Boeing 767-300
Älter als 7 Tage

Amazon baut Frachterflotte weiter aus

Amazon Prime Air
Amazon Prime Air, © Amazon

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SEATTLE - Der weltgrößte Onlinehändler Amazon treibt den Ausbau seiner Frachtflugzeugflotte kräftig voran.

Der Konzern von Tech-Multimilliardär Jeff Bezos gab am Dienstag den Kauf von elf Boeing-Maschinen vom Typ 767-300 bekannt. Amazon erwirbt die Flieger von den Airlines Delta und Westjet, zum Preis gab es keine Angaben.

Amazons Kunden seien derzeit mehr denn je auf rasche Zustellungen angewiesen, erklärte das Unternehmen in einer Mitteilung.

Der US-Internetriese ist mit seiner Luftfrachtsparte Amazon Air auf einem rasanten Expansionskurs, der Lieferungen beschleunigen und den Konzern unabhängiger machen soll. Erst im Juni hatte Amazon angekündigt, wegen des Versand-Booms in der Corona-Krise zwölf weitere Maschinen zu leasen und die Flotte so auf über 80 Flugzeuge zu erweitern. Im November nahm Amazon am Flughafen Leipzig-Halle sein erstes regionales Luftfrachtzentrum in Europa in Betrieb.
© dpa-AFX | 05.01.2021 16:38

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Beitrag vom 07.01.2021 - 13:46 Uhr
Wenn ein Verkäufer im Einzelhandel 70% seiner Arbeitszeit nur rumsteht weil gerade kein Kunde da ist dann hat das auch nichts mit "guten Arbeitsbedingungen" sondern eher was mit unteririscher Produktivität zu tun.

Da ist der Versand prinzipbedingt günstiger was auch schon zu Quelle und Otto Zeiten so war und man wirklich nicht behaupten kann dass sie ihre Angestellten irgendwie ausgebeutet hätten.

man man man
Beitrag vom 07.01.2021 - 13:40 Uhr
EricM mal wieder komplett an der Realität vorbei.

Der glaubt ernsthaft Amazons Preise wären gut!

Oh man oh man.

Schau doch mal auf Geizhals oder anderen Vergleichsseiten nach und du wirst feststellen dass Amazon einer der teuersten Seiten überhaupt ist, sogar viele Einzelhändler sind günstiger!

Wie gut die Mittarbeiter in den Lagern bezahlt und behandelt werden kann man garnicht beurteilen weil es dank Amazon kaum noch Vergleiche gibt, was man aber sehr wohl beurteilen kann sind die Arbeitsbedingungen ihres Lieferservice, welcher in den USA bereits eingeführt wurde, welche deutlich besser sind als die von UPS, FedEx usw.



Aber Hauptsache wieder mehr Steuern und Gesetze fordern ...

Der lustige Teil besteht dann wohl darin dass Deutschland dank Leuten wie ihnen den Bach runter geht bzw. runter ging.

Ohne Schwaben und Oberbayern wäre der Rest vom Land in den Kennzahlen schon heute kaum noch von Griechendland zu unterscheiden.
Beitrag vom 06.01.2021 - 18:39 Uhr
Man könnte auch sagen: Die Firma wird klug und vorausschauend geleitet, sonst würde sich nicht alles zu Gold werden, was man dort anpackt.

Die massive Gewinnspanne dürfte an der extremen Skalierung der Ausbeutung über mehrere Ebenen liegen (ja selbst sowas kann man unter "klug" verbuchen, je nach Einstellung zum Humanismus :-) ) .
Am klassischen Einzelhandel verdienen viele Angestellte und Vermieter normal und Eigner von hunderttausenden von Firmen gut.

Bei Amazon verdient noch einer obszön gut, ein paar tausend Leute sehr gut und hunderttausende erbärmlich. Das gibt Amazon eine niedrigere Kostenbasis beim Personal und Ladengeschäfte brauchen sie gar keine, lediglich ein paar Packzentren auf der grünen Wiese.
Da kann der klassische Einzelhandel schlicht nicht mithalten.
Entweder grätscht das Kartellamt dazwischen oder in 5 Jahren ist der Einzelhandlel komplett tot und die Innenstädte bestehen nur noch aus Gaststätten, Friseuren, Nagelstudios und 1€-Läden.

Und dann erst kommt der eigentlich lustige Teil: Amazon kann die Preise mangels Konkurrenz anfangen anzuheben ...

Dieser Beitrag wurde am 06.01.2021 20:13 Uhr bearbeitet.


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