Verspätungen
Älter als 7 Tage

Ministerium: Ryanair verlegt kritische Landezeiten nach vorne

Ryanair Boeing 737-800
Ryanair Boeing 737-800, © Ryanair

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WIESBADEN - Nach zahlreichen verspäteten Landungen verlegt der Billigflieger Ryanair die Ankunftszeiten einiger Flüge am Frankfurter Flughafen nach vorne.

Das ist das Ergebnis von Gesprächen mit der Luftaufsicht und der Fluglärmschutzbeauftragten, wie das hessische Verkehrsministerium mitteilte.

Die Behörde hatte die Iren einbestellt, um die zahlreichen Spätlandungen nach der geltenden 23-Uhr-Grenze abzustellen.

Ryanair hat sich nach Darstellung des Landes bereit erklärt, die besonders kritischen Flüge vom 11. Dezember an jeweils um mindestens zehn Minuten nach vorne zu ziehen.

Betroffen sind Flüge aus Faro, Valencia, Madrid und Barcelona. Auch will die Gesellschaft zwei Reserve-Maschinen in Frankfurt stationieren, um mögliche Verspätungen abzufangen, die sich schon früher am Tag in den Umläufen der Jets ergeben könnten.

"Nicht jede verspätete Landung ist verboten. Aber das müssen Ausnahmefälle bleiben, die nichts mit der Flugplangestaltung zu tun haben", erklärte die Fluglärmschutzbeauftragte Regine Barth. Man werde die angekündigten Maßnahmen nun genau überprüfen.

Enge Umläufe

Landungen in Frankfurt nach 23.00 Uhr dürfen nicht schon in der Flugplangestaltung angelegt sein. Nur unter dieser Voraussetzung sind am größten deutschen Flughafen Landungen zwischen 23 und 24 Uhr ohne Einzelfallgenehmigung erlaubt. Gestartet werden darf in dieser Zeit ohnehin nicht.

Ryanair hat mit seinen engen Umläufen besonders viele späte Landefenster kurz vor 23.00 Uhr. Die vier nun geänderten Verbindungen hatten binnen sechs Wochen zu 40 verspäteten Landungen geführt. Für den Sommerflugplan wurden weitere Änderungen angekündigt.
© dpa-AFX | 08.12.2017 14:04


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