Niedrige Verkehrszahlen
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Flugsicherung gibt Vorgeschmack auf Single European Sky

AMSTERDAM - Der Himmel über Europa ist wegen der Covid-19-Krise so leer wie seit Jahren nicht. Die Behörde für zivile Flugsicherung Canso nutzt die Gelegenheit, den wenigen Crews die ideale Route über Europa zu weisen und so weitere Emissionen einzusparen. Ein Testlauf für den Single European Sky?

"Canso und unsere Partner nutzen diese Zeit, um optimale Flugrouten zu ermöglichen - das bringt ölologische und wirtschaftliche Vorteile, weil es Kerosin, Emissionen und Lärm spart", sagt Canso-Chefin für europäische Angelegenheiten Tanja Grobotek.

Canso, Eurocontrol und andere arbeiten an den perfekten Routen, © @eurocontrolDG
 
Was sie beschreibt ist das, was Airline-Chefs seit langem fordern: eine einheitliche Organisation des europäischen Luftraums, durch den sich Crews wegen unterschiedlicher nationaler Zuständigkeiten nicht von Land zu Land hangeln müssen. 

Den "Single European Sky" propagieren sie seit Jahren als effektive Möglichkeit, die Umwelt zu schonen und Kosten zu sparen. Ebenso lange ist das Projekt in Arbeit, zu einem Durchbruch ist es dabei bisher jedoch nicht gekommen.

Freilich sind die aktuellen Bedingungen nicht mit dem Normalzustand vergleichbar. Dort schränkt auch die Maxime der höchstmöglichen Kapazität die wirtschaftliche und ökologische Effizienz ein.

Doch möglicherweise bietet die Covid-19-Krise dennoch einen Ansporn, jetzt Erprobtes auch dann fortzuführen, wenn der Flugverkehr über Europa wieder zugenommen hat. "Diese Initiative ist ein Zeugnis für das Engagement con Canso, IATA, A4E, Aire, Ifacta und des Eurocontrol-Netzwerkmanagers zur Reduzierung der CO2-Emissionen des Luftverkehrs", heißt es in einer Canso-Pressemitteilung. "Heute und in der Zukunft."

Eine Neuordnung des Luftraumes könnte laut Eurocontrol-Chef Eamonn Brennan auch in normalen Zeiten bis zu zehn Prozent der CO2-Emissionen einsparen, die der Flugverkehr über Europa verursacht.
© aero.de (boa) | Abb.: aero.de | 18.04.2020 08:01

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Beitrag vom 18.04.2020 - 14:08 Uhr
Sorry, aber selten so einen aktionistischen Humbug gelesen! Genauso könnte man "argumentieren" jede Nacht wäre eine Blaupause für die Umsetzung am Tag. Denn in den Nächten gibt es schon recht viele direct-routings quer durch Europa. Nur geht das in dem Ausmaß bei Tag nun mal nicht. Wegen der Verkehrsmenge, oder militärischen Sperrgebieten zB.
Und außerdem ist CANSO keine Behörde, sondern der Dachverband der europäischen ANSPs.


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