Hohe Verluste
Älter als 7 Tage

Staat greift Emirates erneut unter die Arme

Emirates 777-200LR
Emirates 777-200LR, © Emirates

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FRANKFURT – Die staatliche Emirates Group hat wegen der Coronakrise innerhalb der ersten sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres (1. April bis 30. September 2020) einen Umsatzrückgang von 74 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnet.

Während der Vorjahresumsatz bei 14,5 Milliarden US-Dollar lag, nahm die Group im Vergleichszeitraum dieses Jahres 3,7 Milliarden US-Dollar ein. Als Teil der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie setzten Emirates und das dnata-Drehkreuz in Dubai im April und Mai für acht Wochen Passagierlinienflüge aus.

Die Emirates Group weist für das Halbjahr 2020-21 einen Nettoverlust von 3,8 Milliarden US-Dollar aus. Die Liquiditätslage betrug zum 30. September 2020 5,6 Milliarden US-Dollar, im Vergleich zu 25,6 Milliarden AED (7 Milliarden USD) zum 31. März 2020.

Die Airline kann weiter auf die finanzielle Unterstützung des Staates zählen. "Wir konnten auf unsere eigenen starken Liquiditätsreserven zurückgreifen. Durch unseren Anteilseigner und den erweiterten Finanzsektor stellen wir weiterhin sicher, dass wir Zugang zu ausreichenden Finanzmitteln haben, um das Geschäft aufrechtzuerhalten und uns durch diese herausfordernde Zeit zu führen", sagte Vorsitzendes Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum.

"In der ersten Hälftedes Finanzjahres 2020-21 hat unser Anteilseigner zwei Milliarden US-Dollar in Form einer Kapitalinvestition Emirates zugeführt und wird uns auf unserem Erholungskurs unterstützen."

© aero.de | 12.11.2020 10:56


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