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Etihad Airways hilft Emirates mit Piloten aus

Emirates Boeing 777-300ER
Emirates Boeing 777-300ER, © Emirates

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ABU DHABI - Einige Piloten von Etihad Airways werden vorübergehend in Cockpits von Emirates arbeiten. Die Airlines starten ein Programm, mit dem Etihad-Piloten für zwei Jahre zu Emirates wechseln und anschließend auf ihren bisherigen Posten bei Etihad Airways zurückkehren können.

"Wir haben mit Etihad Airways ein Überlassungmodell vereinbart", bestätigte eine Emirates-Sprecherin der Zeitung "The National". Das sei "gängige Praxis" in der Airlinebranche. Etihad Airways beschäftigt 2.220 Piloten, für Emirates fliegen rund 4.200 Erste Offiziere und Kapitäne.

Emirates-Chef Tim Clark hatte im April eingeräumt, dass der Airline kurzfristig "100 bis 150 Piloten" fehlen. Gegen "September oder Oktober" werde sich die Bereederungssituation entspannen. Emirates entlastete ihren Flugplan durch ein eingeschränktes Sommerprogramm auf einzelen Linien in die USA, nach Asien und Europa.

Fehlinvestitionen in Air Berlin und Alitalia hallen in der aktuellen Bilanz von Etihad Airways nach - die Airline erlitt 2017 einen Verlust von 1,5 Milliarden US-Dollar und stellt laut Medienberichten Flugzeugaufträge auf den Prüfstand. Boeing soll 17 777-8 und acht 777-9 demnach erst später oder gar nicht mehr liefern.

Etihad-Chef Tony Douglas sucht zudem den Schulterschluss mit Emirates. Clark glaubt unter anderem wegen kartellrechtlicher Hürden zwar nicht an eine Verschmelzung der staatlichen Linien von Dubai und Abu Dhabi, sagte Anfang Juni aber auch, dass diese Entscheidung "allein in den Händen der Aktionäre" liegt.
© aero.de | Abb.: Etihad Airways | 25.06.2018 08:34

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Beitrag vom 26.06.2018 - 22:32 Uhr
@LNAV-HDGSEL schrieb,
Vielen Dank für die Antwort! Genau deshalb habe ich ja gefragt. Weil die o.g. Erzählung von diesem Einmalerlebnis nicht auf die Gesamtsituation schließen lässt. Sie könnten mir noch wirklich weiterhelfen, wenn sie diese Zahlen des Statistischen Bundesamtes verlinken könnten. Ich finde sie auf die schnelle nicht. Das würde mich wirklich sehr interessieren.
 https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/TransportVerkehr/AlteAusgaben/LuftverkehrAlt.html


@LNAV-HDGSEL schrieb,
Nichtsdestotrotz behaupte ich, dass dieses Erlebnis authentisch ist. Ich kenne diesen EK-FO jetzt seit knapp 3 Jahren noch von seinen EasyJet-Zeiten. Ein weiteres Mal, okay, ist jetzt auch schon ein Jahr her, saß ich selbst in der DXB-MAD-Maschine (A380) und habe 109 Eco-Pax gezählt. Wobei, vielleicht war ja die Business und First voll. In zwei Wochen fliege ich HAM-DXB-HAM. Mal sehen, vielleicht zerstreuen sich meine Bedenken bei proppenvoller Maschine.
Oh mein Gott. Du verteidigst auch noch was du schreibst. So ist deine Erfahrung auf DXB-MAD gerade mal 0,0005% der Flüge von 2017 gewesen. Woher willst du denn wissen, wie es in den restlichen 99,9995% oder über 200.000 Flügen letztes Jahr aussah? Somit sind die Zahlen einer deutschen Behörde weit glaubwürdiger (da dort 100% der Flüge ab Deutschland bewertet werden), als die eines Users welcher krampfhaft versucht etwas schlecht zu reden von dem er keine Ahnung hat.


Dieser Beitrag wurde am 26.06.2018 22:35 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 26.06.2018 - 21:25 Uhr
Vielen Dank für die Antwort! Genau deshalb habe ich ja gefragt. Weil die o.g. Erzählung von diesem Einmalerlebnis nicht auf die Gesamtsituation schließen lässt. Sie könnten mir noch wirklich weiterhelfen, wenn sie diese Zahlen des Statistischen Bundesamtes verlinken könnten. Ich finde sie auf die schnelle nicht. Das würde mich wirklich sehr interessieren.
Nichtsdestotrotz behaupte ich, dass dieses Erlebnis authentisch ist. Ich kenne diesen EK-FO jetzt seit knapp 3 Jahren noch von seinen EasyJet-Zeiten. Ein weiteres Mal, okay, ist jetzt auch schon ein Jahr her, saß ich selbst in der DXB-MAD-Maschine (A380) und habe 109 Eco-Pax gezählt. Wobei, vielleicht war ja die Business und First voll. In zwei Wochen fliege ich HAM-DXB-HAM. Mal sehen, vielleicht zerstreuen sich meine Bedenken bei proppenvoller Maschine.
Also noch ein Mal: Bitte sagen Sie mir, wo ich diese aktuellen belastbaren Zahlen zur Auslastung finden kann. Danke im Voraus!
Beitrag vom 26.06.2018 - 16:19 Uhr
@LNAV-HDGSEL schrieb,
Ist das denn wirklich wahr, dass Emirates Piloten braucht? Wo sollen denn alle Passagiere kommen, die die Flieger füllen. Ein bekannter EK-Pilot hat mir letztens von einem A380-MUC-DXB-Flug mit ganzen 88 Pax erzählt.
Der Schwiegervater des Bruder vom Schwager des Kumpel von meinem Nachbar kennt auch einen EK Pilot. Der meinte, dass es zuletzt einen Überbuchten A380 MUC-DXB Flug gab, wo 5 Passagiere auf die Abendmaschine umgebucht wurden. Und schon sind wir bei beiden Flügen bei einer Auslastung von rund 60%.war dann noch der Morgenflug mit der B777 voll, sind wir bei rund 70%.

So kann man sich Fragen wie man vom Hörensagen (noch dazu wenn man angeblich einen Pilot selber kennt?) eines einzigen Fluges auf die Gesamtsituation einer Fluggesellschaft Rückschlüsse ziehen kann.
So hat EK täglich über 560 Flüge, wöchentlich knapp 4.000 oder 2017 über 200.000 Flüge. Wie sah denn bei den 2 weiteren Flügen des Tages die Auslastung aus? Oder die der restlichen 20 der Woche, die 89/92 restlichen des Monats, 1.095 des Jahres aus?
Schau dir bitte die Zahlen des Statistischen Bundesamt an, wo eine deutsche Bundesbehörde deine Behauptungen widerspricht. So war letzten August die Auslastung auf MUC-DXB 98,2%.


@LNAV-HDGSEL schrieb,
Könnte es nicht eher wahr sein, dass die Expansion nicht wg. Pilotenmangel, sondern eher wg. Überkapazitäten ins Stocken kommt. Pilotenmangel ist aber eine verzeihlichere Entschuldigung, als Management-Fehler.
Auch hier muss ich mal nachhelfen. So hatte man 2005 ca. 25 Mio Passagiere, 2010 ca. 47 Mio und 2017 ca. 65 Mio.
Wie kommt es das man innerhalb von 12 Jahren ca. 40 Mio neue Passagiere gewinnen konnte, wenn das nach deiner Meinung nicht möglich sein soll?

Dieser Beitrag wurde am 26.06.2018 16:21 Uhr bearbeitet.


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