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Beitrag vom 06.03.2023 - 19:43 Uhr
Usercontrail55
User (4724 Beiträge)
Seid Jahren ist FRA, trotz niedriger Löhne, immer noch einer der teuersten Airports, wo sehen Sie da jetzt eine Verursachung der Kunden (Airlines) für die niedrigen Löhne? Bisher hat sich FRA nicht um diese Vorwürfe geschert, sondern gerade erst die Gebühren erhöht.

Mein Verständnis war, dass Fraport gerade während der Corona Krise recht deutlich Personal abgebaut hat, eventuell in der Erwartung danach uU durch Massenarbeitslosigkeit begünstigt noch billger einstellen zu können. Gerade um dem von Airlines dringend geforderten Wunsch nach Preissenkungen entgegenzukommen.
Zunächst haben die das, wie alle anderen auch, gemacht um ihre Fixkosten zu senken und nicht um billigere Preise anbieten zu können. Im Gegenteil, die haben in dieser Zeit die Preise fix erhöht um die Coronaverluste auszugleichen. Daher kann ich nicht erkennen, das die Airlinekunden soviel Druck auf die Preise gemacht hätten und dadurch die Löhne ins Rutschen gebracht haben.
Hat durch den unerwartet starken Arbeitskräftemangel nach Corona wohl so ziemlich das Gegenteil des angezielten Effekts bewirkt.
Ja, da haben sich viele verzockt, trotz der hier immer wieder genutzen Glaskugel ;-)
Wollten Sie andere oder weitere Mechanismen als die von mir beschriebene Kostenoptimierung vorschlagen, die ursächlich zum aktuellen Personalmangel beigetragen haben?
Kann ich nicht, ich weiß nicht wo die Kosten herkommen.

Das weiß ich natürlich auch nicht, aber super Ergebnisse hat Fraport im Geschäftsbereich Flugabfertigung jetzt ja auch nicht...
Spekulativ, die Finanzzahlen für FRA werden nicht separat ausgewiesen.
Wenn da keiner die Kohle mopst, wird es wohl für Personal und Gebäude draufgehen, wobei MUC als vergleichsweise neuer, schlanker Flughafen mit ich glaube etwas höherem Automatisierungsgrad da natürlich einen Vorteil hat.
Da hätten Sie doch schon einen Weg um die Produktivität zu erhöhen ohner die MA zu knechten.

Oder andersrum: Glauben Sie der Personalmangel könnte in der aktuellen Arbeitsmarktlage kurz- bis mittelfristig behoben werden, ohne dass es für die Airlines (noch) teurer wird?

Grundsätzlich ja. Wenn FRAport keine vernünftigen Löhne zahlt/Bedingungen bietet werden sie nicht genug Arbeitskräfte finden. Ohne genug Arbeitskräfte werden sich die Airlines weiter von FRA abwenden.

Ja das wäre auch eine Möglichkeit, das Problem zu weniger MA zu beheben...

Daher werden sie eine Lösung finden müssen, ein vernünftiges Produkt zu einem wettbewerbsfähigen Preis anbieten zu können. MUC schafft das auch. FRA hat ein neues Terminal leerstehen, die werden sich was einfallen lassen müssen.

Stimme zu, Ich vermute mal, sie werden daher alsbald wieder nach staatlicher Unterstützung rufen...
I wo, die Gebührenerhöhung erfolgt in Stufen, das sollte schon reichen
 https://www.kleinezeitung.at/wirtschaft/6016690/Fraport_Flughafenbetreiber-will-Gebuehren-ueber-mehrere-Jahre
Die aktuellen Verdi Forderungen machen die Lage sicher auch nicht einfacher. Aber das betrifft dann immerhin auch MUC.
Beitrag vom 06.03.2023 - 21:16 Uhr
UserEricM
User (5587 Beiträge)
Da hätten Sie doch schon einen Weg um die Produktivität zu erhöhen ohner die MA zu knechten.

Welchen?
FRA2 neu auf der grünen Wiese zwischen Dieburg und Aschaffenburg zu bauen?

Effizienzprobleme würde das sicher lösen.
Dafür aber wohl ein paar andere erzeugen...
Beitrag vom 07.03.2023 - 02:33 Uhr
UsercosmoB
User (237 Beiträge)
Kleiner Tipp, nicht ein Langstreckenflieger lässt sich mit der Originalnachfrage in Frankfurt oder München füllen, die brauchen dafür jeweils bis zu 100 Zubringerflieger.
Wie andere Foristen bereits erwähnt, man sucht sich Flieger wo besonders viele direkt ab Berlin fliegen wollen und macht darum ein paar zusätzliche Feeder, noch lange kein Hub aber entspannt die Situation.


Ja habe ich, hat defacto @cosmoB bereits skizziert.

Da ja LH regelmäßig täglich mehrmals von BER nach FRA und MUC shuttled (u.a. um die Langstrecke zu fühlen) ginge das ja also auch ohne Aufwand in die andere Richtung. Dazu noch die EW Flüge aus anderen (deutschen) Städten nach BER.

So könnte man sicher den einen oder anderen Longhaul vom BER fliegen lassen um FRA und MUC zu entlasten (sogar quasi doppelt, da kein Gepäckumladen dort mehr nötig), ohne da gleich einen Hub draus zu machen.

Man könnte vorher sogar schauen auf welcher Strecke gibt es besonders viele PAXe aus Berlin.

Win / Win für alle.

Man startet neue Feeder, die einige wenige Langstreckenverbindungen ab dem BER füllen sollen, weil die alleine aus der Originärnachfrage nicht gefüllt werden können.

Ist das nicht genau die Definition eines Hubs? Oder definieren Sie einen Hub anders als ich?
Beitrag vom 07.03.2023 - 02:35 Uhr
Userfbwlaie
User (4917 Beiträge)
Im Dezember 2022 hat mal ein Scanner in Terminal A (Frankfurt) nicht funktioniert....lange Warteschlangen etc.
Da gab es für mich keine Alternativen. Flug verpasst. Das ist FRA.
Schon nach einem Jahr mit Corona kamen doch die ersten Schätzungen, wie lange die Pandemie wohl noch dauern würde. Die Pandemie sollte rund drei Jahre dauern. Die Personaler hatten wohl andere Probleme!

Früher konnte man zweimal duch den Zoll in Fra gehen: Zunächst nur mit Handgepäck, das man schon mal dem Abholen geben konnte und anschliessend an anderer Stelle mit dem Koffer vom Band. Da freuten sich die Raucher unter den Kollegen.
Beitrag vom 07.03.2023 - 02:38 Uhr
UsercosmoB
User (237 Beiträge)
Da haben einige ja wahrlich Muffensaussen, dass ihre geliebten Flughäfen in Frankfurt (ein Graus) und in MUC abgewertet werden könnten. Wenn die LH in Berlin nichts macht, werden es zunehmend andere machen. Scheinbar war die LH alles andere als happy, dass United ab dem Sommerflugplan ab dem BER nach Washington fliegt. Wo nicht ab dem BER soll eine Nachfrage nach Washington herrschen? Und wenn die Nachfrage ab Berlin so extrem schlecht ist, wieso bekommt Qatar ihre Flieger in Business und Economy 11mal die Woche komplett voll und wieso wehrt sich die LH mit Hauen und Stechen, dass Emirates zweimal am Tag ab dem BER fliegt??


So könnte man sicher den einen oder anderen Longhaul vom BER fliegen lassen um FRA und MUC zu entlasten (sogar quasi doppelt, da kein Gepäckumladen dort mehr nötig), ohne da gleich einen Hub draus zu machen.

Naja, das was Sie beschreiben, nennt man nun mal Hub (Siehe Luftfahrt-Drehkreuz bei Wikipedia) mit all seinen produktionsseitigen Ineffizienzen. Und mehr als heute wird die LHG wohl kaum nach BER fliegen, schließlich ist man ja heute schon größter Anbieter.

Ne, nicht wirklich. AB hat früher manche Langstrecke (im wöchentlichen Wechsel) z.B von/nach TXL und/oder LEJ fliegen lassen. Ohne das LEJ oder TXL ein Hub für AB waren.

Aber Sie haben doch geschrieben, BER sollte von Lufthansa und Eurowings 'gefüttert' werden, um Langstrecke zu füllen. Das ist nun mal die Beschreibung eines Hubs.

Die Idee, ein paar Langstrecken aus BER zu fliegen, würde vor allem die Verbindungsqualität von FRA und MUC schwächen und gleichzeitig (vielleicht) in FRA/MUC um 5 Starts pro Tag (wenn es überhaupt so viele relevante Märkte ex BER gäbe (das Thema hatten wir ja schon mal) verringern. Von heute - ich weiß nicht genau - vielleicht 300! Das ist doch noch nicht mal einen Tropfen auf den heißen Stein.

Das war ja der Ausgangspunkt: FRA kriegt es offensichtlich nicht auf die Reihe, LH ordentlich (und preiswert - siehe Post von @contrail55) zu bedienen.

Nur deswegen einen neuen Hub (sorry, das ist das, was Sie beschreiben) aufzumachen, macht keinen Sinn, weil es FRA und MUC doch nur marginal entlastet.


Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie so "Druck" auf die Flughafenbetreiber gemacht werden sollte.

Man könnte vorher sogar schauen auf welcher Strecke gibt es besonders viele PAXe aus Berlin.

Win / Win für alle.

Siehe oben!

Die Lösung ist doch ganz einfach: Die Arbeitnehmer müssen marktgängige Arbeitsbedingungen erhalten. Der (Arbeits-)Markt entscheidet über die Arbeitsplätze und dann wird man sehen, ob der Kunde (Airline und Paxe) die notwendigen Preiserhöhungen akzeptiert.
>
Da bin ich völlig bei Ihnen, aber wenn ich sehe was für Gehälter + Goodies in anderen Branchen geboten werden und die finden trotzdem keine Leute... 🤔.
Und es ist ja sicher nicht so das FRA (nach dem Sommerdebakel letztes Jahr) sich nicht bemüht hätte...und nun?

Müssen die sich weiter bemühen, sonst entziehen die sich doch selbst das Geschäft und schrumpfen. So ist nun mal die Marktwirtschaft.


Schon klar, 'Markt' ist ein böses Wort (zumindest war es jahrelang hier im Forum so), aber so funktioniert nun mal die Wirtschaft.

Oder eben auch nicht 😉😅.

Wie sollte sie denn sonst funktionieren?
Beitrag vom 07.03.2023 - 07:39 Uhr
Usercontrail55
User (4724 Beiträge)
Da hätten Sie doch schon einen Weg um die Produktivität zu erhöhen ohner die MA zu knechten.

Welchen?
FRA2 neu auf der grünen Wiese zwischen Dieburg und Aschaffenburg zu bauen?

Effizienzprobleme würde das sicher lösen.
Dafür aber wohl ein paar andere erzeugen...
Jetzt wird es irgendwie absurd :-(
Sie hatten doch oben selbst gesagt "... wobei MUC als vergleichsweise neuer, schlanker Flughafen mit ich glaube etwas höherem Automatisierungsgrad da natürlich einen Vorteil hat."
Also den Apparat schlanker machen, Automatisierrung erhöhen usw.
Beitrag vom 07.03.2023 - 08:31 Uhr
UserChristian159
User (902 Beiträge)
Kleiner Tipp, nicht ein Langstreckenflieger lässt sich mit der Originalnachfrage in Frankfurt oder München füllen, die brauchen dafür jeweils bis zu 100 Zubringerflieger.
Wie andere Foristen bereits erwähnt, man sucht sich Flieger wo besonders viele direkt ab Berlin fliegen wollen und macht darum ein paar zusätzliche Feeder, noch lange kein Hub aber entspannt die Situation.

Aber wenn ein Langstreckenflieger in FRA oder MUC 100 Zubringerflieger benötigt, dann doch auch in BER. Die gibt es aber dort nicht.
Also mit ein paar Langstreckenflieger nach BER verschieben und "ein paar zusätzliche Feeder" transferieren ist es nicht getan.

Können Sie mir mal bitte erklären, was Sie unter einem Hub verstehen, wenn nicht das, was Sie vorschlagen?
Beitrag vom 07.03.2023 - 08:41 Uhr
UserChristian159
User (902 Beiträge)
Da haben einige ja wahrlich Muffensaussen, dass ihre geliebten Flughäfen in Frankfurt (ein Graus) und in MUC abgewertet werden könnten.
Wenn die LH in Berlin nichts macht, werden es zunehmend andere machen.

Das kann die LH doch gar nicht verhindern!

Scheinbar war die LH alles andere als happy, dass United ab dem Sommerflugplan ab dem BER nach Washington fliegt. Wo nicht ab dem BER soll eine Nachfrage nach Washington herrschen?

Laut Statistischem Bundesamt wollten 2019 14.625 Passagiere von Berlin nach Washington. Das sind durchschnittlich 40 pro Tag. Sollte LH deswegen ein Flugzeug nach BER transferieren, um nach Washington zu fliegen?


Und wenn die Nachfrage ab Berlin so extrem schlecht ist, wieso bekommt Qatar ihre Flieger in Business und Economy 11mal die Woche komplett voll und wieso wehrt sich die LH mit Hauen und Stechen, dass Emirates zweimal am Tag ab dem BER fliegt??

QR fliegt in ihren Hub DOH und kann so Paxe nach ganz Asien verteilen. Was sollte LH dem entgegensetzen? Etwa von BER 10 Ziele in Asien anfliegen, wohin QR mit einem Flug ex BER je 10-20 Paxe verteilt?

Es gibt weltweit kaum Interkontflüge von einem Nicht-Hub in einen Nicht-Hub. Ich kenne gar keinen! Aber das ist es, was Sie der LH vorschlagen. Halten Sie das wirklich für sinnvoll?


Dieser Beitrag wurde am 07.03.2023 08:48 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 07.03.2023 - 09:27 Uhr
UserEricM
User (5587 Beiträge)
Da hätten Sie doch schon einen Weg um die Produktivität zu erhöhen ohner die MA zu knechten.

Welchen?
FRA2 neu auf der grünen Wiese zwischen Dieburg und Aschaffenburg zu bauen?

Effizienzprobleme würde das sicher lösen.
Dafür aber wohl ein paar andere erzeugen...
Jetzt wird es irgendwie absurd :-(
Sie hatten doch oben selbst gesagt "... wobei MUC als vergleichsweise neuer, schlanker Flughafen mit ich glaube etwas höherem Automatisierungsgrad da natürlich einen Vorteil hat."
Also den Apparat schlanker machen, Automatisierrung erhöhen usw.

Das war jetzt gar nicht polemisch gemeint.
Vergleichen Sie mal die Komplexität eines auf der grünen Wiese geplanten Flughafens wie MUC mit dem gewachsenen Verhau von Fraport.
Einfach mal auf Google Maps. Anzahl und Vielfalt der einzelnen Bauwerke, Haupt-Bau mit Anbau und Anbau am Anbau, Lage der Bahnen, Länge der Rollwege.
Teilweise Stellpositionen, die man vom Touch down aus in frühestens 25min erreicht.

Die Einfachheit des Aufbaus von MUC trägt dort glaube ich sehr viel zur Effizienz bei.
Kurze Wege, wenig umbauter und zu wartender Raum, wenig Gerät, eine durchgängige Sorte Gerät, klares, klar (1x) geplante Verkabelung und Verrohrung, einfaches Nutzungskonzept.
Das reduziert massiv Folgekosten und Personalaufwand.
Bis dann auch MUC irgendwann altert und seinen 3. oder 4. Ausbau und Technologie-Refresh hinter sich hat. Dann werden da auch die Kosten hochgehen.
Beitrag vom 07.03.2023 - 12:34 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (2455 Beiträge)

Aber wenn ein Langstreckenflieger in FRA oder MUC 100 Zubringerflieger benötigt, dann doch auch in BER. Die gibt es aber dort nicht.

Sorry, aber das ist doch grober Unfug!
Jetzt rechnen Sie mal aus, wieviel Feederflüge es da täglich nach FRA, für jeden einzelnen Langstreckenflug, geben müsste.
Kann man so nicht rechnen?

Genau!

Denn genauso unmöglich ist die o.g. Aussage!

Ein A350 - 900 der LH hat 253 Plätze.

Die nicht zu mindestens 85 - 90 %, mit den bereits BESTEHENDEN Verbindungen der LH/EW/OS/LX/SN der LH Group nach BER füllen zu können, ist Quatsch. Das einzige was man machen müsste: die Ankunftszeiten der Flüge für diese Langstrecke etwas zu optimieren. Das sollte aber ohne große Mühe möglich sein.

Und dazu noch: alleine der ganze Osten + Westpolen, in zwei Stunden mit dem Zug (!) ist der BER erreichbar!

Fakt ist aber:
LH und Co. will nicht von BER Langstrecke fliegen.
Es könnte sich nämlich herausstellen das es doch Nachfrage gebe.

Man will es einfach nicht.
Das ist die Wahrheit.

Also mit ein paar Langstreckenflieger nach BER verschieben und "ein paar zusätzliche Feeder" transferieren ist es nicht getan.

Können Sie mir mal bitte erklären, was Sie unter einem Hub verstehen, wenn nicht das, was Sie vorschlagen?
Beitrag vom 07.03.2023 - 13:12 Uhr
UserChristian159
User (902 Beiträge)

Aber wenn ein Langstreckenflieger in FRA oder MUC 100 Zubringerflieger benötigt, dann doch auch in BER. Die gibt es aber dort nicht.

Sorry, aber das ist doch grober Unfug!
Jetzt rechnen Sie mal aus, wieviel Feederflüge es da täglich nach FRA, für jeden einzelnen Langstreckenflug, geben müsste.

Okay, das war dann missverständlich. Aber wenn FRA und MUC für Ihre Langstreckenflotten 100 Zubinger benötigen, dann benötigt die BER auch.


Ein A350 - 900 der LH hat 253 Plätze.

Die nicht zu mindestens 85 - 90 %, mit den bereits BESTEHENDEN Verbindungen der LH/EW/OS/LX/SN der LH Group nach BER füllen zu können, ist Quatsch. Das einzige was man machen müsste: die Ankunftszeiten der Flüge für diese Langstrecke etwas zu optimieren. Das sollte aber ohne große Mühe möglich sein.

Und dazu noch: alleine der ganze Osten + Westpolen, in zwei Stunden mit dem Zug (!) ist der BER erreichbar!

Fakt ist aber:
LH und Co. will nicht von BER Langstrecke fliegen.
Es könnte sich nämlich herausstellen das es doch Nachfrage gebe.

Genau!
Die Lufthansa verzichtet auf hochprofitables Geschäft (und die Vorstände auf die fälligen Boni!), weil ... weil ... ähhh ... jetzt weiß ich's ... weil man Berlin eins auswischen will! Sagen wahrscheinlich LH-Insider ...

Ja, das ist dann wohl die Wahrheit!

Aber wer weiß, viellecht liest der Herr Ritter ja Ihre Ideen und erkennt, dass er mit Verschiebung einiger Zeitenlagen seine Taschen über Boni füllen kann.

Die Wahrheit ist, dass Sie bezgl. der Komplexität des Airlinegeschäfts, insbesondere der Hubverkehre, keine .... ähh ... nicht ausreichend informiert sind.

Dieser Beitrag wurde am 07.03.2023 13:13 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 08.03.2023 - 02:15 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (2455 Beiträge)

Aber wenn ein Langstreckenflieger in FRA oder MUC 100 Zubringerflieger benötigt, dann doch auch in BER. Die gibt es aber dort nicht.

Sorry, aber das ist doch grober Unfug!
Jetzt rechnen Sie mal aus, wieviel Feederflüge es da täglich nach FRA, für jeden einzelnen Langstreckenflug, geben müsste.

Okay, das war dann missverständlich. Aber wenn FRA und MUC für Ihre Langstreckenflotten 100 Zubinger benötigen, dann benötigt die BER auch.


Ein A350 - 900 der LH hat 253 Plätze.

Die nicht zu mindestens 85 - 90 %, mit den bereits BESTEHENDEN Verbindungen der LH/EW/OS/LX/SN der LH Group nach BER füllen zu können, ist Quatsch. Das einzige was man machen müsste: die Ankunftszeiten der Flüge für diese Langstrecke etwas zu optimieren. Das sollte aber ohne große Mühe möglich sein.

Und dazu noch: alleine der ganze Osten + Westpolen, in zwei Stunden mit dem Zug (!) ist der BER erreichbar!

Fakt ist aber:
LH und Co. will nicht von BER Langstrecke fliegen.
Es könnte sich nämlich herausstellen das es doch Nachfrage gebe.

Genau!
Die Lufthansa verzichtet auf hochprofitables Geschäft (und die Vorstände auf die fälligen Boni!), weil ... weil ... ähhh ... jetzt weiß ich's ... weil man Berlin eins auswischen will! Sagen wahrscheinlich LH-Insider ...

Ja, das ist dann wohl die Wahrheit!

Aber wer weiß, viellecht liest der Herr Ritter ja Ihre Ideen und erkennt, dass er mit Verschiebung einiger Zeitenlagen seine Taschen über Boni füllen kann.

Die Wahrheit ist, dass Sie bezgl. der Komplexität des Airlinegeschäfts, insbesondere der Hubverkehre, keine .... ähh ... nicht ausreichend informiert sind.

Na jetzt haben Sie es mir aber mal richtig gegeben - ich weine jetzt ganz dolle 🫠.

Aber selber nicht mal simpelste sachverhslte korrekt formulieren können🤣
(100 Feeder für eine Langstrecke, 34.000 Flugstreichungen in FRA)

Und was soll eigentlich dieses ständige Geschreibsel von irgendwelchen Boni für irgendwen?

Sind Sie da vielleicht irgendwie vorbelastet?
Beitrag vom 08.03.2023 - 07:37 Uhr
Usercontrail55
User (4724 Beiträge)
Und dazu noch: alleine der ganze Osten + Westpolen, in zwei Stunden mit dem Zug (!) ist der BER erreichbar!
Dann müsste das doch jetzt schon dort brummen und reichlich Flüge in die ganze Welt geben. Scheint wohl nicht so zu sein. Da sind Sie wohl nicht Up-to-date. Können Sie hier nachlesen, der 1,-€ sollte das wert sein.
 https://www.airliners.de/hintergrund-polen-berlin-fliegen/67303

Dieser Beitrag wurde am 08.03.2023 07:37 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 08.03.2023 - 09:07 Uhr
UserChristian159
User (902 Beiträge)
Genau!
Die Lufthansa verzichtet auf hochprofitables Geschäft (und die Vorstände auf die fälligen Boni!), weil ... weil ... ähhh ... jetzt weiß ich's ... weil man Berlin eins auswischen will! Sagen wahrscheinlich LH-Insider ...

Ja, das ist dann wohl die Wahrheit!

Aber wer weiß, viellecht liest der Herr Ritter ja Ihre Ideen und erkennt, dass er mit Verschiebung einiger Zeitenlagen seine Taschen über Boni füllen kann.

Die Wahrheit ist, dass Sie bezgl. der Komplexität des Airlinegeschäfts, insbesondere der Hubverkehre, keine .... ähh ... nicht ausreichend informiert sind.

Na jetzt haben Sie es mir aber mal richtig gegeben - ich weine jetzt ganz dolle 🫠.

Aber Sie müssen mir zugestehen, dass ich mehrmals versucht habe, Ihnen die Problematik sachlich zu erklären. Erst als Sie die Kindergartennummer gebracht haben ("Fakt ist aber: LH will nicht, das ist die Wahrheit!") habe ich umgeschwenkt.

Aber selber nicht mal simpelste sachverhslte korrekt formulieren können🤣
(100 Feeder für eine Langstrecke, 34.000 Flugstreichungen in FRA)

Ja, das hat mich auch hart getroffen. Konnte die ganze Nacht nicht schlafen ... ähnlich wie Sie, wenn man die Zeitangabe Ihres Kommentars sieht.

Und was soll eigentlich dieses ständige Geschreibsel von irgendwelchen Boni für irgendwen?

Das soll verdeutlichen, dass LH keinen Vorteil durch eine Verlagerung einzelner Langstrecken nach BER (oder vielleicht aus DUS) sieht. Weil man sich ja so ins eigene Fleisch bzw. in den eigenen Geldbeuten schneiden würde.

Sind Sie da vielleicht irgendwie vorbelastet?

Ich? Vorbelastet? Absolut!
Ich habe über 20 Jahre an solchen Themen gearbeitet und bin einigermaßen erschüttert, dass ich die Komplexität anscheinend nicht rüberbringen kann.
Wobei, eigentlich waren wir ja schon mal soweit ... als Sie eingesehen haben, dass es, auch aufgrund des Orginäraufkommens ex BER, sich für LH nicht lohnt, aus BER Interkont zu fliegen (im Gegensatz zu externer Hub-Airlines).

Das Sie sich jetzt doch wieder für BER LH-Interkont so stark machen, provoziert natürlich die Frage, ob Sie bei diesem Thema vielleicht irgendwie vorbelastet sind?

Dieser Beitrag wurde am 08.03.2023 09:08 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 08.03.2023 - 22:46 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (2455 Beiträge)
Und dazu noch: alleine der ganze Osten + Westpolen, in zwei Stunden mit dem Zug (!) ist der BER erreichbar!
Dann müsste das doch jetzt schon dort brummen und reichlich Flüge in die ganze Welt geben. Scheint wohl nicht so zu sein. Da sind Sie wohl nicht Up-to-date. Können Sie hier nachlesen, der 1,-€ sollte das wert sein.
 https://www.airliners.de/hintergrund-polen-berlin-fliegen/67303

Brauch ich nicht, denn wo kein Angebot, da auch keine Nachfrage.
So funktioniert doch der Markt, oder etwa nicht!?

So sind doch schließlich auch die LCC, teilweise von der 'grünen' Wiese, so erfolgreich geworden.

Die, die die Angebote machen (QR demnächst sogar 2 x täglich aus BER) profitieren davon.

Andere werden nachziehen, da bin ich absolut sicher. Berlin ist und bleibt nunmal die Hauptstadt von Deutschland - ob das einigen passt oder nicht.

Wenn LH nicht will, dann halt nicht - geht die Welt nicht von unter.
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