Chicago O'Hare
11:32 Uhr

American Airlines testet die Reviergrenzen von United Airlines

United Boeing 737-8
United Boeing 737-8, © United Airlines

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CHICAGO - Chicago O'Hare ist United-Territorium. American Airlines testet mit einer neuen Chicago-Offensive die Reviergrenzen. United-Chef Scott Kirby baut das Drehkreuz zum Bollwerk um - und will O`Hare 2026 notfalls mit Flügen fluten, um American Airlines auf Abstand zu halten.

American Airlines rückt United am Drehkreuz Chicago O'Hare Gate um Gate auf die Pelle.

Die Positionen G8 und G10 hat American Airline erst im Dezember von der klammen Spirit Airlines für 30 Millionen US-Dollar abgelöst.

United ist alarmiert. Auf den US-Lufthansa-Partner entfallen rund die Hälfte der Flüge in Chicago. Und das soll so bleiben.

"Wir werden (American Airlines) nicht erlauben, auf unsere Kosten nur ein einziges Gate zu gewinnen", sagte United-Chef Scott Kirby am Dienstag in einer Telefonkonferenz. "2026 ziehen wir eine Linie in den Sand."

United werde "so viele Flüge wie nötig sind" auf Chicago konzentrieren, um das eigene Gate-Portfolio zu schützen, stellte Kirby klar.

American Airlines und United liefern sich schon länger ein Tauziehen um Chicago - im Sommerflugplan 2026 will American Airlines mit 500 täglichen Chicago-Flügen den Rückstand auf United auf 150 bis 200 Flüge verringern.

Laut Kirby hat American Airlines in Chicago allein 2025 rund 500 Millionen US-Dollar in den Sand gesetzt, in den United jetzt die Linie ziehen will. American-Airlines-Chef Robert Isom bestreitet derartige Verluste vehement. Laut Isom kann das Terminalsystem in Chicago problemlos für zwei Flugkonzerne ein Drehkreuz stellen.
© aero.de | Abb.: United Airlines | 22.01.2026 11:32


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