Umweltschutz
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Aktivistennetzwerk ruft zur drastischen Flugreduktion auf

Lufthansa Airbus A340-300
Lufthansa Airbus A340-300 im Reiseflug, © Deutsche Lufthansa AG

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BRÜSSEL - Ein Zusammenschluss von Aktivisten weltweit hat dazu aufgerufen, dass der coronabedingt eingebrochene Flugverkehr angesichts des Klimawandels nicht wieder auf Vorkrisenniveau ansteigen darf.

Sie plädieren dafür, die Anzahl von Flughäfen in Europa zu verringern, Flugwerbung zu verbieten oder Subventionen für die Branche deutlich einzuschränken, wie aus einer am Montag veröffentlichten Schrift des Netzwerks Stay Grounded mit Sitz in Wien hervorgeht.

Zu dem Netzwerk gehören eigenen Angaben zufolge knapp 170 Organisationen weltweit, darunter die Globalisierungskritiker von Attac und Umweltschützer von Robin Wood. Auch eine der größten Gewerkschaften des Vereinigten Königreichs, PCS, unterstützt den Aufruf.

Wichtig sei es, den Übergang zur einer klimafreundlicheren Mobilität auch sozial gerecht zu gestalten. "Mitarbeiter*innen von Fluggesellschaften könnten direkt bei der Bahn eingesetzt werden, deren Gesellschaften in vielen Ländern schon jetzt nach Arbeitskräften suchen", schreiben die Aktivisten in ihrem Diskussionspapier.

Insbesondere Nachtzüge, Busse sowie moderne Segel- und Solarschiffe sollten gefördert werden, da die nächsten Jahrzehnte keine realistische technische Möglichkeit für umweltfreundliche Linienflüge absehbar sei.

© dpa | 08.02.2021 11:02

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Beitrag vom 11.02.2021 - 17:32 Uhr
Wenn Gewerkschaften ihre historische Aufgabe wahrnehmen, nämlich den unterprivilegierten Arbeitern eine Stimme zu geben und so bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne zu ermöglichen, hat doch niemand hier im Forum ein Problem.

Die Emotionen schlagen doch vor allem dann hoch, wenn die deutschen Spitzenverdiener eine Vereinigung gründen [...]

D.h. Gewerkschaften sind nur solange in Ordnung wie sie erfolglos sind?
Man kann ja gegen die VC sagen was man will, aber sie hat ergebnisorientiert betrachtet für ihre Mitglieder einen ordentlichen Job gemacht.

Und ist dadurch der Flugverkehr zusammengebrochen und sind alle arbeitslos geworden?
Und genausowenig würde das passieren, wenn andere Gewerkschaften weniger zaghaft und erfolgreicher wären als heute.

Der würden die Welt nicht mehr verstehen, wenn er sehen müsste, was eine „Gewerkschaft“ hier treibt.

So wie Gewerkschaften zu der Zeit noch Biss hatten, denke ich er wäre möglicherweise eher begeistert, dass die Ziele, die sich Gewerkschafter damals gesetzt hatten, wenigstens bei der VC heute umgesetzt sind.

Ich denke sie sollten mal Ihre eigenen Ziele und Überzeugungen überprüfen anstatt hier über meine Motivation wüst zu spekulieren :)

Dieser Beitrag wurde am 11.02.2021 21:04 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 11.02.2021 - 16:59 Uhr

Ein Baum absorbiert CO2 nur wenn er wächst. Hört er auf zu wachsen, nimmt er netto kein neues CO2 auf. Ist er krank, gibt er mehr CO2 ab als er aufnimmt. Stirbt er ab, wird das gesamte in Biomasse gespeicherte CO2 wieder frei. Selbst wenn die letzten 100 Jahre daher kein Baum im Regenwald abgeholzt worden wäre, würde sich der CO2 Pegel heute nicht groß anders darstellen.


Wieder falsch, Eric. Ein Baum nimmt solange CO2 auf, wie er lebt, auch wenn er ausgewachsen ist, und auch wenn er krank ist. Er generiert daraus die Energie, die er für das Leben benötigt - das aufgenommene Kohlendioxid spaltet er durch die Photosynthese auf; Sauerstoff wird dabei an die Atmosphäre abgegeben.

Wenn nicht mal die Basics da sind, ist es ja kein Wunder, dass Sie zu so ausgefallenen Meinungen neigen, das ist Biologie 7. Klasse ...

Ein Baum nimmt solange CO2 auf, wie er lebt
Ja, und er gibt CO2 ab, solange er lebt.
Die Netto Speicherung nach Leben und Zersetzung eines Baums ist Null.

Er generiert daraus die Energie, die er für das Leben benötigt

Stimmt. Er macht daraus Zucker und dann? Verbrennt/oxidiert er diesen Zucker um die Energie freizusetzen. Und was entsteht dabe? Genau: CO2...

Es ist auch falsch, daß ein toter Baum "das in der Biomasse gespeicherte CO2" wieder in die Luft entläßt. Ein Baum ist kein Lager, das CO2 in seinem Innern speichert und irgendwann wieder abgibt.

Äh, doch. Exakt das ist er.
Die einzige CO2 "Speicherung" die Pflanzen leisten, ist die der Einbau des C aus CO2 in Biomasse ( Holz, Rinde, etc. ) Der Kohlenstoff der bei der Spaltung von CO2 übrigbleibt kann ja nicht einfach verschwinden.


Die Biomasse des toten Baums wird zersetzt (durch Bakterien und Pilze; hierdurch kann evtl. etwas CO2 entstehen);

Hierdurch oxidiert tatsächlich jedes C-Atom, das die Pflanze "eingebaut" hatte im Laufe des Zersetzungsprozesses zu CO2.

der größte Teil der Biomasse versickert im Boden und ist Nährstoff für andere Pflanzen - bzw. wird evtl. in ein paar Millionen Jahren zu Kohle oder Erdöl.

Nur falls Sie es schaffen würden, den Baum komplett vom Sauerstoff abzuschließen.
Hier eine ganz gute Zusammenfassung wie Kohle wirklich entstanden ist:  https://www.chemie.de/lexikon/Kohle.html

Und hier ist das Biologie-Grundwissen dem Sie mit Ihren eigenen Theorien widersprechen nochmal recht einfach zusammengefasst:
 https://www.wsl-junior.ch/de/wald/so-funktionieren-baeume/nehmen-baeume-staendig-mehr-co2-aus-der-luft-auf-als-sie-co2-abgeben.html

Bei alldem würde mich auch einmal interessieren, ob Sie CO2-neutral leben, oder ob Sie nur so umweltbewußt tun und Ihnen das Leben ohne Heizen, Mobilität oder elektrischen Strom dann doch zu unbequem ist.

Was auch immer ich hier schreiben würde, fahradfahrender Veganer oder Monstertruck-Eigner mit Hang zum Pfälzer Saumagen: In einem anonymen Forum lässt sich viel Persönliches behaupten und nichts belegen. Diese Fragestellung bringt also eher nix.


Dieser Beitrag wurde am 12.02.2021 10:30 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 11.02.2021 - 15:23 Uhr
@V178
Dann kommt eben der Kommunismus nach Deutschland (zurück). Na ja, zum Glück entscheiden das nicht Leute wie Erich M. und Konsorten. Hier kann jeder schreiben was er möchte, ändern wird sich deshalb genau: Nichts. Gut so.

Hinter den Kommentaren muss nicht unbedingt der Wunsch nach Kommunismus stehen. Die Motivation könnte genauso gut in einem Eigenheim in der Einflugschneise eines Flughafens liegen.
Das bringt aber nur was wenn man den entsprechenden Flughafen komplett dicht macht. Alle anderen Flughäfen über ganz Europa verteilt dürfen dann expandieren. Eine Reduktion des Gesamtverkehrs wäre dann nicht mehr notwendig, vorausgesetzt man wohnt nicht im Einflugsektor eines verbleibenden Airports.


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