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Ryanair will im nächsten Jahr 1000 neue Piloten einstellen

Ryanair-Maschinen
Ryanair-Maschinen, © Ryanair

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DUBLIN - Die irische Fluggesellschaft Ryanair wird 2017 um weitere 50 fabrikneue Boeing 737-800 wachsen. Entsprechend planen die Iren auch schon Einstellungen für das Cockpit.

Im kommenden Jahr 2017 werde Ryanair 1000 neue Piloten, 2000 Flugbegleiter und 250 Flugzeugmechaniker einstellen und die Flotte um 50 Flugzeuge erweitern. Diese Zahlen meldete der irische Rundfunk RTE Anfang Oktober. Außerdem werde man 300 vorhandene, Erste Offiziere zu Kapitänen ernennen.

Zudem enstünden in der Dubliner Zentrale und im polnischen Wroclaw eine Reihe von neuen Arbeitsplätzen für Spezialisten, darunter für IT-, Verkaufs-, Marketing-, Finanz- und kaufmännisches Personal.

Innerhalb der nächsten fünf Jahre werde die Ryanair-Flotte sogar von heute 355 auf dann über 500 Flugzeuge wachsen. Damit entstünden rechnerisch über 5000 neue Arbeitsplätze im Unternehmen.

Weiterführende Links:
Aktuelle Ryanair-Jobs bei SkyJobs.com, dem Stellenmarkt für Piloten und Flugbegleiter
© www.flugrevue.de / Sebastian Steinke | 08.10.2016 05:35

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Beitrag vom 11.10.2016 - 00:03 Uhr
Bei Ryanair haben sich auch ganz viele Piloten nach den Durchsuchungen des Zolls unfit to fly gemeldet. Hat der Firma natuerlich nichts ausgemacht, da sie den ja keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall leisten muessen. Aber es wurde gemacht.

1000 Leute koennten sie schon kriegen. In 2016 werden jetzt 600 Ready-Entry-FOs geholt Vielleicht noch 50-80 schon erfahrene bzw. geratete FO's. 300-400 command upgrades, die aber natuerlich kein Wachstum darstellen. Und dann noch 150-250 Direct Entry Captains. Das sind dann welche von Sub-Sub-Cargo oder kleine Subcharter Airlines (ASL, Travel Service, Farnair usw.). Interessant waere es zu wissen, ob die 1000 Brutto- oder Nettozahlen sind. Weil Ryanair sich durchaus einer Fluktuation bewusst ist und entsprechend mehr ausildet und ueber die Agencies fliegen laesst. Schon die Kadetten zu Beginn des Typeratings werden begruesst mit den Worten "We know that not all of you will stay here forever..." Besonders auf der Capt-Schiene sieht es dort aber nicht so toll aus, weil viele neue Capt. und kurz vor dem Upgrade stehende FO's mit Kusshand von den ME3 umworben werden. Zusaetzlich ist BA, Jet2UK, Monarch und Virgin in England Auffangbecken fuer Piloten, die bei FR auf keine UK base duerfen. Norwegian wildert auch bei FR rum. Als Ex-FR muss man noch nicht einmal einen Sim-ride dort machen beim Assessment. Und bei EK war es frueher schon so, dass Ex-FR-Leute ein schnelleres Auswahlverfahren durchliefen.

Freelancer bei einer Airline sind mir jetzt nicht bekannt, aber ab und zu wird man von den Agencies (CAE, Parc Aviation etc.) und ueber Linked.in auf Saisonjobs bzw. 1-3-Jahresvertraege nach Asien aneschrieben.
Beitrag vom 10.10.2016 - 20:59 Uhr
Welche Fluggesellschat hat noch "free lancer" als Kapitän oder FO beschäftigt. Oder sind das nur "contractor" mit max. 500 oder weniger Stunden pro Jahr im Cockpit? Ggf. müssen die dann noch ein par Tage Abrufbereitschaft leisten...
Beitrag vom 10.10.2016 - 18:51 Uhr
Vielleicht denkt er auch nur an stressresistente, emotional stabile Piloten.

Böse...;-(

Wieso böse?
Diese Spezies scheint es doch auch zu geben, siehe Contact Air oder Augsburg Airways.

Den verstehe ich jetzt wirklich nicht mehr!

Wollen Sie damit sagen, dass bei LH und TUI nur verwöhnte Weicheier unterwegs sind?!?
Und bei Contact und Augsburg nur hartgesottene Helden geflogen sind?!?
Ich hatte den Spruch auf A.L. bezogen und fand es deswegen "böse", weil unpassend...


A.L.? Jetzt steh ich gerade auf dem Schlauch.

Mein post bezog sich auf die Piloten (und Flugbegleiter) der Tuifly, die eine Fusionsankündigung tagelang niedergestreckt hat. Im Gegensatz zu den Crews von Contact und Augsburg, die bis zum Ende (Insolvenz) an keinem derartiges Krankheitsbild gelitten haben.
Wenn ich als Passagier fliege, dann lieber mit Crews, die Stress, sei es beruflich oder auch privat, nicht gleich umhaut.

Vielleicht hätten die aber besser zu Hause bleiben sollen, anstatt ihre Ängste und Sorgen mit ins Cockpit zu nehmen... Und wir haben einfach nur Glück gehabt, dass nichts schlimmes passiert ist?!? Ist natürlich auch nur ne Theorie...
Und ist individuell sehr unterschiedlich...
Es ja auch einen nicht zu verachtenden Druck zu fliegen, obwohl man eigentlich krank ist, wenn man wirtschaftlich extrem abhängig von den einzelnen Flugstunden ist. Wie bei Ryanair in der Selbständigkeit z.B....

Aber wir kommen vom Thema ab. MOL mag 1000 Piloten suchen, aber er wird sie kaum finden, da ja weltweit zu Topkonditionen gesucht werden. Da muss kein Gericht bemüht werden.


Oder MOL passt einfach die Konditionen an, damit er mehr bekommt... Hat er in der Vergangenheit auch schon gemacht. Ist halt der Markt😉

Dieser Beitrag wurde am 10.10.2016 19:21 Uhr bearbeitet.


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