Neue Basis
Älter als 7 Tage

Eurowings startet von Palma

KÖLN - Mit einem Gate-Event nahm Eurowings am Mittwoch in Palma de Mallorca ihre neueste Basis in Betrieb, die erste im nicht-deutschsprachigen Raum. Am Standort werden vorerst vier Airbus A320 stationiert, zwei weitere folgen. Dieses Jahr erwartet Eurowings in Palma eine Million Passagiere.

Aus Mallorca steuert Eurowings vom Start weg 20 Ziele in Deutschland, Österreich und der Schweiz an, darunter Köln, Basel, Berlin-Tegel, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Friedrichshafen, Hamburg, Hannover, Graz, Karlsruhe, Leipzig, Linz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Saarbrücken, Salzburg, Stuttgart und Wien.

Die in Palma eingesetzen Jets werden von der in Wien beheimateten Eurowings Europe bereedert, die nicht unter deutsches Tarifrecht fällt. Die Airline zählte bereits über 2.500 Bewerbungen, um 100 Crewmitglieder für den ersten Standort in Spanien zu rekrutieren.

Eurowings Airbus A320
Eurowings Airbus A320, © Michael Lassbacher

Bislang stationierte Eurowings ihre Flugzeuge ausschließlich in Deutschland und Österreich. Eurowings fliegt Mallorca auch aus dieser Richtung an.

Mit der aktuellen Kapazität und dem angepeilten Absatz von einer Million Sitzen ist die Eurowings-Gruppe (inklusive Germanwings) am Son-Sant-Juan-Airport derzeit die Nummer #3. Marktführer ist nach Übernahme der Air-Berlin-Strecken NIKI vor Ryanair. In der Sommersaison entfallen über drei Viertel des Angebots auf Günstiganbieter und Veranstalterflüge.
 
Mallorca stark gefragt

Im vergangenen Jahr wurde die Sonneninsel von über zwölf Millionen Gästen besucht, Tendenz steigend - nicht zuletzt wegen drastischer Rückgänge bei  Buchungen in die Türkei, nach Nordafrika und ans Rote Meer.

"Bei Eurowings gehören Flüge nach Palma von fast allen Standorten aus zu den am stärksten gebuchten", sagte Eurowings-Geschäftsführer Oliver Wagner. Vereinzelt kämen nach Palma sogar Großraumflieger vom Typ Airbus A330 zum Einsatz.

In Spitzenzeiten während der Sommerferien habe Eurowings jede Woche fast 300 Flüge zwischen Mallorca und deutschen, österreichischen oder Schweizer Flughäfen im Programm.

Überlegungen, von Palma auch Europa-Ziele außerhalb der D-A-CH Region anzusteuern, setzt Eurowings vorerst nicht in die Tat um. Die Integration von Brussels Airlines und eines großen Teils der Air-Berlin-Märkte bindet derzeit noch viele Ressourcen.
© aero.at | Abb.: Michael Lassbacher | 25.05.2017 10:02

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Beitrag vom 25.05.2017 - 14:33 Uhr
Entweder handelt es sich nur um Kabine oder Beides zusammen, aber nicht Cockpit alleine. Bei Faktor 6 wären das im Cockpit bei 4 Fliegern 48 Cockpit und in der Kabine mit 4 FB 96. Das kommt auch mit den hier üblichen Bewerberrelationen in der Kabine hin.
Das Team ist immer stärker als die Summe aller Einzelspieler. Auch wenn wir in Summe keine 100% erreichen, irgendwer kennt immer jemanden der einen kennt... So kommen wir dem Optimum recht nahe. Das ist doch mal was. ;-)

Schönen Vatertag noch
Beitrag vom 25.05.2017 - 13:23 Uhr
"Die Airline zählte bereits über 2.500 Bewerbungen, um 100 Crewmitglieder für den ersten Standort in Spanien zu rekrutieren."

Dabei werden hier doch ständig die Airlines als Sklaventreiber beschimpft. Wie passt das also zusammen? Scheint der Normalbürger wohl nicht so zu sehen. Aber der sitzt ja auch auf keinem hohen Ross mit dem Goldlöffel im Mund wie so mancher Forenschlaumeier.

Vielleicht sollte man bei Eurowings nochmal in die Grundschule und zählen lernen. Wie kann es sein dass sie trotz 2500 Bewerbungen massive Probleme haben ihre Flotte zu bereedern?! Könnte an den schlechten Konditionen liegen. Wie viele von den 2500 Bewerbungen geeignet sind steht leider nicht in der Pressemitteilung.
Hier im Forum gibts ja auch zig "Luftfahrtspezialisten". Tatsächlich Ahnung haben davon maximal 1 %
Beitrag vom 25.05.2017 - 13:23 Uhr
"Die Airline zählte bereits über 2.500 Bewerbungen, um 100 Crewmitglieder für den ersten Standort in Spanien zu rekrutieren."

Dabei werden hier doch ständig die Airlines als Sklaventreiber beschimpft. Wie passt das also zusammen? Scheint der Normalbürger wohl nicht so zu sehen. Aber der sitzt ja auch auf keinem hohen Ross mit dem Goldlöffel im Mund wie so mancher Forenschlaumeier.

Vielleicht sollte man bei Eurowings nochmal in die Grundschule und zählen lernen. Wie kann es sein dass sie trotz 2500 Bewerbungen massive Probleme haben ihre Flotte zu bereedern?! Könnte an den schlechten Konditionen liegen. Wie viele von den 2500 Bewerbungen geeignet sind steht leider nicht in der Pressemitteilung.
Hier im Forum gibts ja auch zig "Luftfahrtspezialisten". Tatsächlich Ahnung haben davon maximal 1 %

Bitte mal eine Quelle, dass Eurowings so massiv Probleme hat, ihre Flotte zu bereedern. Mal abgesehen von den alten Meldungen bzgl. A330 habe ich da irgendwie nichts gelesen...


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