Flug AC-624
Älter als 7 Tage

Verletzte nach Landeunfall bei Air Canada

HALIFAX - Ein Airbus A320 der Air Canada ist bei einem Landeunfall auf dem Flughafen von Halifax von der Piste 05/23 abgekommen. Mindestens 23 Menschen wurden mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, wie die kanadische Airline auf ihrer Internetseite mitteilte.

18 von ihnen hätten aber schon nach wenigen Stunden wieder entlassen werden können. Die Ursache des Unfalls war zunächst unklar. Zum Zeitpunkt der Landung herrschte dichtes Schneetreiben.

Landeunfall Flug AC-624 (© TSB)
Landeunfall Flug AC-624 (© TSB)
Landeunfall Flug AC-624 (© TSB)
Landeunfall Flug AC-624 (© TSB)
Landeunfall Flug AC-624 (© TSB)
Fotoserie: Landeunfall Flug AC-624

Der Airbus A320 C-FTJP mit 133 Passagieren und fünf Besatzungsmitgliedern an Bord war am Samstagabend (Ortszeit) in Toronto gestartet. Bei der Ankunft am frühen Sonntagmorgen auf dem Halifax International Airport sei es zu einer "harten Landung" gekommen und die Maschine von der Bahn gerutscht, sagte Flughafensprecher Peter Spurway.

Nach zunächst nicht offiziell bestätigten Berichten riss die Maschine möglicherweise beim Anflug eine Stromleitung ein oder einen Strommasten um. Er habe kurz vor der Landung einen Lichtstrahl gesehen, zitierte CBC News einen Passagier. Ein zweiter Fluggast sprach von sprühenden Funken.

Tatsächlich fiel auf dem Airport zum Zeitpunkt der Landung der Strom aus. Spurway bestätigte aber zunächst nicht, dass dies mit dem Unfall zusammenhing. Der 1991 gebaute Airbus wurde schwer beschädigt.

Erst im November war eine Bombardier Q400 von Air Canada Jazz bei einer Landung am Flughafen von Edmonton verunglückt.

Update 8:35 Uhr

Der Airbus setzte nach Behörden zu früh auf. Die Maschine sei 335 Meter vor der Landebahn auf den Boden getroffen, sagte Mike Cunningham von der kanadischen Flugaufsichtsbehörde am Sonntag auf einer Pressekonferenz. Das Flugzeug habe auf dem Flughafengelände Antennen gestreift, dadurch sei das Fahrwerk abgerissen worden.

Das Flugzeug sei auf einer Strecke von über 300 Metern auf seiner Unterseite gerutscht, teilte der Ermittler weiter mit. Bei dem Vorfall wurde auch eine Stromleitung eingerissen. Die Passagiere hätten "ziemlich viel Glück" gehabt.
© aero.de, dpa-AFX | Abb.: TSB | 29.03.2015 19:50


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