A321P2F für Regionaltochter
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Lufthansa macht Cityline zur Frachtairline

Lufthansa Airbus A320 mit Sharklets
Lufthansa Airbus A320 mit Sharklets, © Airbus S.A.S.

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FRANKFURT - Lufthansa steigt tiefer in den europäischen Luftfrachtmarkt ein. Der Konzern stattet seine Regionaltochter Lufthansa Cityline 2022 mit zunächst zwei Airbus A321 Umbaufrachtern aus. Lufthansa hatte bereits im Juni eine Erweiterung der Frachtkapazitäten gegenüber Investoren angedeutet.

Lufthansa-Chef Carsten Spohr sieht Chancen im "Kurzstrecken-Luftfrachtmarkt". Der Manager hatte Investoren im Juni den Aufbau einer neuen Frachterflotte für den Europaverkehr in Aussicht gestellt.

Jetzt lässt Lufthansa Taten folgen. Ab Anfang 2022 wird Lufthansa zunächst zwei Airbus A321 Umbaufrachter einsetzen. "Diese Flugzeuge werden von Lufthansa Cityline im Auftrag von Lufthansa Cargo betrieben", teilte Lufthansa am Mittwoch in Frankfurt mit. "Sie werden in Frankfurt stationiert."

Nach aero.de-Informationen drückt Lufthansa bei dem Projekt intern aufs Tempo - und hat sogar einen Einsatz von bis zu vier Airbus A321PF2 durchgerechnet. Die Umbaufrachter werden nach aero.de-Informationen das Branding von Lufthansa Cargo tragen.

"Lufthansa Cargo überprüft grundsätzlich fortlaufend alle Möglichkeiten zur Optimierung ihres Kapazitäts-, Service- und Produktangebots für ihre Kunden, einschließlich der Luftfrachtkapazitäten in Europa", hatte Lufthansa-Cargo-Sprecher Andreas Pauker das Konzerninteresse am Markt gegenüber aero.de bereits im Juni grundsätzlich bestätigt.

Im Windschatten des Onlinehandels trauen Marktbeobachter der Kurzstrecken-Luftfracht dynamische Wachstumsraten über die aktuelle Krise hinaus zu.

"Das Wachstum für grenzüberschreitende eCommerce-Sendungen wird mit circa 20 Prozent pro Jahr für die kommenden fünf Jahre prognostiziert", unterstreicht Lufthansa in einer Mitteilung vom Mittwoch. Das A321P2F-Netz will Lufthansa daher auf die Anforderungen von Onlinehändlern auslegen.

"Mit den umgerüsteten A321 erfüllen wir die steigende Nachfrage unserer Kunden nach Same-Day-Services und stärken unser dichtes Netz an globalen Verbindungen sowie unser Produktangebot weiter", sagte Lufthansa-Cargo-Chefin Dorothea von Boxberg. "Mit dem gewählten Flugzeugmuster können 28 Tonnen pro Flug transportiert werden, also erheblich größere Frachtmengen als in den Bellies der Kurzstreckenmaschinen."
 
Cityline statt Lufthansa Cargo

Das Frachtmandat für Lufthansa Cityline auf der Kurzstrecke könnte allerdings den zuletzt teilentschärften Konflikt zwischen Piloten und Vorstand bei Lufthansa Cargo wieder aufflammen lassen. Die Luftfrachtsparte hatte in der Krise für den Lufthansa-Konzern mit 772 Millionen Euro einen Rekordgewinn eingeflogen.
© aero.de | Abb.: Lufthansa | 07.07.2021 08:45

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Beitrag vom 07.07.2021 - 22:52 Uhr
Von 27 war nie die Rede. Aktuell ist Nummer 20 in Produktion.
Beitrag vom 07.07.2021 - 18:58 Uhr
…richtig warm muß sich Hansa Cargo anziehen, wenn Aerologic Ihre Flotte zeitnah auf 27 (!) Triple 7 ausbaut…wie angekündigt
Wo haste denn den Unsinn her?
Beitrag vom 07.07.2021 - 16:28 Uhr
…richtig warm muß sich Hansa Cargo anziehen, wenn Aerologic Ihre Flotte zeitnah auf 27 (!) Triple 7 ausbaut…wie angekündigt
Wo wurde das angekündigt?


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