Spanien
Älter als 7 Tage

Flugbegleiter erhöhen Streikdruck auf Ryanair

Ryanair Boeing 737-800
Ryanair Boeing 737-800, © NUE, Archiv

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MADRID - Ryanair-Flugbegleiter in Spanien werden im Juli an zwölf weiteren Tagen die Arbeit niederlegen. An zehn spanischen Airports sind drei Streikwellen geplant, teilten die Gewerkschaften USO und SICTPLA mit. Ryanair rechnet nicht mit größeren Folgen für die Passagiere - sieht im Juli aber andere Wolken aufziehen.

12. bis 15., 18. bis 21. und 25. bis 28. Juli: Flugbegleiter von Ryanair in Spanien planen weitere Streiks. Die Gewerkschaften wollen Ryanair mit den Aktionen höhere Gehälter und insgesamt bessere Arbeitsbedingungen abringen.

Der irische Billigflieger zeigt sich bisher wenig beeindruckt. "Die Streiks in Spanien finden kaum Unterstützung", teilte Ryanair mit. "Wenn überhaupt werden die Auswirkungen auf die Flugpläne gering sein."

Streiks bei Flugsicherungen und fehlendes Personal an Flughäfen bergen laut Ryanair aktuell größere Gefahren für die Stabilität im europäischen Luftverkehrssystem. Die spanische Fluglotsengewerkschaft hat vergangene Woche angesichts einer anhaltenden personellen Unterbesetzung mit Streiks gedroht.

Ryanair war in den vergangenen Wochen Ziel von Flugbegleiterstreiks in Spanien, Portugal, Frankreich, Italien und Belgien. Nach Angaben der Airline waren davon systemweit "weniger als ein Prozent" der Flüge betroffen. Auch bei Easyjet fielen Flüge wegen Streiks des Kabinenpersonals in Spanien aus.
© aero.de | Abb.: Ryanair | 06.07.2022 07:01


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