Personalmisere
Älter als 7 Tage
Luftfahrt fordert langfristige Maßnahmen
BERLIN - Angesichts der derzeitigen Engpässe an deutschen Flughäfen hat der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) langfristige Anpassungen gefordert.
"Wir brauchen in Deutschland ein Einwanderungs-Erleichterungsgesetz", sagte BDL-Hauptgeschäftsführer Matthias von Randow am Freitag mit Blick auf das fehlende Personal etwa bei den Bodendienstleistern. Erleichterungen sollten für Rekrutierung und behördlichen Prüfungen dauerhaft greifen.
Die derzeit auf drei Monate befristete Möglichkeit, Personal aus Drittstaaten zu rekrutieren, helfe vielen Unternehmen nur bedingt weiter. Die Bodendienstleiter hätten den Bedarf deshalb nach unten angepasst, so dass voraussichtlich weniger als die ursprünglich 2.000 geplanten Aushilfen, vornehmlich aus der Türkei, gebraucht würden.
Von Randow forderte zudem eine schnellere Bearbeitung bei der sogenannten behördlichen Zuverlässigkeitsprüfung, der sich alle neuen Beschäftigten unterziehen müssen.
Außerdem werde langfristig auch die Digitalisierung dazu beitragen, dass Abläufe für Passagiere am Flughafen unkomplizierter werden. "Wir wollen perspektivisch Passagierprozesse an Flughafenstandorten mit Biometrisierung und Digitalisierung deutlich vereinfachen."
© dpa-AFX | 08.07.2022 13:42
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Beitrag vom 11.07.2022 - 12:51 Uhr
Unabhängig von der Formulierung sollten in so einer Situation Marktmechanismen für steigende Löhne und/oder bessere Arbeitsbedingungen sorgen.
Was aktuell durch die Arbeitgeber mit Hilfe der Bundesregierung unterlaufen wird.
Und das in guter SPD-Tradition, deren Parteioberen sich ja bekanntlich als die "Genossen der Bosse" sehen.
Beitrag vom 11.07.2022 - 11:59 Uhr
Und hey, wie war das mit Angebot und Nachfrage?
Wenn die Nachfrage nach diesen Jobs größer ist als das Angebot auf dem Arbeitsmarkt, sollten doch eigentlich die Löhne steigen, bis sich das ausgeglichen hat, oder?
Sie meinten wohl eher: "Wenn die Nachfrage geringer ist, ...", oder?
Nein, ich meinte die dringende Nachfrage der Arbeitgeber nach diesen Jobs, die größer ist als die Bereitschaft der potentiellen Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt, diese Jobs anzunehmen.
Kann man aber auch umgekehrt formulieren:
Die Nachfrage der Arbeitnehmer nach diesen Jobs ist geringer als das Angebot auf dem Arbeitsmarkt.
Unabhängig von der Formulierung sollten in so einer Situation Marktmechanismen für steigende Löhne und/oder bessere Arbeitsbedingungen sorgen.
Was aktuell durch die Arbeitgeber mit Hilfe der Bundesregierung unterlaufen wird.
Beitrag vom 11.07.2022 - 11:12 Uhr
Und hey, wie war das mit Angebot und Nachfrage?
Wenn die Nachfrage nach diesen Jobs größer ist als das Angebot auf dem Arbeitsmarkt, sollten doch eigentlich die Löhne steigen, bis sich das ausgeglichen hat, oder?
Sie meinten wohl eher: "Wenn die Nachfrage geringer ist, ...", oder?
Kommentare (7) Zur Startseite
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Was aktuell durch die Arbeitgeber mit Hilfe der Bundesregierung unterlaufen wird.
Und das in guter SPD-Tradition, deren Parteioberen sich ja bekanntlich als die "Genossen der Bosse" sehen.
Wenn die Nachfrage nach diesen Jobs größer ist als das Angebot auf dem Arbeitsmarkt, sollten doch eigentlich die Löhne steigen, bis sich das ausgeglichen hat, oder?
Sie meinten wohl eher: "Wenn die Nachfrage geringer ist, ...", oder?
Nein, ich meinte die dringende Nachfrage der Arbeitgeber nach diesen Jobs, die größer ist als die Bereitschaft der potentiellen Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt, diese Jobs anzunehmen.
Kann man aber auch umgekehrt formulieren:
Die Nachfrage der Arbeitnehmer nach diesen Jobs ist geringer als das Angebot auf dem Arbeitsmarkt.
Unabhängig von der Formulierung sollten in so einer Situation Marktmechanismen für steigende Löhne und/oder bessere Arbeitsbedingungen sorgen.
Was aktuell durch die Arbeitgeber mit Hilfe der Bundesregierung unterlaufen wird.
Wenn die Nachfrage nach diesen Jobs größer ist als das Angebot auf dem Arbeitsmarkt, sollten doch eigentlich die Löhne steigen, bis sich das ausgeglichen hat, oder?
Sie meinten wohl eher: "Wenn die Nachfrage geringer ist, ...", oder?