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Air France interessiert sich für eine gestreckte A220

Airbus A220-300
Airbus A220-300, © Airbus

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PARIS - Bis zu 120 Airbus A220 will Air France in den kommenden Jahren in die Flotte holen - CEO Ben Smith kann sich vorstellen, dass einige davon länger sein werden als das aktuelle Modell.

Sechzig A220 hat die Airline fest bestellt, auf dreißig hält sie Optionen, für dreißig weitere hat sie Kaufrechte. Das beschert Air France laut ihrem CEO Ben Smith eine gewisse "Flexibilität".

Setzte Airbus den Gedanken um, die A220 zu strecken - Air France hätte Interesse. Bisher wird die größere Version A220-300 in der Regel für 125 bis 145 ausgelegt. Die Plattform bietet jedoch nach Ansicht des Flugzeugbauers Luft für bis zu dreißig weitere, wenn der Rumpf weiter in die Länge konstruiert wird.

Air France ist nicht die einzige Airline, die Interesse an einer solchen Verlängerung signalisiert. Auch Korean Air-Chef Cho Won-tae sieht "definitiv eine Möglichkeit" in einer A220-500.

Die Idee, die A220-Plattform weiter auszureizen ist nicht neu - auch der eigentliche Entwickler des Flugzeugs Bombardier zog diese Möglichkeit schon in Betracht. Airbus hat die Priorität derzeit allerdings zunächst auf größere Reichweichten für A220-100 und A220-300 gelegt.
© aero.de (boa) | 06.08.2019 11:00

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Beitrag vom 15.08.2019 - 22:04 Uhr
Das ist doch alles sehr hypothetisch.
Airlines mit grosser Anzahl an Flugzeugen unterteilen ihren Bestand nach Mustern in Flotten. Diese Teilflotten sind dann oft so groß, dass die Crews diesen Flotten zugeteilt werden und nur innerhalb der Flotten (also auf einem Muster) fliegen.
Kleine Airlines haben meist nur ein Muster und da erübrigt sich das dann.
Also im normalen Alltag wird das sicher kaum genutzt, heute A380 morgen A320 und übermorgen A330 ...

Gibt es hier jemand im Forum, der die Praxis bei Lufthansa schildern kann?
Gibt es dort Piloten, die mehrere Typen fliegen?
Beitrag vom 13.08.2019 - 15:34 Uhr
Der Gedanke die A220 anzugleichen ist durchaus nachzuvollziehen. Teile aber die hier geäußerte Ansicht das dies nicht ohne völlige Neukonstruktion im Cockpit und anderswo machbar ist was natürlich unwirtschaftlich wäre.

Der Gedanken ist leider rein Technisch und Zulassungstechnisch überhaupt nicht nachzuvollziehen. Das wäre nämlich in Sinne der Zulassungsvorschriften ein neues Flugzeug und müsste eine komplett neue Musterzulassung durchlaufen.
Man könnte, in gewissem Maße, die Anzeigen in der Darstellung näher an die Airbus eigenen Modelle bringen, aber einfach mal das Cockpit umzubauen geht weder technisch, Vorschriftsmässig oder gar wirtschaftlich.

Sag ich doch 😉
Beitrag vom 13.08.2019 - 15:12 Uhr
Der Gedanke die A220 anzugleichen ist durchaus nachzuvollziehen. Teile aber die hier geäußerte Ansicht das dies nicht ohne völlige Neukonstruktion im Cockpit und anderswo machbar ist was natürlich unwirtschaftlich wäre.

Der Gedanken ist leider rein Technisch und Zulassungstechnisch überhaupt nicht nachzuvollziehen. Das wäre nämlich in Sinne der Zulassungsvorschriften ein neues Flugzeug und müsste eine komplett neue Musterzulassung durchlaufen.
Man könnte, in gewissem Maße, die Anzeigen in der Darstellung näher an die Airbus eigenen Modelle bringen, aber einfach mal das Cockpit umzubauen geht weder technisch, Vorschriftsmässig oder gar wirtschaftlich.


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