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Beitrag vom 23.12.2021 - 08:25 Uhr
User2dothigh
User (19 Beiträge)
Meiner Meinung nach verknüpft der Artikel fälschlicherweise die Auseinandersetzung zwischen der Belegschaft und der Geschäftsführung (Kündigung der PPV) mit dem Bereederungsengpass.
Wir haben Dezember, eine vierte Corona-Welle und eine auf Kante genähte Personalplanung. Das führt ganz ohne weitere, grundsätzliche Auseinandersetzungen, zu Knappheiten.
Es wäre schön, wenn der Artikel keinen Sick-Out der Pilotenschaft suggerieren würde.
Aber vielleicht lese ich ja auch als Einziger diesen Zusammenhang heraus.
Beitrag vom 23.12.2021 - 08:34 Uhr
UserSonnenbar
User (129 Beiträge)
SICK OUT
Beitrag vom 23.12.2021 - 08:56 Uhr
UserA330neo
User (49 Beiträge)
Nein, noch ist es kein Sick out.

Aber hier kann man bereits erkennen, was passiert, wenn einem der Arbeitgeber Perspektive und Loyalität entzieht.
Meine nächste Tour auf A330/A340 ist erst zwischen den Jahren. Somit könnte ich ganz locker am 25.12. losfliegen. Werde ich mich melden oder ans Diensthandy gehen, wenn die LH anruft?
Sicher nicht.
Und sie sind selbst Schuld. Wer Wind sät, wird Sturm ernten.

Der richtige Sick out kommt erst, sobald die erste Kündigung bei einem PPV-Piloten im Briefkasten ist. Dann fühle ich mich nämlich mental nicht mehr in der Lage auf dem gebotenen Safety-Level zu arbeiten und werde mich an meinen Arzt wenden.

Und ab 01.07.2022 ist die VC streikfähig. Dann erwarte ich den schmutzigsten Arbeitskampf, den die LH gesehen hat.

Frohe Weihnachten, Herr Spohr, Herr Dr. Niggemann, Herr Hansson und Herr Brandes!
Beitrag vom 23.12.2021 - 09:02 Uhr
Userleonpd
User (48 Beiträge)
oh nein oh nein, dann "MUSS" Discover jetzt "leider leider" die LH Flüge durchführen. Ein Schelm wer hier an Vorsatz von C. Spohr denkt.
Beitrag vom 23.12.2021 - 09:09 Uhr
UserHop234
User (80 Beiträge)
Leider, leider, leider hat Discovery kein Personal dafür....läuft ja gerade massiv weg...
Dafür haben Sie genügend Flieger auf dem Hof stehen, die damit ja Geld verdienen.....
Beitrag vom 23.12.2021 - 09:11 Uhr
UserScoojitsu
User (32 Beiträge)
Discover hat gar nicht die Leute dafür. Momentan übernimmt LH eher Flüge für Discover.
Der Engpass ist halt mal wieder eine Fehlplanung. Die Firma will möglichst viele in Kurzarbeit, um maximal abkassieren zu können. Das geht halt dann bei der kleinsten Unregelmäßigkeit schief.
Beitrag vom 23.12.2021 - 09:11 Uhr
Userflydc9
User (597 Beiträge)
bei discover wird dzt das personal ganz massiv hochgefahren. (arbeitsloses) Personal istauf der ganzen welt genug da, und wird gesucht. bald geht der plan von spohr auf, das sick out Personal der Mainline ohne probleme zu ersetzen
Beitrag vom 23.12.2021 - 09:13 Uhr
Usernoltea
User (13 Beiträge)
"Meiner Meinung nach verknüpft der Artikel fälschlicherweise die Auseinandersetzung zwischen der Belegschaft und der Geschäftsführung (Kündigung der PPV) mit dem Bereederungsengpass.".
... da bin ganz anderer Meinung. Lufthansa behandelt seine Mitarbeiter wirklich sehr mies, was man so die letzten Jahre in der Presse liest. Ich bin froh, dass ich nicht in diesem Unternehmen arbeite und kann die Einstellung von A330neo sehr gut nachvollziehen. Die Menschen bei Lufthansa müssen sich doch vorkommen, als ob sie ständig von ihrer Geschäftsführung einen Schlag ins Gesicht bekommen und dieses Verhalten macht noch nicht einmal kurz vor Weihnachten Pause. Und in so einer Situation bittet dann die Führung um ein Entgegenkommen in einer Engpasssituation. Ist den Vorständen bei LH jedes menschliche Gefühl abhanden gekommen?

Dieser Beitrag wurde am 23.12.2021 19:45 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 23.12.2021 - 09:20 Uhr
Usergordon
User (3307 Beiträge)
"Meiner Meinung nach verknüpft der Artikel fälschlicherweise die Auseinandersetzung zwischen der Belegschaft und der Geschäftsführung (Kündigung der PPV) mit dem Bereederungsengpass." ... da bin ganz anderer Meinung. Lufthansa behandelt seine Mitarbeiter wirklich sehr mies, was man so die letzten Jahre in der Presse liest. Ich bin froh, dass ich nicht in diesem Unternehmen arbeite und kann die Einstellung von A330neo sehr gut nachvollziehen. Die Menschen bei Lufthansa müssen sich doch vorkommen, als ob sie ständig von ihrer Geschäftsführung einen Schlag ins Gesicht bekommen und dieses Verhalten macht noch nicht einmal kurz vor Weihnachten Pause. Und in so einer Situation bittet dann die Führung um ein Entgegenkommen in einer Engpasssituation. Ist den Vorständen bei LH jedes menschliche Gefühl abhanden gekommen?

Vielleicht wäre es besser nicht von den "Menschen bei Lufthansa" zu sprechen, es geht hier nur um eine kleine Minderheit der Beschäftigten.

Dieser Beitrag wurde am 23.12.2021 09:20 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 23.12.2021 - 09:25 Uhr
UserX-Ray
User (198 Beiträge)
Nein, noch ist es kein Sick out.

Aber hier kann man bereits erkennen, was passiert, wenn einem der Arbeitgeber Perspektive und Loyalität entzieht.
Meine nächste Tour auf A330/A340 ist erst zwischen den Jahren. Somit könnte ich ganz locker am 25.12. losfliegen. Werde ich mich melden oder ans Diensthandy gehen, wenn die LH anruft?
Sicher nicht.
Und sie sind selbst Schuld. Wer Wind sät, wird Sturm ernten.

Der richtige Sick out kommt erst, sobald die erste Kündigung bei einem PPV-Piloten im Briefkasten ist. Dann fühle ich mich nämlich mental nicht mehr in der Lage auf dem gebotenen Safety-Level zu arbeiten und werde mich an meinen Arzt wenden.

Und ab 01.07.2022 ist die VC streikfähig. Dann erwarte ich den schmutzigsten Arbeitskampf, den die LH gesehen hat.

Frohe Weihnachten, Herr Spohr, Herr Dr. Niggemann, Herr Hansson und Herr Brandes!

So wie sie schreiben, halte ich jetzt schon einen Arztbesuch für dringend geboten. Ich sehe hier klare Anzeichen von Realitätsverlust, ein ungesundes Maß an Hochmut und eine erhöhte Aggressivität. Lassen Sie sich helfen.
Beitrag vom 23.12.2021 - 09:28 Uhr
UserFordsens
User (116 Beiträge)
"Meiner Meinung nach verknüpft der Artikel fälschlicherweise die Auseinandersetzung zwischen der Belegschaft und der Geschäftsführung (Kündigung der PPV) mit dem Bereederungsengpass." ... da bin ganz anderer Meinung. Lufthansa behandelt seine Mitarbeiter wirklich sehr mies, was man so die letzten Jahre in der Presse liest. Ich bin froh, dass ich nicht in diesem Unternehmen arbeite und kann die Einstellung von A330neo sehr gut nachvollziehen. Die Menschen bei Lufthansa müssen sich doch vorkommen, als ob sie ständig von ihrer Geschäftsführung einen Schlag ins Gesicht bekommen und dieses Verhalten macht noch nicht einmal kurz vor Weihnachten Pause. Und in so einer Situation bittet dann die Führung um ein Entgegenkommen in einer Engpasssituation. Ist den Vorständen bei LH jedes menschliche Gefühl abhanden gekommen?

Vielleicht wäre es besser nicht von den "Menschen bei Lufthansa" zu sprechen, es geht hier nur um eine kleine Minderheit der Beschäftigten.

Exakt, uns wird eher immer wieder von einer kleinen Gruppe hochpriviligierter "Kolleg:innen" ein Schlag ins Gesicht verpasst. Und dabei rede ich nicht von der ganzen Berufsgruppe, sondern von einem Teil, der die Realität da draußen immer noch nicht erkannt hat…
Beitrag vom 23.12.2021 - 09:29 Uhr
UserA330neo
User (49 Beiträge)
Nein, noch ist es kein Sick out.

Aber hier kann man bereits erkennen, was passiert, wenn einem der Arbeitgeber Perspektive und Loyalität entzieht.
Meine nächste Tour auf A330/A340 ist erst zwischen den Jahren. Somit könnte ich ganz locker am 25.12. losfliegen. Werde ich mich melden oder ans Diensthandy gehen, wenn die LH anruft?
Sicher nicht.
Und sie sind selbst Schuld. Wer Wind sät, wird Sturm ernten.

Der richtige Sick out kommt erst, sobald die erste Kündigung bei einem PPV-Piloten im Briefkasten ist. Dann fühle ich mich nämlich mental nicht mehr in der Lage auf dem gebotenen Safety-Level zu arbeiten und werde mich an meinen Arzt wenden.

Und ab 01.07.2022 ist die VC streikfähig. Dann erwarte ich den schmutzigsten Arbeitskampf, den die LH gesehen hat.

Frohe Weihnachten, Herr Spohr, Herr Dr. Niggemann, Herr Hansson und Herr Brandes!

So wie sie schreiben, halte ich jetzt schon einen Arztbesuch für dringend geboten. Ich sehe hier klare Anzeichen von Realitätsverlust, ein ungesundes Maß an Hochmut und eine erhöhte Aggressivität. Lassen Sie sich helfen.

Sehr gerne! Dann gehe ich doch gleich zum Doc.
Damit ist der Firma sicher geholfen. ;)

Aber mal im Ernst: Ich möchte von keinem Kollegen in den Urlaub geflogen werden, der mit den Gedanken völlig woanders ist, weil er heftigste Existenzängste hat. Daher möchte ich dann auch, dass der Kollege dann zu Hause bleibt. Und wenn ich dieses Gefühl in mir verspüre, werde ich das tun. Und dazu ziehe ich einen Arzt zurate und keinen Forentroll. Aber vielen Dank für den Hinweis.
Beitrag vom 23.12.2021 - 09:46 Uhr
Usernoltea
User (13 Beiträge)
Da bin ich ganz bei "A330neo", als Fluggast fühle ich mich deutlich sicherer, wenn ich weiß, vorne im Cockpit sitzen zwei zufriedene, ausgeglichene Menschen, die sich ganz enstspannt und zu 100% auf ihre Arbeit konzentrieren können und ansonsten keine Probleme haben, die sie in ihrer Konzentration behindern. Wenn sich einer von denen nicht wohl fühlt, ist es mir lieber, er bleibt zu Hause.
Beitrag vom 23.12.2021 - 10:18 Uhr
Userh
User (113 Beiträge)
Sehr seriös der Artikel, ohne Corona hätte ich den vielleicht so geschluckt, aber in der aktuellen Situation grenzt das an Verleumdung. Der letzte Absatz rundet den Artikel mit einem latenten Vorwurf ab, dies finde ich wirklich unnötig.

Beitrag vom 23.12.2021 - 10:26 Uhr
UsercosmoB
User (145 Beiträge)
Oh da sind sie wieder, all die Carsten Spohr Fanboys. Ich bin (gottseidank) kein Mitarbeiter der LH, aber dass die Stimmung beim fliegenden Personal unter aller Kanone ist, bekommt man auch als Passagier sehr deutlich zu spüren. Zuletzt mit LH in New York gewesen und alle Einsparungsmassnahmen wurden auf Corona geschoben (mehrere Flugbegleiter haben sich entschuldigt, weil es ihnen selbst peinlich war). Selbst in den Amenitykits (eine Plastiktragetasche) fehlte eine Augenmaske und Ohrenstöpsel - dann kann man es auch gleich sein lassen. Eine vermeintliche 5-Star Airline, die teilweise handelt wie ein osteuropäischer Billigflieger und sein Personal als Gegner sieht muss sich nicht wundern, dass viele Mitarbeiter abspringen oder sich krankmelden. Schwaches Management führt immer zu Unzufriedenheit bei den Mitarbeitern.
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