Airbus A380
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Qantas-Chef hält Triebwerksproblem für "gelöst"

Qantas A380
Qantas Airbus A380, © Rolls-Royce PLC, newscast

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SYDNEY - Der Vorstandsvorsitzende von Qantas, Alan Joyce, hält das Problem mit dem Triebwerk Rolls-Royce Trent 900, das einen Airbus A380 von Qantas zur Notlandung in Singapur gezwungen hatte, für "gelöst". In einer Rede vor dem Presseclub in Melbourne sagte Joyce am Donnerstag: "Der Zwischenfall und die vorübergehende Abstellung unserer A380-Flotte waren ein großer Rückschlag für uns. Das Problem ist aber mittlerweile vollständig ausgeräumt."

"Airbus, Rolls-Royce, die Behörden und unsere eigenen Experten sind damit zufrieden gestellt", so Joyce weiter. "Das Problem lag beim Triebwerkshersteller, mit dem wir im Dialog stehen. Heute fliegen wir wieder uneingeschränkt. Wir sind sehr zuversichtlich, dass die Qantas-A380-Flotte bis August aus mindestens elf Flugzeugen besteht. Dann können wir die hohe Kundennachfrage für A380-Flüge auf den Routen nach London und Los Angeles befriedigen."

Die Qantas-Führung habe in den Jahren 2000 und 2005 ausdrücklich keinen Fehler begangen, als sie mit Airbus A380 und Boeing 787 die modernsten und besten Flugzeuge bestellt habe.

Der Qantas-Erfolg basiere auf dem frühen Einsatz der besten Flugzeuge, sagte Joyce. Schon die Boeing 707 habe man als erste Nicht-US-Airline eingesetzt. Ende 2012 werde Qantas nun auch die erste Boeing 787 erhalten.

Die bei dem Zwischenfall über Indonesien beschädigte erste Qantas-A380 "Nancy Bird Walton" steht weiterhin für Reparaturen in der Werft von Singapore Airlines in Singapur-Changi.
© FLUGREVUE / Sebastian Steinke | Abb.: Rolls-Royce PLC | 03.02.2011 10:31


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