Messe im Mai
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Buntes Programm auf der ILA 2014

Airbus A350-900
Airbus A350-900, © Airbus Group

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BERLIN - Auf der Luftfahrtmesse ILA präsentieren sich in drei Wochen rund 1.200 Aussteller aus 40 Ländern. Das kündigten die Veranstalter am Dienstag nach vorläufigen Zahlen an.

200.000 Besucher werden auf dem Messegelände am neuen Hauptstadtflughafen erwartet. Sie können rund 300 Flugzeuge, Hubschrauber und Drohnen in Augenschein nehmen. Mehrere Flugschauen sind über dem Areal in Schönefeld an der Berliner Stadtgrenze geplant.

Fluggeräte aller Größen, Kategorien und Entwicklungsepochen werden im Verlauf der ILA an unterschiedlichen Tagen am Boden und in der Luft zu sehen sein.

Dazu zählen an den Fachbesuchertagen die Airbus A350 und Boeing 747-8, der Militärtransporter A400M sowie die Antonov An-124, das größte in Serie gebaute Transportflugzeug der Welt.

Die Airbus Group stellt ihr voll elektrisches, experimentelles Demonstrationsflugzeug, den zweisitzigen E-Fan, zum ersten Mal dem deutschen Publikum vor.

Mit der Patrouille Suisse (7 Northrop F-5E Tiger II) sowie der Deutschlandpremiere des Breitling Jet Teams (8 L-39C Albatros) stehen zwei international renommierte Staffeln an den Publikumstagen auf dem Programm.

Traditionell stark ist auch die US Air Force vertreten, unter anderem mit dem Transportflugzeug Lockheed Martin C-130 J Hercules, der C-17 Globemaster III, den Hubschraubern Boeing UH-60L Black Hawk und Boeing Apache AH-64D und den Kampfflugzeugen Lockheed Martin F-16.

Willfire 2014

Als Highlight des Bundeswehr-Auftritts gilt die gemeinsame Fähigkeitsdarstellung, das Flying-Display "Willfire 2014". Vier Tornados, zwei Eurofighter, zwei Tiger, eine CH-53, eine Transall und der Airbus A310 MRTT-Tanker werden gemeinsam etwa 20 Minuten in der Luft dem Zuschauer eindrucksvoll das Zusammenspiel der militärischen Kräfte demmonstrieren.

Bei der letzten Ausgabe vor zwei Jahren waren 1.243 Aussteller aus 46 Ländern vertreten, 230.000 Besucher wurden gezählt. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eröffnet die diesejährige ILA am 20. Mai.
© aero.de, dpa-AFX | 29.04.2014 13:38

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Beitrag vom 01.05.2014 - 15:45 Uhr
So ganz kann ich mich der Argumentation nicht anschließen.
Denn wenn die Hersteller so egal sind, warum wird überhaupt so ein Tam Tam wie eine Messe veranstaltet?
Verträge werden in Büros ausgehandelt und an die Presse veröffentlicht.
Airlineverantwortliche können sich die angestrebten Flugmuster in Toulouse und Seattle anschauen, da brauchen sie nicht auf eine Messe warten.
Eigenschaften werden schriftlich zugesichert und nicht öffentlich vorgeflogen, alles in allem, warum also Fach-Messen für Airliner? Dieses Geschäft läuft mit Sicherheit komplett in den Hinterzimmern und in den Werken.
So eine Messe hat eben überwiegend den einen Zweck: Öffentlichkeitsarbeit!
Ich glaube nicht dran dass in Berlin z. B. über den A400M irgendein Gespräch geführt wird, welches ohne diesen millionenschweren Auftritt nicht zustande käme!
Gleiches gilt für B747-8 oder was auch immer.

Etwas anderes denke ich ist der GA-Sektor. Da kann ich mir gut vorstellen, das ein Kleinunternehmer oder Privatier auf der Messe die eine oder andere Maschine zum "Messepreis" abstaubt, Kontakt herstellt, von Cirrus zu Diamond wandert um zu sehen, was er sonst nicht auf so engem Raum zu sehen bekäm.

Aber dafür hat er ja in Deutschland die Aero in Friedrichshafen.

Zusammengefasst: So eine ILA ist meiner Meinung eine gewaltig teure Show, die für ein paar Bosse von Emirates oder Air Moldavia bzw. den Verteidigungsministern ein paar Nummern zu groß wäre. Genau DIE bekommen ihre Entscheidugsgrundlagen an anderen Orten.

Betrachtet man die Messe wirtschaftlich, braucht es sicher kein Ausstellungsstück über 5 Tonnen.
Und schon gar keine Flugvorführungen auf 5 Quadratkilometern. 6 mal im Kreis mit leeren Tanks...
Dieser Aufwand loht sich nur, wenn man ihn für die breite Masse veranstaltet.
Gesehen werden. Vielleicht aus gegebenem Anlass nochmal das Batteriedesaster bei dem Wettbewerber in die Köpfe bringen. Interesse wecken.

B2B und B2C in den Messehallen und ein paar GA´s, die sich der interessierte Besucher leisten kann, reichen dann vollauf.

Dieser Beitrag wurde am 01.05.2014 17:28 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 01.05.2014 - 09:27 Uhr
Wenn man einen Vergleich zwischen Flugzeug und Kreuzfahrtschiff ziehen will, so glaube ich, dass für den Gast das Bordprodukt am wichtigsten ist. Beim Schiff noch mehr als beim Flugzeug. Als Gast ist es mir meistens egal, ob das Schiff in Papenburg oder in Japan gebaut wurde. Entscheidend ist, ob mir das Angebot an Bord (Unterhaltung, Verpflegung, leger oder elegant, etc.) gefällt oder nicht. Genauso ist es doch beim Fliegen. Egal in welcher Klasse, entscheidend sind doch eher Sitzabstand bzw. Sitzqualität, der Service, das Unterhaltungsprogramm, u.s.w. Hinzu kommen der Flugplan und die Flugzeiten. Der eine oder andere macht sich noch Gedanken über die Sicherheit der Fluggesellschaft. Von wem das Flugzeug gebaut wurde, interessiert eher nur die Flugenthusiasten. Sicher hat die A380 heute noch eine Sonderstellung wie seinerzeit auch die B747. Aber ob man nun mit einer A320 oder B737 fliegt, wird wohl kaum einen Fluggast interessieren.
Beitrag vom 30.04.2014 - 23:05 Uhr
Um mal bei den Schiffen zu bleiben.

Die Gäste sind erstmal Gäste der Reederei und von deren Angebot, wo die ihre Schiffe herbekommt, ist denen, so wage ich mal zu behaupten, vollommen egal, sie wissen es nicht und wollen es auch gar nicht wissen, weder subtil noch sonstwie. Für die Gäste zählt nur die Erholung im Urlaub und die ist letztlich abhängig vom "Programm" des Veranstalters. Die AIDA SChiffe werden übrigens mit Nichten alle in Papenburg gebaut.  http://de.wikipedia.org/wiki/AIDA_Cruises

Deine Argumentation zur A380 hinkt gewaltig.

Wenn sie sich aktuelle Fluggastzahlen ansehen ( http://de.globometer.com/flugzeug.php) sind es täglich zig Millionen Fluggäste, und da ist kein Platz für 500000 Plätze (1000xA380 x 500 Plätze), sorry, aber das glauben sie doch wohl selber nicht. Es fliegen noch ca 750-1000 alternde B747 herum, diese sind wie auch die anderen Modelle meist wirklich gut besetzt, wenn es also, wie sie sagen, einen Kundenwunsch gäbe, den die Airlines bei Ihrer Bestellung beachten würden, dann würden die älteren davon längst durch neueres Gerät ala B777-300, A380 usw ersetzt worden sein. Es macht aber wirtschaftlich mitunter keinen Sinn, und wird folglich nicht gemacht.

Ihre ganze Argumentation spiegelt ihre "Empörung" wieder, wie sie hier im Forum immer wieder zu lesen ist. "Die großen Hersteller nehmen den kleine Enthusiasten nicht ernst genug und zeigen dem nicht was er sehen will, oder machen die Dinge so, wie dieser sie sich zurecht gelesen hat." Ihr Interesse in allen Ehren, aber Airbus hat Verträge mit den Kunden die Maschine fristgerecht auszuliefern, und diese Kunden bezahlen, ob sie dann damit fliegen ist denen im Einzelfall sch...egal, solange man genug Andere zusammenbekommt, die das ganze wirtschaftlich machen. Die einzelne Person zählt gar nichts in er Fliegerei. Die 5% Enthusiasten, spielen keine Rolle, denn sie sind eher ein Wohlstandsphänomen, in ärmeren Ländern interssiert sich niemand für die Modelle und Messen, wenn diese Menschen sich das Fliegen leisten können, dann sind sie schon piveligiert. Damit müssen wir uns abfinden.

Rechnen sie zum Spass doch mal aus, wieviel Prozent der Fluggäste ihre Entscheidung von einem Messe Besuch abhängig machen könnten, wo sie von einem der Hersteller etwas gezeigt bekommen.

Heute abend waren es 1. 650.000.000 (1,65Mrd) Passagiere bisher in diesem Jahr.
Auf der ILA waren im Jahr 2012 102.000 Privatbesucher.

Sie können natürlich gerne mit den Gasamtzahlen rechnen, es sind im jahr ca 5 Mrd Passagiere und vielleicht 1.000.000 Privatbesucher auf den Messen. Also 1:5000 im Besten Falle.

Ich glaube es sollte jedem klar sein, dass die Fliegerei nicht untergeht, wenn von diesen selbst 20% dann nicht mehr mit den Modellen des Hersteller fliegt, weil dieser Ihnen nicht das neuste Modell zeigt, denn das wäre jeder 25000te Fluggast. Also ca 1 bei 150-180 Flügen. (Durchschnittssitzanzahl pro Flug etwa. 130-150) Und ich glaube der Anteil derer ist ohnehin deutlich geringer.

Sorry aber sie überschätzen Ihren Einfluss auf die Gesamtbranche wohl etwas.



Mit Ihrer Meinung stehen Sie nicht alleine da! Der Kunde interessiert sich heute zuerst für den Preis, dann für die Airline und dann für das Fluggerät.

Dies gilt natürlich zunächst einmal für diejenigen, welche privat fliegen. Statuskunden haben natürlich andere Ansprüche. Da interessiert zunächst der Service vor dem Flug, während des Fluges und nach dem Flug. Dann kommt die Gesellschaft und auch hier am Schluss kommt wieder die Maschine.

Zudem ist die ILA nicht der Nabel der Welt. Auf der weltgrößten Luftfahrtmesse Le Bourget werden immer noch die meisten Geschäfte abgeschlossen. Insofern muss ja nicht alles ausgestellt werden, was fliegen kann!


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