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Verdi vermisst Zukunftskonzept für Lufthansa Cargo

Lufthansa Cargo Boeing 777F
Lufthansa Cargo Boeing 777F, © Lufthansa Cargo

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BERLIN / FRANKFURT - Angesichts des geplanten Stellenabbaus bei der Frachtflug-Tochter der Lufthansa fordert die Gewerkschaft Verdi ein zukunftsträchtiges Konzept vom Management des Unternehmens. Ein reines Kostensenkungsprogramm mit Personalkürzungen sei der falsche Weg, kritisierte Bundesvorstandsmitglied Christine Behle.

"In den bisherigen Gesprächen ist noch nicht deutlich geworden, wie die Geschäftsführung Lufthansa Cargo stabilisieren und langfristig rentabel im Weltmarkt etablieren will", so Behle in einer Mitteilung vom Samstag.

Lufthansa Cargo will weltweit bis zu 800 Arbeitsplätze streichen, bis zu 500 Stellen sollen dabei in Deutschland wegfallen. Das jährliche Einsparziel liegt bei 80 Millionen Euro - davon 55 Millionen Euro Personalkosten und 25 Millionen Euro Dienstleisterkosten. Geplant ist, das Sparprogramm ab 2017 schrittweise umzusetzen.

Behle sagte, man werde nur sozialverträglichen Lösungen zustimmen. "Für finanzielle Einbußen durch die Konkurrenz der Transportfluglinien der Golfstaaten sind nicht die Mitarbeiter verantwortlich."

Weltweit beschäftigt Lufthansa Cargo etwa 4600 Mitarbeiter. Die Branche leidet unter Überkapazitäten und einem harten Preiskampf. Bei der Konzernmutter Lufthansa hatte kürzlich Finanzchefin Simone Menne um die vorzeitige Beendigung ihres Vertrages gebeten, sie wechselt zum Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim.
© dpa-AFX | 12.06.2016 14:36

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Beitrag vom 15.06.2016 - 08:56 Uhr
So könnte man dann auch neue Passagier-Ziele anbieten ,die vorher nur Cargo-Ziele waren.

Krasnojarsk wäre ganz weit vorne.

Abgesehen davon dass ich die These nicht Teile, wäre Krasnojarsk eh nur ein sog. "Refueling Stop", wo keine Fracht ausgeladen werden darf. Und selbst das wohl nicht mehr allzu lange.

Dieser Beitrag wurde am 15.06.2016 08:57 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 15.06.2016 - 08:17 Uhr
Das Problem wird sein, dass Lufthansa mit dem A350 und der 777X selbst viel Frachtkapazität haben wird. Da braucht man weniger Frachtflieger.

So könnte man dann auch neue Passagier-Ziele anbieten ,die vorher nur Cargo-Ziele waren.

Krasnojarsk wäre ganz weit vorne.
Beitrag vom 14.06.2016 - 11:40 Uhr
Muss LH Cargo denn jede Fracht selbst transportieren?


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