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Delta ärgert mit ersten A220-Strecken die Konkurrenz

Delta Air Lines A220
Delta Air Lines A220, © Airbus

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ATLANTA - Delta startet den Flugbetrieb mit ihrem Neuzugang Airbus A220-100. Ein bestimmter Fensterplatz kann nie gebucht werden.

New York La Guardia, Boston und Dallas sind die ersten Start- und Zielflughäfen, auf denen Delta seit Donnerstag den Airbus A220-100 einsetzt. Die Airline hatte den 109-Sitzer 2016 noch vor der Programmübernahme durch Airbus 75 Mal als CS100 bei Bombardier bestellt.

Von Boeing erhobene Subventions- und Dumpingvorwürfe hatten Auslieferungen und EIS der ersten Flugzeuge mehrere Monate verzögert.

Auf den ersten und noch folgenden Strecken soll der kleinste Airbus Passagiere von anderen Airlines zu Delta holen: mit Verbindungen von Dallas nach New York La Guardia und JFK wildert Delta im Revier des Konkurrenten American, A220-Flüge von La Guardia nach Houston und Boston zielen auf Vielflieger von United und JetBlue.

Delta will die Teilflotte im laufenden Jahr auf 25 A220 ausbauen. Die Flugzeuge ersetzen ältere Embraer E175 und Bombardier CRJ900. Im Januar hatte Delta eine bevorstehende Änderung und Erweiterung ihres Auftrags bekannt gegeben: Airbus soll bis 2023 40 A220-100 und 50 A220-300 liefern.

Waschraum mit Aussicht

Neben LED-Ausleuchtung und Internet sehen die A220-Kabinen von Delta eine echte Besonderheit vor: einer der beiden Waschräume im Heck hat ein Fenster. Solch ein "loo with a view" ("Waschraum mit Aussicht") finden Passagiere sonst nur in der Business Class der A340-600 von Lufthansa und den 777 und A350 mit neuestem Kabinenprodukt von Qatar Airways vor.

"Sicher ist das kein Argument für eine Buchung", sagte Airbus-Marketingmanager Souren Agopian. "Aber es zaubert den Leuten ein Lächeln ins Gesicht. Der Waschraum ist riesig und das Fenster verstärkt das Raumgefühl zusätzlich."

Die Airline aus Atlanta wird mit ersten A330-900 im laufenden Jahr noch ein weiteres neues Airbus-Flugzeug in Dienst stellen.
© aero.de, Bloomberg News | 08.02.2019 16:08

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Beitrag vom 09.02.2019 - 15:53 Uhr
„Solch ein "loo with a view" (...) finden Passagiere sonst nur in der Business Class der A340-600 von Lufthansa und den 777 und A350 mit neuestem Kabinenprodukt von Qatar Airways vor.“

...und in der Holzklasse der 330 von SunExpress. Allerdings sitzt man dort, wenn man denn sitzt, vom Fenster angewandt. Zählt das trotzdem? :)
Beitrag vom 08.02.2019 - 20:01 Uhr
Im Vergleich zu den neuen 737MAX Toiletten sind die A220 Toiletten riesig.
So gesehen kann man doch einen ganz bestimmten Fensterplatz wählen.


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