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Beitrag vom 03.09.2025 - 09:21 Uhr
UserAirboeing300
User (107 Beiträge)
Wenn ich als FO/CPT eine größere Anschaffung wie Immobilie etc. erledige, sollte dies auch planbar sein, denn ich möchte als Kunde nicht einen verunsicherten Piloten haben, der sich Gedanken machen muss, ob sie/er sich den Kredit oder ähnliches noch leisten kann.

Wie können Piloten eigentlich guten Gewissens in Flugzeuge steigen, die von Mechanikern gewartet wurden, die nur einen Bruchteil ihres Gehalts bekommen – und sich keine Immobilie "ohne Gedanken" leisten können? Nach deiner Logik wäre es ja dann unmöglich, dass diese Menschen gewissenhaft arbeiten, weil sie angeblich permanent an ihre Finanzierung denken müssten.

Dieses "Argument" ist nicht nur unsinnig, sondern auch überheblich. Piloten verdienen im Vergleich zur restlichen Luftfahrt ohnehin überdurchschnittlich – in Relation zu Mechanikern oder Flugbegleitern geradezu luxuriös. Wenn man in dieser Gehaltsklasse wirklich behauptet, die eigene Sicherheit hänge von Immobilienfinanzierungen ab, dann sagt das mehr über die Anspruchshaltung als über die Realität des Berufs.

Wer sich durch private Finanzfragen so "verunsichern" lässt, dass er seinen Job nicht mehr verantwortungsvoll machen kann, sollte vielleicht grundsätzlich über die eigene Eignung nachdenken.

Dieser Beitrag wurde am 03.09.2025 09:22 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 03.09.2025 - 11:05 Uhr
UserHPA
User (71 Beiträge)
Von "Ausflaggen" hat man in den Büroetagen wohl noch nichts gehört?
Man meint wohl, dass sei so ein Ding für das fliegende Personal, Hauptsache der eigene flauschige Schreibtisch bleibt im Glaspalast....

In der freien Wirtschaft wird man vermutlich vergeblich nach ähnlichen Vergütungsstrukturen suchen. Auch im "Glaspalast" wird man nur eine Handvoll Manager finden,die ähnliche Gehälter haben. Die haben aber dann auch hunderte Mitarbeiter und Budgetverantwortung haben und für die Strategie verantwortlich sind. Die betrieblichen Altersversorgung ist garantiert nirgendwo so umfangreich.
Beitrag vom 03.09.2025 - 11:10 Uhr
UserHPA
User (71 Beiträge)

Allegris. Alles gut gelaufen, hat auch überhaupt kein Geld verschlungen. Man sollte lieber das Geld in Gold anstatt Blei investieren, dann sind die Flüge evtl rentabel.

Die massiven Verzögerungen der Allegris wurden auch massiv durch das 737MAX Disaster, Covid etc. beeinflusst. Das hat die Zulassung massiv in die Länge gezogen.
Insgesamt wird Allegris aber ein Alleinstellungsmerkmal sein.
Beitrag vom 03.09.2025 - 11:11 Uhr
UserKonTra77
User (257 Beiträge)
Wenn ich als FO/CPT eine größere Anschaffung wie Immobilie etc. erledige, sollte dies auch planbar sein, denn ich möchte als Kunde nicht einen verunsicherten Piloten haben, der sich Gedanken machen muss, ob sie/er sich den Kredit oder ähnliches noch leisten kann.
Nur deshalb funktioniert die LH so gut. Am hier aufgeführten Beispiel TK kann man anhand der letzten 10 Jahre sehen, dass dort schon etwas mehr Sand im Getriebe ist in Sachen Occurances.

Aber ist es nicht wahrscheinlicher, dass man von einem verunsicherten, ggf. alkoholsüchtigen LKW-Fahrer über den Haufen gefahren wird als von einem Pilot in Grund und Boden geflogen?
Wer als Classic Airline Pilot bis zur ÜV oder BR noch nicht alle Schäfchen im Trockenen hat, hat ganz andere Probleme und sollte keine Hand an einen Sidestick legen.
Beitrag vom 03.09.2025 - 11:14 Uhr
UserKonTra77
User (257 Beiträge)
Und dann wird noch so getan, als ob LH die einzige sichere Airline wäre. Und der normale Pax ist zu doof um das zu erkennen.

So viel zu den Extremen. Keiner hier hat behauptet LH wäre die sicherste Airline.
Ich bin aber sehr sicher, dass der normale Pax nun wirklich nicht alles weiss, gerade was die Ausbildung der Piloten angeht

Das steht nicht "sicherste".
Beitrag vom 03.09.2025 - 11:18 Uhr
UserKonTra77
User (257 Beiträge)
Von "Ausflaggen" hat man in den Büroetagen wohl noch nichts gehört?
Man meint wohl, dass sei so ein Ding für das fliegende Personal, Hauptsache der eigene flauschige Schreibtisch bleibt im Glaspalast....

In der freien Wirtschaft wird man vermutlich vergeblich nach ähnlichen Vergütungsstrukturen suchen. Auch im "Glaspalast" wird man nur eine Handvoll Manager finden,die ähnliche Gehälter haben. Die haben aber dann auch hunderte Mitarbeiter und Budgetverantwortung haben und für die Strategie verantwortlich sind. Die betrieblichen Altersversorgung ist garantiert nirgendwo so umfangreich.

Dem kann ich nur beipflichten. Hatte sieben Jahre den gelben Ausweis. Nach vier Jahren im Anschluss bei einem Mittelständler mit Aufstieg und mein Gehalt hatte sich verdoppelt. Nach 10 Jahren Abstinenz wollte ich mal wieder bei LH anheuern, weil eben sehr interessantes Aufgabengebiet... aber 30% Paycut, kein Dienstwagen... da hört der Spaß dann auf.
Beitrag vom 03.09.2025 - 11:39 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1418 Beiträge)

Allegris. Alles gut gelaufen, hat auch überhaupt kein Geld verschlungen. Man sollte lieber das Geld in Gold anstatt Blei investieren, dann sind die Flüge evtl rentabel.

Die massiven Verzögerungen der Allegris wurden auch massiv durch das 737MAX Disaster, Covid etc. beeinflusst. Das hat die Zulassung massiv in die Länge gezogen.
Insgesamt wird Allegris aber ein Alleinstellungsmerkmal sein.
Ach ja? Es ist immer wieder bemerkenswert, wie viele auf der einen Seite die Ursachefür die Verzögerung bei externen Gründen suchen und glauben, dass Allegris noch ein Alleinstellungsmerkmal darstellt. Wenn, dann höchstens bei den Preisen, in Komfort und Austtattung können eine Reihe von Produkten bei anderen Airlines mithalten und sind schon im Einsatz,
Beitrag vom 03.09.2025 - 11:42 Uhr
UserDaedalos1504
User (961 Beiträge)
> Wie gut, dass es mit Turkish Airlines eine gute Alternative gibt, die auch jeden größeren Flughafen in Deutschland anfliegt.

Auf jeden Fall eine gute Alternative um einen Tailstrike oder Unfall/Zwischenfall zu erleben.

Ist bei der Lufthansa natürlich noch nie passiert. Fast 100 Jahre unfallfrei...
Wer es glaubt, wird seelig.


Ihre Antwort auf meinen Kommentar zeigt, wie wenig sie von allem verstehen.


Auf diesen Ihren Kommentar muss ich nicht antworten. Der steht für sich...

Wissen Sie ihr erster Kommentar hatte null Mehrwert zu dem eigentlichen Thema. Aber Sie mussten ja Turkish als Vergleich heranziehen. Unter all den Airlines, die ihnen zur Verfügung stehen, nehmen sie Turkish. Beim Aviation Herald sind diese Stammkunden. Allein 5? Tailstrikes In den letzten 12 Monaten. CO Piloten dürfen den 321 neo teilweise gar nicht mehr landen usw usw.

Der Mehrwert, der Ihnen entgangen war, ist, dass es mittlerweile Alternativen zur Lufthansa gibt. Die Zeiten, in denen Turkish Airlines in einem Atemzug mit einer Spantax genannt wurde, sind vorbei.
Niemand hat behauptet, dass Turkish Airlines die sicherste Airline ist. Jeder Tailstirke ist einer zu viel. Aber der letzte Unfall, bei dem Passagiere gestorben sind war 2009. Das heisst, dass der Pax, ob vom Fach oder nicht, keine größeren Sicherheitsbedenken hat, wenn er bei Turkish einsteigt. Ich hätte auch keine Sicherheitsbedenken bei der Lufthansa einzusteigen, auch wenn Piloten ohnmächtig geworden sind, Mayday wegen Erschöpfung und Treibstoffmangel gefunkt haben, oder Triebwerke abschalten mussten. Fehler passieren immer und überall. Entscheidend ist, dass man sie entdeckt und entsprechend handelt.

Turkish hat sicher ein gutes Produkt für die Paxe aber der Unterschied in Sicherheit und was da vorne im Cockpit los ist, ist doch ein anderer.
Da sie dies nicht verstanden haben und Turkish als Vergleich ziehen, zeigt mir, dass sie eigentlich nicht vom Fach sind.
Sie fliegen wahrscheinlich recht häufig als Paxe.

Ich habe mein ganzes Leben in der Luftfahrt gearbeitet, in verschiedenen Positionen und bei verschiedenen Unternehmen. Insofern bin ich nicht in einer Blase gefangen und kann mir durchaus eine Meinung bilden, auch wenn Ihnen diese nicht gefällt. Mittlerweile im Ruhestand fliege ich nicht mehr so häufig, aber wenn, dann soll der Flug auch stattfinden.

Und dann frag ich mich, ob sie auch nur ansatzweise eine Ahnung haben, worum es bei den neuen Verhandlungen geht, die für gescheitert erklärt wurden?

Das steht ja im Artikel, da muss man nicht mit am Verhandlungstisch gesessen haben, außer die Presse berichtet etwas falsches.

Dieser Beitrag wurde am 03.09.2025 12:22 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 03.09.2025 - 11:54 Uhr
UserHPA
User (71 Beiträge)

Allegris. Alles gut gelaufen, hat auch überhaupt kein Geld verschlungen. Man sollte lieber das Geld in Gold anstatt Blei investieren, dann sind die Flüge evtl rentabel.

Die massiven Verzögerungen der Allegris wurden auch massiv durch das 737MAX Disaster, Covid etc. beeinflusst. Das hat die Zulassung massiv in die Länge gezogen.
Insgesamt wird Allegris aber ein Alleinstellungsmerkmal sein.
Ach ja? Es ist immer wieder bemerkenswert, wie viele auf der einen Seite die Ursachefür die Verzögerung bei externen Gründen suchen und glauben, dass Allegris noch ein Alleinstellungsmerkmal darstellt. Wenn, dann höchstens bei den Preisen, in Komfort und Austtattung können eine Reihe von Produkten bei anderen Airlines mithalten und sind schon im Einsatz,

Standardprodukte ja, Allegris ist ohne Zweifel ein Alleinstellungsmerkmal und so in der Form einmalig. Man sollte jetzt erst einmal die Buchungszahlen abwarten, bevor man voreilig Schlüsse zieht. Offenbar sind sie von den Ingenieuren bei der Lufthansa (Technik) nicht überzeugt.
Beitrag vom 03.09.2025 - 11:57 Uhr
UserAngros
User (887 Beiträge)
Von "Ausflaggen" hat man in den Büroetagen wohl noch nichts gehört?
Man meint wohl, dass sei so ein Ding für das fliegende Personal, Hauptsache der eigene flauschige Schreibtisch bleibt im Glaspalast....

In der freien Wirtschaft wird man vermutlich vergeblich nach ähnlichen Vergütungsstrukturen suchen. Auch im "Glaspalast" wird man nur eine Handvoll Manager finden,die ähnliche Gehälter haben. Die haben aber dann auch hunderte Mitarbeiter und Budgetverantwortung haben und für die Strategie verantwortlich sind. Die betrieblichen Altersversorgung ist garantiert nirgendwo so umfangreich.

Ach und eine LH bewegt sich nicht in der freien Wirtschaft? Ich empfehle Ihnen einen Blick über den (deutschen) Tellerrand hinaus. Sie werden staunen, was anderswo bezahlt wird und allzuweit müssen Sie dafür gar nicht gehen. Senioritätssysteme verhindern freilich einen größere Anzahl an Wechselwilligen.
Beitrag vom 03.09.2025 - 12:06 Uhr
Usertop_pax
User (395 Beiträge)
Also für alle jenseits der Polemik... hier ist die Pressemeldung der VC mit dem Hintergrund und weiteren Infos.

 https://www.vcockpit.de/newsroom/verhandlungen-mit-der-lufthansa-und-lufthansa-cargo-zur-betrieblichen-altersversorgung-gescheitert/

Beitrag vom 03.09.2025 - 12:25 Uhr
UserHeinzi
User (527 Beiträge)
Wenn ich als FO/CPT eine größere Anschaffung wie Immobilie etc. erledige, sollte dies auch planbar sein, denn ich möchte als Kunde nicht einen verunsicherten Piloten haben, der sich Gedanken machen muss, ob sie/er sich den Kredit oder ähnliches noch leisten kann.


Sinngemäß ist das sogar eine Forderung, die in Seminaren für Piloten ständig gestellt wird. "Bringt keinen "Rucksack" mit ins Cockpit." Das meint alle Sorgen und Nöte, auch finanzielle. Leider erinnert man sich da in der GL der Lufthansa nicht gerne dran. Gern gesehen sind nur die zu beseitigenden Rucksäcke, die LH nichts kosten.
>> Wie können Piloten eigentlich guten Gewissens in Flugzeuge steigen, die von Mechanikern gewartet wurden, die nur einen Bruchteil ihres Gehalts bekommen – und sich keine Immobilie "ohne Gedanken" leisten können? Nach deiner Logik wäre es ja dann unmöglich, dass diese Menschen gewissenhaft arbeiten, weil sie angeblich permanent an ihre Finanzierung denken müssten.

Die Mechaniker der LH sind schon klasse und Sorgen muss man sich da auch nicht machen. Alle Entscheidungen bedacht, überprüft, von einer zweiten Person überprüft und dann erst freigegeben. Im Cockpit sieht das im Zweifel anders aus. Sekundenentscheidungen, die einen unter Zeitdruck im dreidimensionalen Raum auch mal über das Limit pushen. Dann sollten die Entscheidungen und Handlungen von Cpt und Co mal noch 100% erreichen.
Diese Situation finden Sie in keinem anderen Beruf. Und es ist im Zweifel auch immer Ihr eigenes Leben davon abhängig. Die Budgetverantwortung liegt im Extrem ja auch nur beim Wert des Fliegers + 250 mal Todesfallzahlung + Kollateralschäden am Boden.
Dieses "Argument" ist nicht nur unsinnig, sondern auch überheblich. Piloten verdienen im Vergleich zur restlichen Luftfahrt ohnehin überdurchschnittlich – in Relation zu Mechanikern oder Flugbegleitern geradezu luxuriös. Wenn man in dieser Gehaltsklasse wirklich behauptet, die eigene Sicherheit hänge von Immobilienfinanzierungen ab, dann sagt das mehr über die Anspruchshaltung als über die Realität des Berufs.

Wer sich durch private Finanzfragen so "verunsichern" lässt, dass er seinen Job nicht mehr verantwortungsvoll machen kann, sollte vielleicht grundsätzlich über die eigene Eignung nachdenken.>

Machen Sie sich mal keinen Kopf über die Eignung von Piloten bei der Lufthansa. Das hat eine ganze Abteilung von Psychologen, Piloten, Flugingenieuren und anderen in Hamburg sehr intensiv in 5 Tagen abgeklopft. Die sind auch der Grund, warum es viele bei LH nicht geschafft haben und sich heute unter schlechteren Bedingungen den Spass am Fliegen erkaufen müssen. Und in deren "Rucksack" möchte ich erst recht nicht rein schauen.
Beitrag vom 03.09.2025 - 12:38 Uhr
UserHeinzi
User (527 Beiträge)
Von "Ausflaggen" hat man in den Büroetagen wohl noch nichts gehört?
Man meint wohl, dass sei so ein Ding für das fliegende Personal, Hauptsache der eigene flauschige Schreibtisch bleibt im Glaspalast....

In der freien Wirtschaft wird man vermutlich vergeblich nach ähnlichen Vergütungsstrukturen suchen. Auch im "Glaspalast" wird man nur eine Handvoll Manager finden,die ähnliche Gehälter haben. Die haben aber dann auch hunderte Mitarbeiter und Budgetverantwortung haben und für die Strategie verantwortlich sind. Die betrieblichen Altersversorgung ist garantiert nirgendwo so umfangreich.>

Wie hoch ist denn so ein Gehalt bei den LH Piloten nach, sagen wir 10 Jahren als Cpt? Und wieviel bekommter denn so als Altersversorgung? Sie kennen sich da ja offensichtlich aus. Nur mal so aus Interesse. Die Verantwortung des Managements geht gegen Null und ist allenfalls moralischer Natur. Da müssen Sie schon grob Fahrlässig handeln, um belangt werden zu können. Zudem gibt es Managementversicherungen, durch die Leute wie Carsten Spohr sich auf Kosten der Lufthansa absichern lassen. Und seien Sie versichert, dass er trotz Millionenverdienst zusätzlich Millionen an Pensionszahlungen zu erwarten hat. Da hätte er sich doch auch vorher was für's Alter an die Seite legen können, oder? Ansonsten hat er noch Verantwortung für sein Ego, was zugegebener Maßen groß ist. Aber auch da kann man Ihm Hoffnung machen. Selbst eine Lusche wie Mehdorn hat es geschafft, mehrmals Vorstandsposten zu ergattern, obwohl er überall nur Scherben hinterlassen hat. Für den Rest des Managements gilt das entsprechend Ihrer Führungsebene analog proportional. Machen Sie sich über die mal keinen Kopp.
Beitrag vom 03.09.2025 - 12:53 Uhr
UserHeinzi
User (527 Beiträge)
Aber ist es nicht wahrscheinlicher, dass man von einem verunsicherten, ggf. alkoholsüchtigen LKW-Fahrer über den Haufen gefahren wird als von einem Pilot in Grund und Boden geflogen?>

Interessante statistische Frage... man müsste aus aktuellem Anlass vielleicht die bekifften mit einbeziehen.

Wer als Classic Airline Pilot bis zur ÜV oder BR noch nicht alle Schäfchen im Trockenen hat, hat ganz andere Probleme und sollte keine Hand an einen Sidestick legen.>

Wenn Sie ihren Lebenstandard einigermaßen halten möchten, werden 80% Ihres letzten Nettogehalts empfohlen. Vom Staat bekommen Sie knappe 50%, wenn Sie lange genug gearbeitet haben. Fehlen 30%. Das gilt für jeden Arbeitnehmer. Das Argument, dass es wenige gibt, die das haben, stimmt. Daher auch zunehmende Altersarmut in unserer Gesellschaft. Seien Sie aber versichert, dass dies au h von den, aus Ihrer Sicht, bestens versorgten LH Piloten nicht erreicht wird. Klar ist sicher auch, dass diese sehr gut verdient haben und dere Leben nicht das schlechteste war. Auch im Alter werden sie besser über die Runden kommen, als viele andere. Sollen sie aber deswegen auf Forderungen zugunsten der Eigentümer und deren Renditen, sprich Aktionäre, verzichten? Sicher nicht und gegen die richtet sich ein Streik, der leider immer auch Auswirkungen auf Dritte, sprich Kunden hat. In jeder Branche.
Beitrag vom 03.09.2025 - 12:55 Uhr
UserKonTra77
User (257 Beiträge)

Wie hoch ist denn so ein Gehalt bei den LH Piloten nach, sagen wir 10 Jahren als Cpt? Und wieviel bekommter denn so als Altersversorgung? Sie kennen sich da ja offensichtlich aus. Nur mal so aus Interesse. Die Verantwortung des Managements geht gegen Null und ist allenfalls moralischer Natur. Da müssen Sie schon grob Fahrlässig handeln, um belangt werden zu können. Zudem gibt es Managementversicherungen, durch die Leute wie Carsten Spohr sich auf Kosten der Lufthansa absichern lassen. Und seien Sie versichert, dass er trotz Millionenverdienst zusätzlich Millionen an Pensionszahlungen zu erwarten hat. Da hätte er sich doch auch vorher was für's Alter an die Seite legen können, oder? Ansonsten hat er noch Verantwortung für sein Ego, was zugegebener Maßen groß ist. Aber auch da kann man Ihm Hoffnung machen. Selbst eine Lusche wie Mehdorn hat es geschafft, mehrmals Vorstandsposten zu ergattern, obwohl er überall nur Scherben hinterlassen hat. Für den Rest des Managements gilt das entsprechend Ihrer Führungsebene analog proportional. Machen Sie sich über die mal keinen Kopp.

Sicher hat Herr Spohr Fehler gemacht, aber die LH steht trotz allem sehr gut da, wenn man sie mit anderen marktwirtschaftlich betriebenen Airlines vergleicht. Außerdem sollten Sie nicht den CEO, den es nur einmal gibt und der women befristeten Arbeitsvertrag hat, mit der Rolle eines Cpt., die es tausendfach gibt, vergleichen. Nehmen Sie einen Abteilungs- oder Hauptabteilungsleiter. Die haben 5 Jahre studiert, meist noch einen Zweitabschluss dazu, sind verantwortlich für den Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit auch von hundert bis tausend Menschen und haben keine ÜV oder immer die gut sechsstelligen Gehälter.
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