Etihad Airways
Älter als 7 Tage

Hogan leitet die Gruppe, Baumgartner die Airline

ABU DHABI - Etihad-Airways-Chef James Hogan gibt seinen Job nach fast zehn Jahren an Chief Commercial Officer Peter Baumgartner ab. Innerhalb einer neuen Management-Struktur rücke Hogan an die Spitze der 2014 eingerichteten Etihad Aviation Group, teilte Etihad am Sonntag mit.

Hogan leitete Etihad seit September 2006. Als die junge Airline den Australier ins Cockpit holte, beförderte Etihad 2,8 Millionen Passagiere im Jahr und hatte 22 Flugzeuge. Vergangenes Jahr steigerte sich Etihad auf 17,4 Millionen Passagiere und 121 Flugzeuge, einschließlich Airbus A380 und Boeing 787.

Baumgartner, der schon seit 2005 bei Etihad arbeitet, werde als neuer Etihad-Chef weiterhin an Hogan berichten, ebenso wie Bruno Matheu als Koordinator der Beteiligungssparte Airline Equity Partners und Jeff Wilkinson als Chef von Etihad Airways Engineering, heißt es in der Mitteilung.

James Hogan vor einem Modell des AUH Midfield Terminal
James Hogan vor einem Modell des AUH Midfield Terminal, © Etihad

"Die neue Management-Struktur versetzt uns in die Lage, unsere Potenziale für Wachstum, Umsatzgenerierung und Kostenkontrolle in einem viel größeren Maßstab zu verwirklichen", sagte Hogan.

Unter Hogan baute Etihad Airways weltweite Beteiligungen an anderen Airlines auf - zu Etihad gehören heute unter anderem Air Berlin, Alitalia, Air Serbia und Jet Airways. Codeshares im Partnersystem brachten Etihad vergangenes Jahr fünf Millionen Passagiere an Bord und spielten 1,4 der 9,0 Milliarden US-Dollar Umsatz ein.

Hogan wird in Zukunft der Etihad Aviation Group vorstehen, in der die Fäden des Airlinekonzerns zusammenlaufen. Die Etihad Aviation Group koordiniert die Zusammenarbeit der Beteiligungen und schließt unter anderem die Bereiche Technik, Luftfracht, Airport Services, Travel Services und Meilenprogramme ein.

Der einst bei Swiss International Air Lines tätige Baumgartner soll die nächste Wachstumsphase bei Etihad einläuten, die 2017 mit der Eröffnung des neuen Midfield Terminal in Abu Dhabi beginnt. Etihad Airways meldete für 2015 einen Gewinnanstieg von 73 auf 103 Millionen US-Dollar.
© aero.de | Abb.: Etihad Airways | 09.05.2016 09:01

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Beitrag vom 09.05.2016 - 14:02 Uhr
Hogan gab mal ein Interview, wo er sagte dass Etihad dem Staat (also eigener) insgesamt so und so viel Gewinn bringt, und dass halte ich für realistisch dass insgesamt aus staatlicher Sicht Gewinn macht, immerhin würden ansonsten auch weniger Urlauber etc ins Land kommen.
Beitrag vom 09.05.2016 - 10:56 Uhr
Nur muss Etihad für die 1,4 Mrd. Umsatz (wohlgemerkt Umsatz und nicht Gewinn) durch Codeshares jedes Jahr ganz grob um die 500 Mio. an die maroden Beteiligungen zahlen: Air Berlin, Alitalia, Jet Airways, Darwin, ... Das ist extremst unrentabel. Vielleicht sieht das Bild in 5 Jahren ja anders aus, aber bislang muss man konstatieren, dass die Strategie von Emirates und Qatar erheblich erfolgreicher war.

Auch beim Flughafen hängt man in Abu Dhabi hinterher. Zum Ankommen mag ich den kleinen, überschaubaren Flughafen dort durchaus gern. Geht alles viel Schneller als Ankommen in Dubai. Als Hub und zum Umsteigen ist der Flughafen in Abu Dhabi aktuell eine Katastrophe. Es dauert noch mehr als 1 Jahr, wahrscheinlich eher 2 Jahre, bis der neue Flughafen fertig ist.


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