Erneuter Führungsstreit
Älter als 7 Tage

UFO-Chef Flohr will aufhören

Daniel Flohr, UFO
Daniel Flohr, UFO, © UFO

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FRANKFURT - Mitten in der Luftfahrt-Krise ist in der Flugbegleiter-Gewerkschaft UFO der Führungsstreit weiter eskaliert. Nach Geschäftsführer Nicoley Baublies wirft nun auch der Vorsitzende Daniel Flohr hin, wie die Gewerkschaft am Dienstag in Mörfelden bei Frankfurt mitteilte.

Er wolle damit einen internen Machtkampf verhindern, der sich an seiner Person entzünde, erklärte der erst im Februar ins Amt gewählte Flohr. Die UFO müsse sich auf ihre Aufgaben konzentrieren. "Der Lufthansa-Konzern will zusätzlich Zigtausende Arbeitsplätze abbauen, darum muss Ufo sich kümmern - nicht um interne Grabenkämpfe."

Flohr will die Spartengewerkschaft spätestens zum 30. Juni 2021 verlassen, weil ihm die Entscheidungsprozesse zu formal und langsam erscheinen, wie er in einem Schreiben an die Mitglieder deutlich machte. Das weitere Vorgehen werde am kommenden Donnerstag im Vorstand besprochen, der nach zwei Rücktritten bereits auf fünf Personen dezimiert ist.

Flohr gilt als enger Vertrauter und Wegbegleiter des früheren Vorsitzenden Baublies. Gemeinsam hatte das Duo die Krisenverhandlungen mit der Lufthansa bestimmt und Eckpunkte eines Sanierungs-Tarifvertrages abgeschlossen, der die rund 22.000 Flugbegleiter der Lufthansa-Kerngesellschaft bis Ende 2023 vor betriebsbedingten Kündigungen schützt.

Vor der Coronakrise hatte die Lufthansa nach mehreren Streiks die Tariffähigkeit der Ufo in Frage gestellt und die Vertretungsberechtigung des damaligen Vorstands bezweifelt.
© dpa | Abb.: UFO | 08.12.2020 10:15

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Beitrag vom 09.12.2020 - 15:25 Uhr
...Er wolle damit einen internen Machtkampf verhindern, der sich an seiner Person entzünde,...
...Flohr will die Spartengewerkschaft spätestens zum 30. Juni 2022 verlassen,...

Was soll das denn? Noch 1 1/2 Jahre dabei bleiben. Will der noch seinen Nachfolger heranziehen oder was? Das ist doch keine Firma. Wie inkonsequent. Da wundern mich interne Querelen überhaupt nicht bei soviel heißer Luft verbreiten.

Naja, ich hatte zitiert, copy&paste. Sieht man ja auch in ihrem Zitat. Und da stand nunmal 2022. Also lieber mal genau hinschauen statt schlau zu tun...
Stimmt, dann hat Aero den Schreibfehler wohl im Bericht bereits korrigiert.
Beitrag vom 08.12.2020 - 17:59 Uhr
Da gibts nix nochmal hinzuschauen. Wurde ganz klar nachträglich geändert. Siehe Copy&Paste aus dem aero-Text heraus...
Beitrag vom 08.12.2020 - 14:25 Uhr
Vielleicht ist er ja schlauer als man denkt. Alle Medien haben wortgleich diese dpa Meldung veröffentlicht und alle, so wie "jetzt" in aero.de mit Datum 30. Juni 2021.
Vielleicht wurde es geändert, vielleicht nicht, wer weiß, aber noch lange kein Aufreger um hier den Stresslevel zu erhöhen. Einfach nochmal hinschauen ;-)


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