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Latam bringt staatliche Rettung ins Gespräch

LATAM Airbus A320neo
LATAM Airbus A320neo, © Airbus

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SANTIAGO DE CHILE - Angesichts der Corona-Krise hat die größte Fluggesellschaft Lateinamerikas eine Rettung durch den Staat ins Gespräch gebracht. "Es erscheint uns angemessen, eine Unterstützung zu prüfen", sagte der Vorstandsvorsitzende der chilenischen Airline Latam, Roberto Alvo, am Freitag im Radiosender Cooperativa.

Das Unternehmen hatte zuletzt Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts beantragt.

Latam benötige rund zwei Milliarden US-Dollar frisches Kapital, sagte Alvo. Rund die Hälfte wollen die Aktionäre nachschießen. "Latam braucht Hilfe, aber wir wollen nichts geschenkt bekommen", sagte der Unternehmenschef. Denkbar sei ein Kredit des chilenischen Staates oder ein direkter Einstieg als Aktionär.

Weltweit kämpfen Airlines wegen des Folgen der Pandemie ums Überleben. In Europa sollen etwa Air France-KLM und die Lufthansa mit Staatsgeld gerettet werden. Chile folgt allerdings einem sehr liberalen Wirtschaftsmodell, in dem staatliche Eingriffe eigentlich nicht vorgesehen sind.
© dpa-AFX | 05.06.2020 18:00


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