Flugsicherung
Älter als 7 Tage

Lufthansa und Austrian sagen mehr als 50 Flüge ab

Lufthansa in Frankfurt
Lufthansa in Frankfurt, © Deutsche Lufthansa AG

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FRANKFURT - Anhaltende Software-Probleme bei der Deutschen Flugsicherung (DFS) stören nach Angaben der Lufthansa zu Wochenbeginn den Flugbetrieb. Erst am Donnerstag will die DFS die Panne durch ein Update der betroffenen Systeme beheben. Auch Austrian wird von der Flugsicherung gebremst.

Lufthansa hat wegen der andauernden Software-Probleme bei der Deutschen Flugsicherung noch mehr Flüge gestrichen. Am Montag mussten am größten deutschen Flughafen 46 Flüge mit zusammen 4.500 betroffenen Passagieren abgesagt werden, wie eine Unternehmenssprecherin sagte.

Zunächst hatte die Gesellschaft von 22 Absagen berichtet. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) hat am Center Langen die Kapazität des südwestdeutschen Luftraums eingeschränkt, nachdem am Mittwoch vergangener Woche ein Softwarefehler bemerkt worden war.

Das Software-Problem bei den Fluglotsen schränkt den Luftverkehr schon seit Tagen über weiten Teilen Deutschlands ein. Die Sicherheit des Luftverkehrs sei aber nicht gefährdet, hatte die DFS betont. Bereits seit Mittwochabend hat das bundeseigene Unternehmen die Verkehrsmenge für den Luftraum um ein Viertel reduziert, der von Langen bei Frankfurt aus kontrolliert wird.

Laut einer Mitteilung des Unternehmens vom Montagmorgen wird erst in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag versucht, eine alternative Software zu installieren. Bis auf weiteres dürfen im Luftraum über Südwestdeutschland nur 75 Prozent der sonst üblichen Flugbewegungen stattfinden.

Als Ursache wird ein Software-Update aus dem Februar vermutet. Allerdings läuft das Programm in den anderen DFS-Centern in München, Karlsruhe und Bremen fehlerfrei. Die betroffene Software stellt den Lotsen alle für den Flugverlauf wichtigen Daten jedes Fluges zur Verfügung. Das sind beispielsweise Flugzeugtyp, Flugstrecke und die erwartete Überflugzeit.

Flugausfälle bei Austrian

Bei der Lufthansa-Tochter Austrian Airlines verursacht eine Betriebsversammlung der östereichischen Flugsicherung Austro Control am Montag Störungen: in Wien starten Flüge deswegen verspätet oder fallen komplett aus.

"Austrian Airlines musste bereits fünf Flüge aus dem Programm nehmen, da die Anflugrate von 40 auf 16 Anflüge pro Stunde reduziert wurde, was zu wenig ist, um das gesamte Flugaufkommen in Wien abzuwickeln", teilte Austrian Airlines am Vormittag mit.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: Lufthansa | 24.03.2019 19:43


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