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GE spürt die Luftfahrtkrise

Gecas
Gecas, © Gecas

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BOSTON - Der Mischkonzern General Electric (GE) leidet auch zu Jahresbeginn unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Dabei laufen vor allem die Geschäfte im Luftfahrtbereich schlecht.

Lichtblick sind die erneuerbaren Energien, die GE satte Auftragszuwächse bescheren. Diese können jedoch die Rückgänge in den anderen Sparten nicht ausgleichen. Im ersten Quartal sanken die Umsätze um 12 Prozent auf 17,1 Milliarden US-Dollar (14,1 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Dienstag in Boston mitteilte.

Das bereinigte Ergebnis der industriellen Geschäfte, eine für GE wichtige operative Kennziffer, sank um ein Fünftel auf 828 Millionen Dollar.

Im Zusammenhang mit der angekündigten Fusion der Flugzeugleasingsparte Gecas mit dem irischen Konkurrenten AerCap verbuchte GE eine milliardenschwere Belastung. Unter dem Strich entfiel auf die Aktionäre des Konzerns ein Verlust von knapp 2,9 Milliarden Dollar.

Operativ ließ die Luftfahrtsparte weiter Federn und verzeichnete prozentual zweistellige Rückgänge bei Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis. Dabei belastete die pandemiebedingte Krise in der Luftfahrtindustrie.
© dpa-AFX | 27.04.2021 14:51


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