Flug SJ182
Älter als 7 Tage

Erste Flugzeugteile aus Javasee geborgen

Sriwijaya Air SJ182
Sriwijaya Air SJ182, © Basarnas

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JAKARTA - Bei der Suche nach dem seit Samstag in Indonesien verschollenen Passagierflugzeug mit 62 Menschen an Bord sind im Meer Leichenteile und weitere Trümmer entdeckt worden. Teams haben am Sonntag den Flugschreiber der 737-500 an der Absturzstelle in der Javasee aufgespürt.

Der Leiter der medizinischen Abteilung der Polizei in Jakarta sagte, er habe Säcke erhalten, die Gegenstände enthielten, die vermutlich aus dem Flugzeug stammten, sowie menschliche Überreste. "Einer enthielt Leichenteile", sagte Umar Shahab.

Zudem wurden am Sonntag von Tauchern auch weitere Trümmer entdeckt, unter anderem mit Teilen der Registriernummer, wie der Chef der Streitkräfte, Luftmarschall Hadi Tjahjanto, sagte.

"Wir haben einen Bericht vom Tauchteam erhalten, dass die Sicht unter Wasser gut war, was die Entdeckung einer Reihe von Flugzeugteilen ermöglichte", fügte er hinzu. Zuvor hatte bereits der Einsatzleiter der Such- und Rettungsagentur, Bambang Suryo Aji, gesagt, die Einsatzkräfte hätten Trümmer gefunden, die vermutlich von dem Flugzeug stammten. Offiziell bestätigt wurde ein Absturz bislang aber nicht.

Am Samstag war ein Passagierflugzeug der lokalen Gesellschaft Sriwijaya Air mit 62 Menschen an Bord kurz nach dem Start in Jakarta vom Radar verschwunden und wahrscheinlich ins Meer gestürzt. Die Boeing 737-500 war auf dem Weg nach Pontianak auf der Insel Borneo, als sie plötzlich um 14.40 Ortszeit (08.40 MEZ) vom Radar verschwand.

In der Maschine waren den Angaben zufolge 50 Passagiere, darunter sieben Kinder und drei Babys, zudem zwölf Crew-Mitglieder.

Am Sonntag wurden Taucher des Militärs bei der Suche eingesetzt. Es werde vermutet, dass sich das Flugzeug in dem Gebiet befinde, dessen Koordinaten beim letzten Kontakt angegeben worden seien, sagte der Chef der Streitkräfte, Luftmarschall Tjahjanto. Bei der Suche würden auch mehrere Kriegsschiffe und Hubschrauber eingesetzt.

Die Trümmerteile wurden den Angaben zufolge in der Nähe der Inseln Laki Island und Lancang Island entdeckt. Die beiden Inseln sind Teil der Gruppe Thousand Islands vor der Küste von Java.

Die Flugzeit nach Pontianak in der Provinz Kalimantan Barat beträgt nur gut eine Stunde. Wie Daten des schwedischen Internetdienstes Flightradar24 zeigen, verlor die Maschine aber schon vier Minuten nach dem Abheben innerhalb von einer Minute mehr als 3.300 Meter Höhe. Die Spur verlor sich danach im Meer nördlich der Hauptinsel Java.

Die Boeing 737-500 PK-CLC war Berichten zufolge 27 Jahre alt und gehört seit 2012 der Fluggesellschaft Sriwijaya Air. Die Maschine verfügt über acht Sitze in der Business-Klasse und 112 Sitze in der Economy-Klasse.

Beide Piloten galten als hocherfahren - der Kapitän diente lange als Militärpilot, der Erste Offizier arbeitete seit 2013 für Sriwijaya Air.

Teams lokalisieren Flugschreiber

Suchtrupps haben den Flugschreiber der vermissten Boeing 737-500 im Meer entdeckt. Dies teilte der Armeechef des Landes am Sonntag mit.

2018 war eine Boeing 737 MAX der indonesischen Gesellschaft Lion Air nach dem Start in Jakarta auf dem Weg zur Insel Bangka abgestürzt. Dabei kamen alle 189 Insassen ums Leben. 2014 stürzte ein Airbus A320 der Billigairline Indonesia AirAsia auf dem Weg von Surabaya auf Java nach Singapur ins Meer. Auch hier starben alle 162 Menschen an Bord. In puncto Luftfahrt gilt das südostasiatische Inselparadies als eines der unsichersten Länder der Welt.
© dpa-AFX | Abb.: Basarnas | 10.01.2021 09:44

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Beitrag vom 10.01.2021 - 18:18 Uhr
Ich weiss man soll nicht spekulieren aber im Steigflug bei 10.000 Fuss innerhalb einer Minute auf Null gesunken, klingt für mich
- wenig nach technischen Problemen, da sinkt man nicht so schnell
- wenig nach Pilotenfehler, nicht in dieser Phase
- kein Abschuss oder keiner der das Flugzeug in der Luft zerstört hat
- kein Terrorakt im Flugzeug oder keiner der das Flugzeug in der Luft zerstört hat, dann wäre das Trümmerfeld grösser.
- kein Zusammentreffen mit einem anderen Flugzeug oder eines was das Flugzeug nicht in der Luft zerstört sondern nur essentiell beschädigt hat

ABER ja wir müssen leider warten bis wir mehr wissen. Der Pilot hat kurz vorher noch die Freigabe zum weiter Steigen eingeholt also war bis dahin alles i.O.
Beitrag vom 10.01.2021 - 14:48 Uhr
RIP
Beitrag vom 10.01.2021 - 10:26 Uhr
R.i.P


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