man "Druck" ausüben will, muss man schon ein schlüssiges, umsetzbares Szenario (Businessplan) haben.
Haben Sie eine Idee, wie ein solches Szenario bei der Hubairline Lufthansa aussehen könnte?

Ja habe ich, hat defacto @cosmoB bereits skizziert.

Da ja LH regelmäßig täglich mehrmals von BER nach FRA und MUC shuttled (u.a. um die Langstrecke zu fühlen) ginge das ja also auch ohne Aufwand in die andere Richtung.

Das geht im Prinzip ohne zusätzlichen Aufwand, die Flüge fliegen ja sowieso.

Dazu noch die EW Flüge aus anderen (deutschen) Städten nach BER.

S.o.

So könnte man sicher den einen oder anderen Longhaul vom BER fliegen lassen um FRA und MUC zu entlasten (sogar quasi doppelt, da kein Gepäckumladen dort mehr nötig), ohne da gleich einen Hub draus zu machen.

Naja, das was Sie beschreiben, nennt man nun mal Hub (Siehe Luftfahrt-Drehkreuz bei Wikipedia) mit all seinen produktionsseitigen Ineffizienzen. Und mehr als heute wird die LHG wohl kaum nach BER fliegen, schließlich ist man ja heute schon größter Anbieter.

Ne, nicht wirklich. AB hat früher manche Langstrecke (im wöchentlichen Wechsel) z.B von/nach TXL und/oder LEJ fliegen lassen. Ohne das LEJ oder TXL ein Hub für AB waren.

Die Idee, ein paar Langstrecken aus BER zu fliegen, würde vor allem die Verbindungsqualität von FRA und MUC schwächen und gleichzeitig (vielleicht) in FRA/MUC um 5 Starts pro Tag (wenn es überhaupt so viele relevante Märkte ex BER gäbe (das Thema hatten wir ja schon mal) verringern. Von heute - ich weiß nicht genau - vielleicht 300! Das ist doch noch nicht mal einen Tropfen auf den heißen Stein.

Das war ja der Ausgangspunkt: FRA kriegt es offensichtlich nicht auf die Reihe, LH ordentlich (und preiswert - siehe Post von @contrail55) zu bedienen.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie so "Druck" auf die Flughafenbetreiber gemacht werden sollte.

Man könnte vorher sogar schauen auf welcher Strecke gibt es besonders viele PAXe aus Berlin.

Win / Win für alle.

Siehe oben!

Die Lösung ist doch ganz einfach: Die Arbeitnehmer müssen marktgängige Arbeitsbedingungen erhalten. Der (Arbeits-)Markt entscheidet über die Arbeitsplätze und dann wird man sehen, ob der Kunde (Airline und Paxe) die notwendigen Preiserhöhungen akzeptiert.
>
Da bin ich völlig bei Ihnen, aber wenn ich sehe was für Gehälter + Goodies in anderen Branchen geboten werden und die finden trotzdem keine Leute... 🤔.
Und es ist ja sicher nicht so das FRA (nach dem Sommerdebakel letztes Jahr) sich nicht bemüht hätte...und nun?

Schon klar, 'Markt' ist ein böses Wort (zumindest war es jahrelang hier im Forum so), aber so funktioniert nun mal die Wirtschaft.

Oder eben auch nicht 😉😅.
Beitrag vom 06.03.2023 - 16:43 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (2460 Beiträge)
Ja habe ich, hat defacto @cosmoB bereits skizziert.

Da ja LH regelmäßig täglich mehrmals von BER nach FRA und MUC shuttled (u.a. um die Langstrecke zu fühlen) ginge das ja also auch ohne Aufwand in die andere Richtung. Dazu noch die EW Flüge aus anderen (deutschen) Städten nach BER.

So könnte man sicher den einen oder anderen Longhaul vom BER fliegen lassen um FRA und MUC zu entlasten (sogar quasi doppelt, da kein Gepäckumladen dort mehr nötig), ohne da gleich einen Hub draus zu machen.

Man könnte vorher sogar schauen auf welcher Strecke gibt es besonders viele PAXe aus Berlin.

Win / Win für alle.

Man startet neue Feeder, die einige wenige Langstreckenverbindungen ab dem BER füllen sollen, weil die alleine aus der Originärnachfrage nicht gefüllt werden können.

Wozu 'neue Feeder'? LH & Co. bieten doch bereits täglich mehr als genug Flüge aus allen Richtungen nach Berlin an!? Da kann man doch sicher 3 - 5 Langstrecken pro Woche aus BER voll bekommen.

Ausgangspunkt der Diskussion war doch, dass LH (aus dem Munde von C.S.) 'befürchtet' aus FRA nicht ausreichend viel fliegen zu können, weil FRA nicht genug Abfertigungskapazitäten hat.
(das LH auch ein Bereederungsproblem hat lassen wir jetzt mal aussen vor😉)

Ist das nicht genau die Definition eines Hubs? Oder definieren Sie einen Hub anders als ich?

Das BER kein LH Hub wird steht nicht zur Debatte (wurde schon mal lang und breit diskutiert).

Es ging lediglich um, laut LH, fehlende Kapazitäten in FRA.
So könnte man dieses Problem teilweise lösen (wenn man denn Flieger + Crews hat...).
Beitrag vom 06.03.2023 - 17:11 Uhr
UserChristian159
User (903 Beiträge)

So könnte man sicher den einen oder anderen Longhaul vom BER fliegen lassen um FRA und MUC zu entlasten (sogar quasi doppelt, da kein Gepäckumladen dort mehr nötig), ohne da gleich einen Hub draus zu machen.

Naja, das was Sie beschreiben, nennt man nun mal Hub (Siehe Luftfahrt-Drehkreuz bei Wikipedia) mit all seinen produktionsseitigen Ineffizienzen. Und mehr als heute wird die LHG wohl kaum nach BER fliegen, schließlich ist man ja heute schon größter Anbieter.

Ne, nicht wirklich. AB hat früher manche Langstrecke (im wöchentlichen Wechsel) z.B von/nach TXL und/oder LEJ fliegen lassen. Ohne das LEJ oder TXL ein Hub für AB waren.

Aber Sie haben doch geschrieben, BER sollte von Lufthansa und Eurowings 'gefüttert' werden, um Langstrecke zu füllen. Das ist nun mal die Beschreibung eines Hubs.

Die Idee, ein paar Langstrecken aus BER zu fliegen, würde vor allem die Verbindungsqualität von FRA und MUC schwächen und gleichzeitig (vielleicht) in FRA/MUC um 5 Starts pro Tag (wenn es überhaupt so viele relevante Märkte ex BER gäbe (das Thema hatten wir ja schon mal) verringern. Von heute - ich weiß nicht genau - vielleicht 300! Das ist doch noch nicht mal einen Tropfen auf den heißen Stein.

Das war ja der Ausgangspunkt: FRA kriegt es offensichtlich nicht auf die Reihe, LH ordentlich (und preiswert - siehe Post von @contrail55) zu bedienen.

Nur deswegen einen neuen Hub (sorry, das ist das, was Sie beschreiben) aufzumachen, macht keinen Sinn, weil es FRA und MUC doch nur marginal entlastet.


Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie so "Druck" auf die Flughafenbetreiber gemacht werden sollte.

Man könnte vorher sogar schauen auf welcher Strecke gibt es besonders viele PAXe aus Berlin.

Win / Win für alle.

Siehe oben!

Die Lösung ist doch ganz einfach: Die Arbeitnehmer müssen marktgängige Arbeitsbedingungen erhalten. Der (Arbeits-)Markt entscheidet über die Arbeitsplätze und dann wird man sehen, ob der Kunde (Airline und Paxe) die notwendigen Preiserhöhungen akzeptiert.
>
Da bin ich völlig bei Ihnen, aber wenn ich sehe was für Gehälter + Goodies in anderen Branchen geboten werden und die finden trotzdem keine Leute... 🤔.
Und es ist ja sicher nicht so das FRA (nach dem Sommerdebakel letztes Jahr) sich nicht bemüht hätte...und nun?

Müssen die sich weiter bemühen, sonst entziehen die sich doch selbst das Geschäft und schrumpfen. So ist nun mal die Marktwirtschaft.


Schon klar, 'Markt' ist ein böses Wort (zumindest war es jahrelang hier im Forum so), aber so funktioniert nun mal die Wirtschaft.

Oder eben auch nicht 😉😅.

Wie sollte sie denn sonst funktionieren?
Beitrag vom 06.03.2023 - 17:21 Uhr
UserChristian159
User (903 Beiträge)
Ja habe ich, hat defacto @cosmoB bereits skizziert.

Da ja LH regelmäßig täglich mehrmals von BER nach FRA und MUC shuttled (u.a. um die Langstrecke zu fühlen) ginge das ja also auch ohne Aufwand in die andere Richtung. Dazu noch die EW Flüge aus anderen (deutschen) Städten nach BER.

So könnte man sicher den einen oder anderen Longhaul vom BER fliegen lassen um FRA und MUC zu entlasten (sogar quasi doppelt, da kein Gepäckumladen dort mehr nötig), ohne da gleich einen Hub draus zu machen.

Man könnte vorher sogar schauen auf welcher Strecke gibt es besonders viele PAXe aus Berlin.

Win / Win für alle.

Man startet neue Feeder, die einige wenige Langstreckenverbindungen ab dem BER füllen sollen, weil die alleine aus der Originärnachfrage nicht gefüllt werden können.

Wozu 'neue Feeder'? LH & Co. bieten doch bereits täglich mehr als genug Flüge aus allen Richtungen nach Berlin an!? Da kann man doch sicher 3 - 5 Langstrecken pro Woche aus BER voll bekommen.

Eben deswegen entlastet eine solche Aktion ja auch nicht FRA oder MUC. 3 bis 5 Starts und Landungen in FRA weniger bei uber 600 Flugbewegungen. Und an die Umsteigequalität von FRA oder MUC kommt doch BER durch eine Verlagerung von 5 Flugzeugen niemals heran.

Ausgangspunkt der Diskussion war doch, dass LH (aus dem Munde von C.S.) 'befürchtet' aus FRA nicht ausreichend viel fliegen zu können, weil FRA nicht genug Abfertigungskapazitäten hat.
(das LH auch ein Bereederungsproblem hat lassen wir jetzt mal aussen vor😉)

Genau deswegen wird ja auch das Angebot reduziert um 34.000 Flüge. Ihre Überlegungen würden zu einer Reduzierung von vielleicht 2000 Flügen (4 bis 5 x 7 Tage x 30 Wochen) führen. Sie sehen, die Größenordnung behebt nicht das Problem.

Ist das nicht genau die Definition eines Hubs? Oder definieren Sie einen Hub anders als ich?

Das BER kein LH Hub wird steht nicht zur Debatte (wurde schon mal lang und breit diskutiert).

Es ging lediglich um, laut LH, fehlende Kapazitäten in FRA.
So könnte man dieses Problem teilweise lösen (wenn man denn Flieger + Crews hat...).

Zu einem kaum spürbaren Teil abschwächen mit größeren Folgen für die Umsteigequalität.

Dieser Beitrag wurde am 06.03.2023 17:24 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 06.03.2023 - 18:12 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (2460 Beiträge)


Ausgangspunkt der Diskussion war doch, dass LH (aus dem Munde von C.S.) 'befürchtet' aus FRA nicht ausreichend viel fliegen zu können, weil FRA nicht genug Abfertigungskapazitäten hat.
(das LH auch ein Bereederungsproblem hat lassen wir jetzt mal aussen vor😉)

Genau deswegen wird ja auch das Angebot reduziert um 34.000 Flüge. Ihre Überlegungen würden zu einer Reduzierung von vielleicht 2000 Flügen (4 bis 5 x 7 Tage x 30 Wochen) führen. Sie sehen, die Größenordnung behebt nicht das Problem.

Die 34.000 gestrichenen Flüge sind also alles nur Flüge die von/in FRA starten und landen?

Beitrag vom 06.03.2023 - 18:15 Uhr
UserEricM
User (5599 Beiträge)
Die LH ist also gerade in Frankfurt nicht nur der Leidtragende, sondern hat das Problem zu vieler zu schlecht bezahlter Jobs am Flughafen - die jetzt fehlen - mit verursacht.
Das ist doch mal eine steile These. LH und viele andere beschweren sich über den teuersten Flughafen in Westeuropa und weil FRAport nur Lohnkosten einfallen um zu steuern, sind diese Beschwerer schuld an der Misere?

Wo in meinem Post steht was von "Schuld"? Ich schrieb was von Ursache und Wirkung.
Ich dachte diese Rentnerspielchen hätten wir hinter uns. In meinem Verständnis hat man, wenn man etwas verursacht Schuld an dessen Wirkung. Soviel zu Schuld.

Ja, OK, ich hatte da in "Schuld" etwas mehr hinein interpretiert...

Seid Jahren ist FRA, trotz niedriger Löhne, immer noch einer der teuersten Airports, wo sehen Sie da jetzt eine Verursachung der Kunden (Airlines) für die niedrigen Löhne? Bisher hat sich FRA nicht um diese Vorwürfe geschert, sondern gerade erst die Gebühren erhöht.

Mein Verständnis war, dass Fraport gerade während der Corona Krise recht deutlich Personal abgebaut hat, eventuell in der Erwartung danach uU durch Massenarbeitslosigkeit begünstigt noch billger einstellen zu können. Gerade um dem von Airlines dringend geforderten Wunsch nach Preissenkungen entgegenzukommen.
Hat durch den unerwartet starken Arbeitskräftemangel nach Corona wohl so ziemlich das Gegenteil des angezielten Effekts bewirkt.

Wollten Sie andere oder weitere Mechanismen als die von mir beschriebene Kostenoptimierung vorschlagen, die ursächlich zum aktuellen Personalmangel beigetragen haben?
Kann ich nicht, ich weiß nicht wo die Kosten herkommen.

Das weiß ich natürlich auch nicht, aber super Ergebnisse hat Fraport im Geschäftsbereich Flugabfertigung jetzt ja auch nicht...
Wenn da keiner die Kohle mopst, wird es wohl für Personal und Gebäude draufgehen, wobei MUC als vergleichsweise neuer, schlanker Flughafen mit ich glaube etwas höherem Automatisierungsgrad da natürlich einen Vorteil hat.

Oder andersrum: Glauben Sie der Personalmangel könnte in der aktuellen Arbeitsmarktlage kurz- bis mittelfristig behoben werden, ohne dass es für die Airlines (noch) teurer wird?

Grundsätzlich ja. Wenn FRAport keine vernünftigen Löhne zahlt/Bedingungen bietet werden sie nicht genug Arbeitskräfte finden. Ohne genug Arbeitskräfte werden sich die Airlines weiter von FRA abwenden.

Ja das wäre auch eine Möglichkeit, das Problem zu weniger MA zu beheben...

Daher werden sie eine Lösung finden müssen, ein vernünftiges Produkt zu einem wettbewerbsfähigen Preis anbieten zu können. MUC schafft das auch. FRA hat ein neues Terminal leerstehen, die werden sich was einfallen lassen müssen.

Stimme zu, Ich vermute mal, sie werden daher alsbald wieder nach staatlicher Unterstützung rufen...
Die aktuellen Verdi Forderungen machen die Lage sicher auch nicht einfacher. Aber das betrifft dann immerhin auch MUC.
Beitrag vom 06.03.2023 - 18:16 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (1692 Beiträge)
Man startet neue Feeder, die einige wenige Langstreckenverbindungen ab dem BER füllen sollen, weil die alleine aus der Originärnachfrage nicht gefüllt werden können.

Wozu 'neue Feeder'? LH & Co. bieten doch bereits täglich mehr als genug Flüge aus allen Richtungen nach Berlin an!? Da kann man doch sicher 3 - 5 Langstrecken pro Woche aus BER voll bekommen.

In dem Beitrag von @cosmoB, auf den Sie referenzieren, steht:
"Die LH braucht in MUC und in FRA im Schnitt 100 Feederflüge um einen Grossraumjet vollzukriegen. Das klappt mit ein paar mehr Flügen nach Skandinavien und nach Polen/Osteuropa auch in Berlin."

Das habe ich so verstanden, dass zu den Plan, der hier skizziert wurde, neue Verbindungen gehören.
Wenn man sich rein aus dem bestehenden Netz bedienen will, dann muss hier natürlich genug Kapazität frei sein. Auch müssen die Flüge dann all zeitlich gebündelt ankommen. Es hilft nicht, wenn der Langstreckenflieger um 12 Uhr fliegt und diese ganzen täglichen Verbindungen dann am Ende nach 12 Uhr in Berlin ankommen. Das ist eben das Problem an einem Hub; man kann nicht einfach die Flugverbindungen und Ziele zählen, das muss auch alles aufeinander abgestimmt sein. Das sehe ich mal nicht so eben gemacht, indem man da einfach 4-5 Langstreckenflieger hinstellt.

Ausgangspunkt der Diskussion war doch, dass LH (aus dem Munde von C.S.) 'befürchtet' aus FRA nicht ausreichend viel fliegen zu können, weil FRA nicht genug Abfertigungskapazitäten hat.
(das LH auch ein Bereederungsproblem hat lassen wir jetzt mal aussen vor😉)

Das ist dann aber ja nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Wenn Sie aus jedem Flieger nach FRA dann 5 Leute rausnehmen, die dann zum BER fliegen... dann fliegen die Flieger ja trotzdem noch nach FRA. Ist ja nicht so, dass da dann 2,3 oder 4 Flieger ausschließlich für diese dann nicht mehr bestehenden 4 oder 5 Langstreckenverbindungen fliegen.

Ist das nicht genau die Definition eines Hubs? Oder definieren Sie einen Hub anders als ich?

Das BER kein LH Hub wird steht nicht zur Debatte (wurde schon mal lang und breit diskutiert).


Ja, aber wie definieren Sie denn einen "Hub"? Für mich ist ein Hub ein solcher Flughafen, an dem Passagiere bebündelt werden um Umsteigeverbindungen anzubieten. Der Hub dient also als "Verteilzentrum". Nichts anderes wäre der BER dann doch. Die Menge an Flugzeugen ist da doch irrelevant. Da ist es egal ob Sie nun 4 oder 5 Flugzeuge oder 100 Flugzeuge ab dem Airport einsetzen, die Sie von anderen Airports füllen. IN beiden Fällen handelt es sich um einen Hub.

Aber vielleicht können Sie ja schreiben, was Sie unter einem Hub verstehen, damit wir hier zusammen kommen und schauen können, wo wir ein unterschiedliches Verständnis haben.

Es ging lediglich um, laut LH, fehlende Kapazitäten in FRA.
So könnte man dieses Problem teilweise lösen (wenn man denn Flieger + Crews hat...).

Mit allen beschriebenen Problemen, ja. Ob sich das dann aber am Ende lohnt, einen weiteren Hub, zumindest nach meinem Verständnis wäre es eben so einer, aufzubauen, das bezweifel ich.
Beitrag vom 06.03.2023 - 18:50 Uhr
UserGroße Krügerkl..
User (1383 Beiträge)
Komische Beiträge hier.

Die LH braucht im Schnitt 100 Feeder um einen Flieger in MUC/FRA zu füllen?

Bei irgendwie 40-45% orginären PAX wären das dann im Schnitt 1-2 Pax pro Feeder auf der Langstrecke?

Denken sie eigentlich eine Sekunde nach bevor sich das posten?

Wer sind dann die anderen 178 - 179 Pax die in einem LH A320 so sitzen?

Nicht jede Zahl macht auch Sinn, definitv hat die LH mehr als 1-2 Umsteiger auf ihren Feedern in MUC & FRA.

Die Frage ist eher, wenn man WBs in Berlin haben möchte, wer soll da fliegen?
Man braucht halt die Geschäftskundennachfrage, und scheinbar gibt es die aus Berlin genausowenig wie aus Hamburg oder selbst DUS.
Beitrag vom 06.03.2023 - 19:06 Uhr
UserChristian159
User (903 Beiträge)


Ausgangspunkt der Diskussion war doch, dass LH (aus dem Munde von C.S.) 'befürchtet' aus FRA nicht ausreichend viel fliegen zu können, weil FRA nicht genug Abfertigungskapazitäten hat.
(das LH auch ein Bereederungsproblem hat lassen wir jetzt mal aussen vor😉)

Genau deswegen wird ja auch das Angebot reduziert um 34.000 Flüge. Ihre Überlegungen würden zu einer Reduzierung von vielleicht 2000 Flügen (4 bis 5 x 7 Tage x 30 Wochen) führen. Sie sehen, die Größenordnung behebt nicht das Problem.

Die 34.000 gestrichenen Flüge sind also alles nur Flüge die von/in FRA starten und landen?

Vielleicht auch von/in MUC, ich kenne die Aufteilung nicht. Aber 5 Interkontabgänge weniger, von mir aus auch 10, lösen bei 300 Abflügen pro Tag (in FRA) sicherlich nicht das Problem. LH reduziert ja auch nicht die Interkotflüge, sondern vor allem Kontstrecken mit hoher täglicher Frequenz.
Ein Drohszenario gegenüber den Flughäfen ensteht so bestimmt nicht.

Wobei 34.000 Flüge weniger die Flughäfen natürlich nicht auf ihrer Rechnung hatten. Das werden die schon spüren.

Dieser Beitrag wurde am 06.03.2023 19:07 Uhr bearbeitet.
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