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TUIfly plant im Sommerflugplan Puffer ein

TUIfly Boeing 737-800
TUIfly Boeing 737-800, © NUE

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BERLIN - TUIfly erweitert ihr Sitzangebot im Sommer 2019 um sieben Prozent. Neben drei zusätzlichen Flugzeugen in der eigenen Flotte helfen Wet-Lease-Partner und fliegende Reserven im straffen Ferienflugplan aus. Neu ist die Boeing 737 MAX 8, die ab Mitte April im Passagiereinsatz steht.

TUIfly vergrößert mit dem Sommerflugplan ihre Flotte von 36 auf 39 Boeing-Maschinen setzt erstmals die 737 MAX 8 ein. Die Ferienfluggesellschaft werde in diesem Jahr sechs der neuen Zweistrahler erhalten, teilte TUIfly am Donnerstag mit.

Für die zum Sommerflugplan vorgesehenen vier Auslieferungen stehen die Stationierungsorte bereits fest: Hannover, Düsseldorf, Frankfurt und Köln/Bonn. Der Erstflug ist am 13. April 2019 von Hannover nach Las Palmas geplant. Am Tag darauf stehen Boa Vista und Sal auf den Kapverdischen Inseln auf dem Flugplan.

"Gerade auf unseren längsten Strecken, auf die Kapverdischen und Kanarischen Inseln, werden wir wesentlich klimaeffizienter fliegen und unseren Gästen ein noch komfortableres Produkt anbieten", sagte TUIfly-Chef Oliver Lackmann. Kurzfristig wurde außerdem ein Flugzeug in Nürnberg stationiert.

Zusätzlich zu den Flügen mit eigenen TUIfly-Flugzeugen wird am Flughafen Paderborn-Lippstadt der Partner White Airways das Programm mit einem Airbus A321 unter TUIfly-Flugnummer (X3) übernehmen.  Am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden wird ab dem 24. Mai Sundair mit einem Airbus A319 für TUIfly abheben.

"Verwerfungen im System"

Lackmann hatte erst in dieser Woche vor einem turbulenten Sommer gewarnt. "Wir sehen schon jetzt, dass der kommende Sommer für alle eine Herausforderung wird", sagte der Manager dem "Tagesspiegel".

Tuifly will in diesem Jahr für den Notfall fünf Prozent seiner Flugkapazitäten zurückstellen. Konkret soll stets ein Flugzeug in Hannover bereitstehen und "ein halbes" am größten Standort der Airline in Düsseldorf, bestätigte Tuifly Lackmann auf der ITB. Streiks oder Kapazitätsprobleme bei Flugsicherung oder Flughäfen dürften immer wieder zu "Verwerfungen im System" sorgen.

Tuifly hat nach eigenen Angaben Maßnahmen ergriffen, die für mehr Verlässlichkeit sorgen sollen. Neben den Ersatzkapazitäten sei es ein wichtiges Thema gewesen, wie man im Sommerflugplan genug Lücken einplanen kann bei der Instandhaltung der Flugzeuge. Damit Prozesse am Flughafen reibungslos ablaufen, wolle man außerdem mehr Personal einsetzen, um die Abläufe an den Airports zu begleiten.

Auch Konkurrente Condor hat nach eigenen Angaben ihre Reservekapazitäten an Flugzeugen verdoppelt. Man habe im Sommer außerdem "mehr Personal am Boden und in der Luft" sowie mehr Puffer im Flugplan geplant, sagte Johannes Winter, Sprecher der Airline, auf der ITB. Gleichwohl werde der Sommer eine Herausforderung: Die Infrastruktur an den Flughäfen habe mit dem Wachstum des Luftverkehrs nicht mithalten können.
© FLUG REVUE - Sebastian Steinke, aero.de, dpa-AFX | Abb.: TUIfly | 08.03.2019 08:18


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