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Lufthansa: Konzept für staatliches Rettungspaket steht

Teile der geparkten Lufthansa-Flotte auf der Frankfurter Landebahn Nordwest
Teile der geparkten Lufthansa-Flotte auf der Frankfurter Landebahn Nordwest, © Konstantin von Wedelstädt

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FRANKFURT - Die wegen der Corona-Pandemie kriselnde Lufthansa hat fortgeschrittenen Gespräche über eine Staatsbeteiligung im Zuge eines milliardenschweren Rettungspakets bestätigt. Das noch nicht final vereinbarte Konzept sieht Hilfen von bis zu 9 Milliarden Euro vor, davon 3 Milliarden als KfW-Darlehen.

Dies teilte die Fluggesellschaft in der Nacht zum Donnerstag mit.

Zudem werde der Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) der Bundesrepublik Deutschland eine Stille Einlage leisten. Über eine Kapitalerhöhung soll der Staat auch eine 20-prozentige Beteiligung an der Lufthansa erhalten.

Weitere fünf Prozent plus eine Aktie könnte sich der Staat durch eine ebenfalls geplante Wandelanleihe sichern, falls er diese in Aktien umtauscht. Das soll den Plänen zufolge aber nur im Falle eines Übernahmeangebotes durch andere Unternehmen möglich sein. Damit käme der Staat dann auf eine Sperrminorität und könnte wichtige strategische Entscheidungen wie einen Verkauf des Konzerns blockieren.

Am Vortag hatten bereits mehrere Medien über eine bevorstehende Einigung über ein Hilfspaket berichtet.

Der Einstieg des Staates soll zudem mit Auflagen verbunden werden, wie den Verzicht auf Dividendenzahlungen und Beschränkungen der Managementvergütung. Außerdem sollen zwei Sitze im Aufsichtsrat in Abstimmung mit der Bundesregierung besetzt werden.
© dpa-AFX | 21.05.2020 06:53


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